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3 Jahre und die Eltern nicht kennengelernt

2. Mai 2018 um 0:50

Moin Moin,

kurz zu meiner Beziehung, ich w(25) er m(30) sind seit 3 Jahren in einer Beziehung. 

Ich hab das Thema Eltern kennenlernen erst vor einem Jahr öfter angesprochen, er hat sich immer mit etwas anderem rausgeredet. 

Am Anfang hieß es, er hätte ne komische Beziehung zu seinen Eltern und dass das aus diesem Grund noch  nicht klappt. 

Danach fand ich heraus das er schon andere Ex-Freundinnen vorgestellt hat, seine Ausrede: Wueder irgendwas mit seinen Eltern.

Im Endeffekt hat er sich immer nur rausgeredet, sein bester Freund sagt, dass er Angst hat.

Ich weiß leider auch nicht woran es liegt, möchte ihn auch nicht drängen es zutun.

Woran liegt es? Gibt es eine Norm, wann das Ganze von statten gehen sollte? Was würdet ihr tun ?  

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2. Mai 2018 um 0:55

Ich habe eine Freundin, die 7 Jahre mit ihrem Freund zusammen ist. Von ihrem Freund die Familie kennt sie, weiß alles über sie und sie ist auch oft bei denen zuhause. Ihre Familie weiß NICHTS von ihrem Freund. Ich habe sie mal gefragt, warum das so ist. Sie meinte auch, ihre Familie ist komisch, sei gegenüber Ausländern nicht offen und würde nur ihre eigene Kultur akzeptieren. Sie hat auch angst, stellt ihn deswegen den Eltern nicht vor, weil sie sich nicht zwischen zwei Stühlen entscheiden könnte. Mach dir nicht so einen Kopf darüber, aber ich kann verstehen, dass ich das stört. Du solltest versuchen, noch einmal mit ihm darüber zu sprechen und sage ihm doch, dass du seine Familie kennenlernen möchtest auch weil du dich vielleicht einerseits ausgegrenzt fühlst bzw. nicht verstehen kannst, warum er dir seine Familie vorenthält. Sage ihm vielleicht auch, dass egal wie seine Familie ist, du immer zu ihm stehen wirst. Vielleicht bringt es dann was, viel GlücK!

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2. Mai 2018 um 1:04
In Antwort auf elasln

Ich habe eine Freundin, die 7 Jahre mit ihrem Freund zusammen ist. Von ihrem Freund die Familie kennt sie, weiß alles über sie und sie ist auch oft bei denen zuhause. Ihre Familie weiß NICHTS von ihrem Freund. Ich habe sie mal gefragt, warum das so ist. Sie meinte auch, ihre Familie ist komisch, sei gegenüber Ausländern nicht offen und würde nur ihre eigene Kultur akzeptieren. Sie hat auch angst, stellt ihn deswegen den Eltern nicht vor, weil sie sich nicht zwischen zwei Stühlen entscheiden könnte. Mach dir nicht so einen Kopf darüber, aber ich kann verstehen, dass ich das stört. Du solltest versuchen, noch einmal mit ihm darüber zu sprechen und sage ihm doch, dass du seine Familie kennenlernen möchtest auch weil du dich vielleicht einerseits ausgegrenzt fühlst bzw. nicht verstehen kannst, warum er dir seine Familie vorenthält. Sage ihm vielleicht auch, dass egal wie seine Familie ist, du immer zu ihm stehen wirst. Vielleicht bringt es dann was, viel GlücK!

Danke für die Antwort!

Soweit ich weiß sind seine Eltern sehr offen, wie gesagt seine EX-Freundinnen konnte er vorstellen. Zudem hat er seinen Eltern nie gesagt ,dass er seit Jahren eine Freundin hat. Die Eltern denken sich vllt ihren Teil, bei seinen 30 Jahren, jedoch wissen die halt gar nichts von mir. Seine gr. Schwester habe ich übrigens auch nie kennengelernt.

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2. Mai 2018 um 6:53

Wie eng ist denn seine Beziehung zu ihnen? Ich hab meinen Mann auch erst vorgestellt als wir verlobt waren. Hätte aber nix dagegen wenn sie ihn noch immer nicht kennen würden, sie waren auch nicht auf meiner Hochzeit.

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2. Mai 2018 um 9:24
In Antwort auf xiulienne

Moin Moin,

kurz zu meiner Beziehung, ich w(25) er m(30) sind seit 3 Jahren in einer Beziehung. 

Ich hab das Thema Eltern kennenlernen erst vor einem Jahr öfter angesprochen, er hat sich immer mit etwas anderem rausgeredet. 

Am Anfang hieß es, er hätte ne komische Beziehung zu seinen Eltern und dass das aus diesem Grund noch  nicht klappt. 

Danach fand ich heraus das er schon andere Ex-Freundinnen vorgestellt hat, seine Ausrede: Wueder irgendwas mit seinen Eltern.

Im Endeffekt hat er sich immer nur rausgeredet, sein bester Freund sagt, dass er Angst hat.

Ich weiß leider auch nicht woran es liegt, möchte ihn auch nicht drängen es zutun.

Woran liegt es? Gibt es eine Norm, wann das Ganze von statten gehen sollte? Was würdet ihr tun ?  

Naja, eine Norm, an der man sich orientieren könnte, gibt es sicher nicht.

So wie dubravushka geschrieben hat, kommt es auf die Beziehung drauf an, die er selbst zu seinen Eltern hat.

Find mal heraus, ob er überhaupt Kontakt zu seinen Eltern hat.

Wenn er keinen Kontakt hat, dann gibt es auch keinen Grund, seine Partnerin vor zu stellen. Das ist eine Situation die durchaus manchmal vorkommt. So sind zum Beispiel manche Eltern nicht in der Lage, ihre erwachsenen Kinder wie Erwachsene zu behandeln.

Wenn er Kontakt hat, aber der Kontakt für ihn komisch ist, und er unsicher ist, was ihre Reaktionen betrifft, dann solltet ihr wirklich so darüber reden, dass du auch verstehst, wie ihr Verhältnis ist. Sich nur sagen lassen, sie sind komisch, und dann nicht nachfragen, das ist kein Gespräch.

Hier hast du Nachholbedarf. Dass du das Wort Ausrede benutzt, zeigt, dass ihr da noch keine ausreichende Gesprächsbasis aufgebaut habt. Es geht nicht darum, ihn zu einem bestimmten Ergebnis zu drängen, sondern an dem Thema dran zu bleiben.Es kann sein, dass er sich seine Eltern schämt. Es kann  sein, dass seine Eltern in alles dreinreden wollen. Nach drei Jahren solltest du ihn aber endlich soweit kennen lernen.

Wenn der Kontakt mit den Eltern schwierig ist und ihre Reaktionen für ihn, für dich oder für euch beide belastend sein könnte, dann ist das kein Grund, einen Besuch zu unterlassen. Das ist aber ein Grund, den Besuch sehr bewusst zu gestalten. Dann müsst ihr auch gut vorbesprechen, was von ihrer Seite kommen könnte, und wie ihr darauf reagieren wollt.

Genaueres kann man ohne nähere Info dazu aber nicht sagen.
Aber ein Beispiel kann ich zeigen, damit man sieht, was ich meine. Das Beispiel kenne ich aus eigener Erfahrung:

Die Besuchsdauer gehört beschränkt. Nachmittags zu Kaffee und Kuchen kommen reicht. Das sollte auch so ganz klar so angekündigt werden. Das Paar gestaltet das! Er stellt sie vor. Das Paar bestimmt, wie sehr ihr ins Detail gehen wollt, und was es als seine Privatsphäre für sich behaltet. Also beredet es das auch vorher, was sie von der Beziehung und über ihre Person mitteilen wollen. Das Paar ist den Eltern gegenüber keine Rechenschaft schuldig. Auf viele Fragen kann man freundlich antworten mit: Das wissen wir nicht, oder: das können wir jetzt noch nicht sagen.

Eltern die "komisch" sind, neigen oft zu Übergriffen und zu Abwertungen, die man sich NICHT gefallen lassen muss. Man KANN darauf vorbereitet sein, den Besuch spontan abzukürzen, wenn die Eltern auf unangenehme Weise komisch werden.

Noch etwas anderes:
Man kann Eltern die Partnerin vorstellen, wenn man weiss, dass man sie heiraten will, man kann auch eine Partnerin vorstellen, wo man das noch nicht weiss und man kann auch eine  vorstellen, wo man das gar nicht beabsichtigt.
Man kann aber den Eltern in den wenigsten Fällen zwei Partnerinnen im selben Zeitraum vorstellen.

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