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3. Date geküsst.....wohl Mrs. Right und jetzt?

13. November 2013 um 22:13

Liebe Gemeinde,

eigentlich habe ich bisher in diesen Dingen nie den Rat in Foren gesucht.......aber diesmal will ich nichts falsch machen, da ich denke Mrs. Right ist aufgetaucht. Ich bin mit Sicherheit Typ "Old School" - höflich, Manieren aber auch durchaus bestimmt und Alpha-Typ. Die Butter nimmt mir niemand vom Brot.
Also über 4 Wochen gab es drei Dates - Restaurant / Comedy-Theater / Kino+geküsst. Alles gut!

Am Sonntag nach dem Kino; es war freitags noch telefoniert - und einen guten Wochenstart gewünscht - und sie darum "gebeten", sie könne sich überlegen, wann sie sich wieder mit mir treffen wolle. Sie war länger in keiner Beziehung - und ich will sie auf keinen Fall nerven - also warte ich. Oder???? Ehrlich gesagt, denke ich sehr oft an sie - aber ich lasse sie trotzdem das nächste (Kuss)date festlegen......auch wenn es etwas dauert......denke ich?!!!????

Was meinen die Damen hier? Nicht dass sie denkt, ich würde nicht "nachsetzen" um sie weiter zu erobern......


Sagt' doch mal.......

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13. November 2013 um 22:16

Ich finde...
männer sollten den vorschlag machen, vorallem am anfang
schlag ihr doch was vor

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14. November 2013 um 19:38

Ok. Dann schieß mal los.....
und erkläre mir warum nicht? Jetzt bin ich mal gespannt Sportsfreund!

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14. November 2013 um 19:40

Hat sich erledigt......

Wir haben uns eben getroffen - nachdem sie sich heute gemeldet hat......

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16. November 2013 um 15:14

An Gatto

Du lebts wohl in einer kleinen Welt ohne Dienstreisen und Urlaub nehme ich an.....drei Dates in vier Wochen - ja! Mehr ging nicht!
Um Dich zu beruhigen - mit Madame läuft alles gut!

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18. November 2013 um 0:56


Tja, bei uns war es auch Liebe auf den 1. Blick! Wir sind heute 5 Jahre zusammen...

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19. November 2013 um 2:15

Erwartungen
Wir sind nach 2,5 Jahren Fernbeziehung (1mal im Monat sehen) direkt zusammengezogen und es gab NULL Probleme.

Macken gehören zum Partner dazu und was sind letztendlich schon Macken? Es ist doch völlig wurscht, ob der Partner aufräumt, sich schön macht etc. Wichtig ist nur, dass er sich bemüht und auf einen eingeht.
Liebe bedeutet nicht, dass man einen kostenlosen Butler hat!

Rosa Herzchen?!
Wir kannten uns schon lange, bevor wir zusammenzogen, richtig gut und deswegen war der "Alltag" auch kein Problem.

Ich kann diese Diskussionen nicht verstehen.
Wir sind nicht das einzige Pärchen in unserem Umfeld, das mit dem Zusammenziehen überhaupt keine Probleme hatte!

Ich frage mich auch ein bisschen, wo man vorher gelebt hat, wenn man den "Alltag" angeblich noch nicht kennt. Im Wunderland oder was?
Wir haben früher genauso schon den Haushalt zusammen geschmissen, unser normales Leben geführt, wenn wir uns getroffen haben. Das war nicht anders als jetzt auch, trotz Fernbeziehung!
Wenn man sich verstellt und den Partner vom normalen Leben ausklammert, dann muss man sich auch nicht wundern, wenn das Projekt gemeinsame Wohnung scheitert. Man muss sich halt einfach von Anfang an so zeigen, wie man ist.

Mein Mann war z.B. früher viel chaotischer; er hat früher gar nichts aufgeräumt und natürlich habe auch ich auf kritische Stimmen gehört. Wenn man noch nie mit jemandem zusammengwohnt hat, glaubt man halt so einen Schmarrn!
Und? Er ist oftmals sogar ordentlicher als ich! Ihm bedeutet unsere Wohnung sehr viel und deswegen engagiert er sich auch darin.

Wir hatten während der Fernbeziehung desöfteren Streit; seit wir zusammenwohnen, überhaupt nicht mehr!
Das liegt daran, dass nun jeder sein Leben lebt und man nicht mehr krampfhaft versucht, sich am Telefon zu verabreden etc. Jeder macht einfach tagsüber das, was bei ihm ansteht, und abends sehen wir uns in der Wohnung. Dann essen wir zusammen, unterhalten uns etc. Oftmals beschäftigen wir uns auch dann noch getrennt, z.B. er sieht fern oder ich lese. Aber da wir nur 1 Zimmer haben, können wir trotzdem nebenher quatschen.

Das Zusammenwohnen ist völlig unproblematisch!

Ich denke auch, dass es beim "Falschen" schon Anzeichen gibt, bevor man zusammenzieht.
Mein 1. Freund z.B. war das totale Muttersöhnchen. Und wenns mal nix mit seinen Eltern gab, wir also Zeit für uns hatten, war er nur faul & müde. Wollte nix unternehmen etc. Dann, in unserem 1. und einzigen Urlaub, drehte er total auf, ging morgens um 7 in den Pool (nicht meine Vorstellung von Urlaub!), zappelte nur herum. Mich nervte seine Anwesenheit im Hotelzimmer so sehr, dass ich nicht einmal dazu kam, Postkarten zu schreiben!
Mein Mann hat mich NIE genervt. Ich konnte in seiner Anwesenheit immer machen, was ich wollte, und das tue ich auch jetzt noch! Für mich ist das völlig normal, dass er da ist. Das stört mich nicht und ich finde es schön, selbst wenn ich gerade was anderes mache.

Insofern: Wenn man die Augen auf hält, merkt man schon lange vor der gemeinsamen Wohnung, ob es passt oder nicht.

Manche Menschen harmonieren einfach, andere nicht. Bei Freundschaften sortiert man doch auch direkt aus - warum nicht also auch beim Partner?
Die berühmte rosarote Brille gibts vielleicht beim 1. Freund. Später, wenn man soviel Beziehungsmist erlebt hat, nicht mehr! Ich hab meinen Mann nie als fehlerlos empfunden. Klar hab ich anfangs für ihn geschwärmt, aber wenn ich ehrlich bin, tue ich das auch heute noch. Er ist nicht perfekt, aber er ist superlieb und ich mag einfach alles an ihm!

Ein aha-Erlebnis war für mich, als er das 1. Mal verreist war, nachdem wir zusammengezogen waren. Mann, was hab ich ihn vermisst!
Und auch diese Kleinigkeiten, die mich sonst manchmal nerven: dass er beim Wäschesortieren farbenblind zu sein scheint, dass er seine dämlichen leeren Puddingbecher herumstehen lässt, dass er seine Jeans gerne mal über den Sessel hängt etc. Und da hab ich gemerkt, dass ich ihn gar nicht anders haben will!

Ich denke, es hängt stark von den eigenen Erwartungen ab, ob man in einer Partnerschaft glücklich ist.
Ich liebe meinen Mann genau so ist, wie er ist, und ich war auch von Anfang an offen dafür, wie er wirklich ist. Ich hab mir nie Supermann gewünscht.

Für mich ist er nicht Supermann, aber ich bin mit ihm überglücklich. Ich fühl mich in seiner Anwesenheit einfach pudelwohl und er ist wie ein Teil von mir.
Er ist gleichzeitig auch mein allerbester Freund, dem ich alles erzählen kann, mit dem ich herumalbern kann etc.

Ich weiß, dass es schwierig ist, jemanden so zu akzeptieren, wie er ist, aber wenn man das einmal zulässt, kann man nur gewinnen.
Dieser ganze gesellschaftliche Druck ist total destruktiv. Dass einem jeder irgendwas rät. Auch mir haben schon Leute von meinem Mann abgeraten, aus Gründen wie, dass er nicht schlittschuhlaufen konnte. Manche Menschen glauben, man muss sein Abbild finden, um glücklich zu sein. Das ist absolut nicht so!

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