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27 und bei Eltern lebend = verdammt, einsam zu sein?

15. November 2015 um 12:01 Letzte Antwort: 19. November 2015 um 2:47

Hallo. ich bin Student und arbeite 2-3 Tage die Woche in Teilzeit. Ich habe massive Minderwertigkeitskomplexe, weil ich bei den Eltern lebe (war im Studentenwohnheim davor und habe es nicht ausgehalten). Ich lese mir im Internet Threads wie diesen hier durch und denke mir, jede Frau macht bestimmt einen Bogen um mich:

http://www.hilferuf.de/forum/liebe/214812-partner-ist-nicht-kompromissbereit-bezuegl-weihnachten-wie-damit-umgehen.html

Aber was soll ich denn auch machen? Ich bin die nächsten 6 Monate so sehr beschäftigt, mir fehlt erstens die Zeit, mich um eine Wohnungssuche und anschließend Mitbewohnersuche (ich könnte mir in Hamburg keine Wohnung für mich alleine leisten) zu kümmern. In dieser Stadt findet man nach dem, was ich mitbekommen habe höchstens bei aktiver Suche bei immoscout etc erst nach 4-5 Monaten vielleicht was. Sich in Listen bei Vermietern einzutragen bringt aktuell garnichts. Und dann müsste ich noch das Geld für einen Umzug aufbringen, auch wenn ich vielleicht in anderthalb Jahren mit dem Master fertig wäre, die Lebensverhältnisse sich ändern würden und ich wieder umziehen müsste. Die meisten Möbel müssen auch erst neu gekauft werden (Einzelbett aus Kinderzimmer geht garnicht, Waschmaschine, Kühlschrank). Dafür müsste ich noch mindestens ein halbes Jahr arbeiten. Ein Auto habe ich auch nicht.

Ich bin am verzweifeln. Ich denke mir, was für eine Frau will mit jemandem, der wie ein Kind lebt, zusammen sein? Was soll ich nur machen? Ich will nicht mehr einsam sein. Aber ich kann doch nicht mit 27 ein Mädchen zu mir ins Kinderzimmer einladen.

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15. November 2015 um 12:07

Kann schon verstehen,
dass man an der eigenen Existenz zweifelt, wenn alle anderen einen auf dicke Hose machen, ABER:

du bist Student, du hast kein Geld, es ist normal, so wie es ist. Die Mädels, die sich nur für die dicke Kohle interessieren, die scharwänzeln schon um die Dr. Brinkanns dieser Welt herum. Du wirst von ihnen also auch in Zukunft verschont bleiben und kannst die Zwischenzeit besser für Sorte Kontakte nutzen, denen Kohle eben nicht alles bedeutet.

Ein Mann ist nun wahrlich mehr als die Summe seiner Bankkonten....

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15. November 2015 um 12:18
In Antwort auf py158

Kann schon verstehen,
dass man an der eigenen Existenz zweifelt, wenn alle anderen einen auf dicke Hose machen, ABER:

du bist Student, du hast kein Geld, es ist normal, so wie es ist. Die Mädels, die sich nur für die dicke Kohle interessieren, die scharwänzeln schon um die Dr. Brinkanns dieser Welt herum. Du wirst von ihnen also auch in Zukunft verschont bleiben und kannst die Zwischenzeit besser für Sorte Kontakte nutzen, denen Kohle eben nicht alles bedeutet.

Ein Mann ist nun wahrlich mehr als die Summe seiner Bankkonten....

Es geht weniger um das Geld
Herrje, ich wäre mit einem konsumverzichtendem Hippie-Mädchen auch sehr glücklich. Es geht mehr um die Selbstständigkeit, die ohne eigene Wohnung nun mal nicht ausgestrahlt wird. Die meisten anderen Studenten hier sind zumindest weit weg aus anderen Städten hergezogen und haben sich längst von den Eltern losgelöst.

Wenn ich mir den Thread, den ich oben gepostet habe durchlese, wie die Frauen da schreiben, "schenk deinem 27-jährigen Freund doch mal ein Paar Babystrampler, damit er weiß, wie er rüberkommt", dann kriege ich Gänsehaut. So einen Eindruck mache ich also auf Frauen?

Ich würde mittlerweile auch wieder in ein Wohnheim ziehen, weil ich Streit mit den Eltern habe; auch wenn in dem Wohnheim es eine Glückssache ist, gute Mitbewohner zu kriegen. Aber man hat mir im Studentenwerk gesagt, bei der aktuellen Lage müsste ich mindestens weitere 6 Monate warten.

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15. November 2015 um 12:24

Muttersöhnchen
Ich spreche mit meinen Eltern kaum. Der Vater arbeitet den ganzen Tag und mit der Mutter versteh ich mich nicht. Ich mache alles im Haushalt, Wäsche, Essen, Saubermachen. Nur Einkäufe erledigt der Vater, da er immer in so einem Restpostenmarkt und am Fischmarkt sonntags einkaufen geht und mich nicht teurer im Supermarkt um die Ecke einkaufen lässt.

Aber trotzdem nennst du mich jetzt ein Muttersöhnchen. Und andere sehen das auch so? Was soll ich denn machen? Studium abbrechen und Vollzeit schuften gehen? Ich kann nicht noch 1.5-2 Jahre in Einsamkeit verbringen. Es macht mich so fertig.

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15. November 2015 um 12:27

Besser
hätt ich es nicht sagen können...

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15. November 2015 um 12:32

WG-Gesucht? Du kennst die Lage in HH nicht
Ich habe auf WG-gesucht 70 (!) Anfragen am Anfang des Semesters geschrieben davon und 2 Einladungen zu einem Gruppen-Vorstellungsgespräch bekommen. Die beiden Antworten waren von so ganz hippen, extrovertierten Studenten, wo ich nie reingepasst hätte und da bin ich erst garnicht hingegangen.

Für die eigene Wohnung bräuchte ich zumindest Waschmaschine und Kühlschrank. Macht schon mal 1200 Euro. Elektronik auf Kleinanzeigen zu kaufen, halte ich für eine schlechte Idee. Die Möbel von Ikea sind fest zusammengeklebt und ich kann sie eben nicht mitnehmen. Wenn ich mir auf Kleinanzeigen gebrauchte besorgen müsste, würde ich mir für jedes Stück erstmal irgendwo einen Van für 70 Euro am Tag ausleihen müssen. Eine Matratze ohne Giftstoffe (vollgepisste gebrauchte kaufe ich sicher nicht) kostet auch 300 Euro mindestens.

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15. November 2015 um 12:33

Tschuldigung ... ABER
Tut mir leid, das wird jetzt leider nen harter Beitrag. In meinen Öhrchen hört sich das ganz schlimm nach ner Menge Ausreden an.

ICH lebe seit 11 Jahren in Hamburg, ich habe hier studiert, ich hatte auch immer nicht besonders viel Geld auf Tasche und TROTZDEM hab ich ne eigene Wohnung gehabt.
Man darf halt nicht erwarten, dass man in Eppendorf wohnen kann mit nem schmalen Taler. Es gibt durchaus sehr günstige und bezahlbare Stadtteile.
Und es ist völliger Blödsinn, dass man 4-5 Monate auf ne Wohnung wartet ... ich hab innerhalb weniger Woche immer ne neue Wohnung gefunden. Teilweise sogar im Stadtteil meiner Wahl. Andere zugezogene Menschen schaffen das doch auch, warum ist es ausgerechnet für dich eine unüberwindbare Hürde?
Ansonsten gibt es unfassbar viele Studenten-WGs, die Mitbewohner suchen. Wenn man ausziehen WILL, kann man das auch im teuren Hamburg.

Was ich eher denke: Bei Mutti ist es bequem, die Wäsche wird gemacht, es gibt jeden Tag was Warmes zu essen, die Gewohnheit siegt.

Tut mir leid, ich hab wirklich kein Mitleid. Ich wohne seit meinem 18. Lebensjahr nicht mehr zuhause, davon 11 Jahre im teuren Hamburg. Ich hab nen scheiss teures Studium hinter mich gebracht, nebenbei immer gearbeitet, teilweise in ner winzigen Dachgeschosswohnung gelebt ... wenn man ausziehen WILL, geht es auch.
Du musst halt wissen, wo deine Prioritäten sind. Das elterliche Nest ist warm und angenehm, aber eben auch der absolute Lustkiller bei der Damenwelt. Überlegs dir.

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15. November 2015 um 12:37
In Antwort auf mirjam_12660345

WG-Gesucht? Du kennst die Lage in HH nicht
Ich habe auf WG-gesucht 70 (!) Anfragen am Anfang des Semesters geschrieben davon und 2 Einladungen zu einem Gruppen-Vorstellungsgespräch bekommen. Die beiden Antworten waren von so ganz hippen, extrovertierten Studenten, wo ich nie reingepasst hätte und da bin ich erst garnicht hingegangen.

Für die eigene Wohnung bräuchte ich zumindest Waschmaschine und Kühlschrank. Macht schon mal 1200 Euro. Elektronik auf Kleinanzeigen zu kaufen, halte ich für eine schlechte Idee. Die Möbel von Ikea sind fest zusammengeklebt und ich kann sie eben nicht mitnehmen. Wenn ich mir auf Kleinanzeigen gebrauchte besorgen müsste, würde ich mir für jedes Stück erstmal irgendwo einen Van für 70 Euro am Tag ausleihen müssen. Eine Matratze ohne Giftstoffe (vollgepisste gebrauchte kaufe ich sicher nicht) kostet auch 300 Euro mindestens.

...
Was ist das denn für ein Blödsinn ...?? *Du kennst die Lage in Hamburg nicht ...* - ICH allerdings schon.
Wenn man nicht ausziehen will, findet man immer 1.000 Gründe. Gebrauchte Waschmaschinen kosten im übrigen bei eBay Kleinanzeigen ca. 150 Euro ...

Tipp: Beim Vorstellungsgespräch bei WGs nen 6er Bier mitbringen, kommt immer gut an.

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15. November 2015 um 12:44

Ach Leute er will nicht....

Und er fühlt sich dabei ganz wohl.... sowohl im wohlig warmen Nest als auch im wohlig warmen Selbstmitleid.

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15. November 2015 um 12:47
In Antwort auf 4q

Ach Leute er will nicht....

Und er fühlt sich dabei ganz wohl.... sowohl im wohlig warmen Nest als auch im wohlig warmen Selbstmitleid.

So sieht es aus
Selbstmitleid kommt bei Frauen im übrigen auch gaaaaanz schlecht an.

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15. November 2015 um 12:50
In Antwort auf ratzepueh82

...
Was ist das denn für ein Blödsinn ...?? *Du kennst die Lage in Hamburg nicht ...* - ICH allerdings schon.
Wenn man nicht ausziehen will, findet man immer 1.000 Gründe. Gebrauchte Waschmaschinen kosten im übrigen bei eBay Kleinanzeigen ca. 150 Euro ...

Tipp: Beim Vorstellungsgespräch bei WGs nen 6er Bier mitbringen, kommt immer gut an.

Lass mal raten
du hast nen riesen Freundeskreis und deine erste Wohnung hat dir das Jugendamt finanziert und alle Unterlagen eingetragen?

Weißt du, wie bei mir die Lage ist? Der einzige Freund lebt auch ben Eltern, ich habe niemanden, der mir bei dem Umzug helfen würde. Ich habe keine Ahnung, wie ich den ganzen Scheiß transportieren soll. Ich habe nie einen Van gefahren und bau damit bestimmt einen Unfall; hatte auch so immer Probleme mit dem Einparken. Die Eltern unterstützen mich eben nicht. Sie haben gesagt, wenn ich ausziehen will, wird das gegen ihren Willen sein und sie werden mir in keinster Weise helfen. Nich beratend und nicht körperlich. Ich habe niemanden, der mir sagt, worauf es bei der WOhnungssuche ankommt und ich habe gehört, auch wenn es rechtswidrig ist, soll neben den 3xMonatskaution auch noch zusätzlich eine Bürgschaft verlangt werden und ich kann eine solche nicht vorweisen.

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15. November 2015 um 12:54
In Antwort auf ratzepueh82

So sieht es aus
Selbstmitleid kommt bei Frauen im übrigen auch gaaaaanz schlecht an.

Ja vor allem, weil es so einfach ist.

Man wählt ein oder zwei Fächer ab, schafft sich so ein bischen mehr Freiraum, kümmert sich um das eigene Leben, studiert vielleicht ein Semester länger - hat dafür eine eigene Wohnung.

Kühlschränke kann man bei Ebay Kleinanzeigen kaufen - man geht einfach bei dem Verkäufer vorbei und probiert den Kühlschrank aus (und guckt, dass der nicht zu abgefuckt ist).

Waschmaschine: Da kann er halt noch hin und wieder bei Mon&Dad waschen - spricht ja übergangsweise nix dagegen. Zumal es überall auch so Waschmaschinenläden gibt in der Stadt: 1 Euro pro Waschgang.

Matraze: Auf welcher schläft er denn aktuell? Dann nimmt er halt die mit.

Wohnungsmarkt ist tatsächlich keine einfache Sache. Da heißt es dranbleiben - hilft ja eh nix... Das Problem hat er auch später als junger Unternehmensberater oder was auch immer er vorhat.

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15. November 2015 um 13:02
In Antwort auf mirjam_12660345

Lass mal raten
du hast nen riesen Freundeskreis und deine erste Wohnung hat dir das Jugendamt finanziert und alle Unterlagen eingetragen?

Weißt du, wie bei mir die Lage ist? Der einzige Freund lebt auch ben Eltern, ich habe niemanden, der mir bei dem Umzug helfen würde. Ich habe keine Ahnung, wie ich den ganzen Scheiß transportieren soll. Ich habe nie einen Van gefahren und bau damit bestimmt einen Unfall; hatte auch so immer Probleme mit dem Einparken. Die Eltern unterstützen mich eben nicht. Sie haben gesagt, wenn ich ausziehen will, wird das gegen ihren Willen sein und sie werden mir in keinster Weise helfen. Nich beratend und nicht körperlich. Ich habe niemanden, der mir sagt, worauf es bei der WOhnungssuche ankommt und ich habe gehört, auch wenn es rechtswidrig ist, soll neben den 3xMonatskaution auch noch zusätzlich eine Bürgschaft verlangt werden und ich kann eine solche nicht vorweisen.

Junge ...
Als ich nach Hamburg kam hatte ich keinen einzigen Freund in dieser Stadt ... meine Eltern konnten mich NICHT finanziell unterstützen, weil sie selber wenig Geld haben.

Alles was ich besitze oder besessen habe, hab ich selber finanziert. Wenn du nicht weißt worauf es ankommt bei der Wohnungssuche: Das Internet berät dich sicherlich gerne. Mal davon abgesehen gehe ich davon aus, dass du mit 27 mindestens 1-2 Freunde oder Bekannte hast, die bereits eine eigene Wohnung haben.

Sorry Junge, du bist total unselbstständig.

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15. November 2015 um 13:06
In Antwort auf ratzepueh82

Junge ...
Als ich nach Hamburg kam hatte ich keinen einzigen Freund in dieser Stadt ... meine Eltern konnten mich NICHT finanziell unterstützen, weil sie selber wenig Geld haben.

Alles was ich besitze oder besessen habe, hab ich selber finanziert. Wenn du nicht weißt worauf es ankommt bei der Wohnungssuche: Das Internet berät dich sicherlich gerne. Mal davon abgesehen gehe ich davon aus, dass du mit 27 mindestens 1-2 Freunde oder Bekannte hast, die bereits eine eigene Wohnung haben.

Sorry Junge, du bist total unselbstständig.

Ja, Bekannte schon
Aber Freunde eben nicht. Ich kann die nicht bitten, sich mal einen Tag frei zu nehmen, um mit mir zur Wohnungsbesichtigung zu kommen, damit ich nicht über's Ohr gehauen werde. Beim Autokauf wäre das gleiche Problem.

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15. November 2015 um 13:22

Wenn
Wenn ich ein Schüler wäre, wäre das ja auch kein Problem. Aber Frauen meiner Altersklasse (sagen wir 3 Jahre jünger, also 24) sind einfach alle so viel lebenserfahrener. Ich hatte vorher nur MInijobs und taste mich gerade erst in Teilzeit an mein richtiges Fachgebiet für gerade mal 13 Euro die Stunde und mit totalen Einarbeitungsaufgaben ran. Ich bin immer noch in der Probezeit und müsste mich verschulden, wenn die mich doch nicht haben wollen und ich aber schon einen Mietvertrag habe.

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15. November 2015 um 13:24
In Antwort auf mirjam_12660345

Ja, Bekannte schon
Aber Freunde eben nicht. Ich kann die nicht bitten, sich mal einen Tag frei zu nehmen, um mit mir zur Wohnungsbesichtigung zu kommen, damit ich nicht über's Ohr gehauen werde. Beim Autokauf wäre das gleiche Problem.

...
Wieso zum Teufel sollen die mitkommen zur Wohnungsbesichtigung? Hält Mama dir beim Zahnarzt auch die Hand oder was?
Du sollst dich mit denen einen Abend hinsetzen und sie sollen dir erklären, worauf es bei ner Wohnungsbesichtigung ankommt.

Wieso brauchst du in Hamburg ein Auto? Der HVV ist doch wunderbar ausgebaut. Ich hab JAHRE lang in Hamburg kein Auto gebraucht - ist ja auch nen unnötiger Kostenfaktor, wenn man ne HVV Karte hat.

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15. November 2015 um 13:38

Was soll ich nur machen?
na aufhören, das Mami-Kind zu sein, vielleicht? Vor allem aber die Schuld für Probleme mal im Spiegel zu suchen statt im Rest der ach-so-gemeinen-Welt und zu tun statt zu jammern ^^

Meine Güte, ich habe auch studiert, hatte ich auch nicht das grosse Geld - wie meine Mitbewohner auch. Wir haben unsere WG trotzdem ohne nennenswerte Probleme eingerichtet bekommen. Und stell Dir vor, wir sind nach dem Ende des Studiums auch alle wieder umgezogen. ^^

Während Du diessen Beitrag geschrieben hast (und meine Antwort jetzt liest), hättest Du ein ganzes Paar Seiten Wohnungsangebote + "Mitbewohner gesucht" - Anzeigen durchsehen können, oder?

Was willst Du jetzt hören? Alles so schrecklich und Du kannst gar nichts machen? Na von mir jedenfalls nicht.

Und nein, mit einem Typen, der mit 19+ noch bei Mami wohnt, hätte ich nie was angefangen. Keine Ahnung, was für eine Frau mit der Sorte "Mann" zusammen sein will.

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15. November 2015 um 13:50

Eigentlich habt ihr mir schon geholfen
Danke. Fragen habe ich deswegen nicht mehr. Ich sehe jetzt, dass ich es nicht versuchen sollte, eine Freundin zu bekommen, bis ich beruflich so fest auf den Beinen stehe und auch die Zeit habe, um auszuziehen. Das wird wohl zumindest bis Semesterende (April) dauern. Bis dahin muss ich mir wohl was gegen die Depressionen verschreiben lassen.

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15. November 2015 um 13:55

Und Ausgezogen
bin ich, weil ich mit den Leuten da nicht klarkam. Es hat mit vielen menschlich nicht gepasst und alles war verdreckt und der Mini-Kühlschrank zugestopft. Die anderen wechselten auch alle nach 1-2 Monaten.

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15. November 2015 um 14:09
In Antwort auf mirjam_12660345

Eigentlich habt ihr mir schon geholfen
Danke. Fragen habe ich deswegen nicht mehr. Ich sehe jetzt, dass ich es nicht versuchen sollte, eine Freundin zu bekommen, bis ich beruflich so fest auf den Beinen stehe und auch die Zeit habe, um auszuziehen. Das wird wohl zumindest bis Semesterende (April) dauern. Bis dahin muss ich mir wohl was gegen die Depressionen verschreiben lassen.

Also ...
... spätestens JETZT fass ich mir an den Kopf und frag mich, was bei dir falsch läuft.

Such dir mal nen paar Kumpels und gehe nen bisschen aus. Neue Leute kennen lernen, nen bisschen Selbstbewusstsein aufbauen, Arschbacken zusammenkneifen anstatt zu jammern und Tabletten einschmeißen zu wollen ... Antidepressiva werden deine Probleme nicht lösen. Ganz im Gegenteil.

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15. November 2015 um 16:50

Also erstmal
Ja.
Aber das liegt weniger an deiner wohnsituation .... eher das du ne faule Socke bist du um keine ausrede verlegen ist. Gegen alles gibt es Gründe.
Ich mag so unselbstständige Menschen nicht, egal wie alt und welches Geschlecht. Sowas find ich einfach komplett unattraktiv.

Lass Dr ruhig was verschreiben. Aber schieben das nicht auf die blöde Welt sondern deinen ausgebauten Trott. Solange du den nicht ablegen willst Freunde dich mit dem Gedanken Katze und deinen beiden Händen an.

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16. November 2015 um 0:47

Und ich
weiß auch nicht, wo der grosse Unterschied zwischen Wohnheim und Zimmer in Elternwohnung bestehen soll. Ich habe ja beides erlebt.

Gut, das eine macht etwas mehr Aufwand, aber nicht weil die Mutti nicht da ist, die wie gesagt nichts macht, sondern weil man eine Waschmaschine hat und im Wohnzimmer im Winter Wäsche trocknen kann, einen grösseren Kühlschrank für größere Einkäufe hat und weil man nicht über Putzplan streiten muss, sondern einfach alles selbst macht (bzw keinen Dreck von vornherein macht).

Das eigentliche Zimmer ist auch viel größer, als es in den Wohnheimen gewesen ist.

Trotzdem - erzähle ich einem Mädchen, ich wohne bei Eltern, spüre ich förmlich, wie sie jegliche Lust verlieren. Das ist so lächerlich. Ich verstehe euch Frauen nicht. Ich fühle mich nach den ganzen Körben wie ein Haufen Scheiße. Von einer weiß ich, dass sie mit einem ausgegangen ist, der arbeitslos war und einen Kopf kürzer als ich. Und der Typ soll reifer und männlicher sein, nur weil er eine vom Staat finanzierte Wohnung hat und regelmäßig Frauen verkehrt, während bei mir lange Zeit nichts lief?

Ja, ich Mannskind.... das ist doch einfach bescheuert.

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16. November 2015 um 7:38
In Antwort auf mirjam_12660345

Und ich
weiß auch nicht, wo der grosse Unterschied zwischen Wohnheim und Zimmer in Elternwohnung bestehen soll. Ich habe ja beides erlebt.

Gut, das eine macht etwas mehr Aufwand, aber nicht weil die Mutti nicht da ist, die wie gesagt nichts macht, sondern weil man eine Waschmaschine hat und im Wohnzimmer im Winter Wäsche trocknen kann, einen grösseren Kühlschrank für größere Einkäufe hat und weil man nicht über Putzplan streiten muss, sondern einfach alles selbst macht (bzw keinen Dreck von vornherein macht).

Das eigentliche Zimmer ist auch viel größer, als es in den Wohnheimen gewesen ist.

Trotzdem - erzähle ich einem Mädchen, ich wohne bei Eltern, spüre ich förmlich, wie sie jegliche Lust verlieren. Das ist so lächerlich. Ich verstehe euch Frauen nicht. Ich fühle mich nach den ganzen Körben wie ein Haufen Scheiße. Von einer weiß ich, dass sie mit einem ausgegangen ist, der arbeitslos war und einen Kopf kürzer als ich. Und der Typ soll reifer und männlicher sein, nur weil er eine vom Staat finanzierte Wohnung hat und regelmäßig Frauen verkehrt, während bei mir lange Zeit nichts lief?

Ja, ich Mannskind.... das ist doch einfach bescheuert.


Meine Güte... Meine Schwiegermami in Spe möchte ich kennenlernen, wenn es mir mit einer Beziehung sehr viel ernster ist. Aber GANZ SICHER will ich ihr nicht nach der ersten Nacht beim Frühstückstück über den Weg laufen, nachdem sie mir in der Nacht zuvor beim Poppen zugehört hat - klar soweit?
Ich bin nicht interessiert an einer Beziehung mit einem Typen UND seiner Mutter, die ständig jeden Tag präsent ist. Ich will nicht in die Küche meiner Schwiegermami in Spe gehen, wenn ich mir was zu trinken holen will und ich will dort schon gar nicht auch mal selbst was kochen - im Wohnheim ist das GANZ was anderes. Wenn Dir das nicht einleuchtet - lass es sein mit den Frauen

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16. November 2015 um 23:47

Welche Deko?
Welche Deko? Glaubst du, hier sind Poster von Eminem oder WorldOfWarcraft?

Mein Problem hat sich übrigens erledigt. Das Loch, wo ich nächsten Monat hinziehe (Zweck-WG eine Strasse weiter, nur dank Kontakten möglich gewesen), wird anfangs aber auch nicht besser sein. Aber dann bin ich ja auf einmal erwachsen und kein Kind mehr, von einem Tag auf den anderen. Hurra.

Und für den Scheiß dann auch noch Miete zahlen und mitten in Abschlussarbeit-Schreibphase Wände streichen etc, nur damit ein potenzielles Frauchen sich wohlfühlt. Es wäre ja so viel besser, wenn man sich einfach bei ihr treffen könnte. Aber nein, ich muss ja unbedingt einen Eindruck machen, wie ich in diesem Forum festgestellt habe. Euch Frauen interessieren wirklich nur Oberflächlichkeiten.

@Venusfinsternis: was soll ich sonst machen? 4 weitere Monate ohne körperlichen Kontakt und menschliche Wärme auskommen? Ich bin schon seit 3 Monaten single. Was war die längste Zeit ohne Sex bei dir in deinen 20ern? Na? Bei mir kommen in 4-5 Monaten bestimmt weitere Verpflichtungen. Soll ich dann weiter verzichten? Ich bin ja Student und MUSS leiden, nicht wahr? Nein, meine Prioritäten kenne ich. Ich will leben. Hier und jetzt.

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17. November 2015 um 7:32
In Antwort auf mirjam_12660345

Welche Deko?
Welche Deko? Glaubst du, hier sind Poster von Eminem oder WorldOfWarcraft?

Mein Problem hat sich übrigens erledigt. Das Loch, wo ich nächsten Monat hinziehe (Zweck-WG eine Strasse weiter, nur dank Kontakten möglich gewesen), wird anfangs aber auch nicht besser sein. Aber dann bin ich ja auf einmal erwachsen und kein Kind mehr, von einem Tag auf den anderen. Hurra.

Und für den Scheiß dann auch noch Miete zahlen und mitten in Abschlussarbeit-Schreibphase Wände streichen etc, nur damit ein potenzielles Frauchen sich wohlfühlt. Es wäre ja so viel besser, wenn man sich einfach bei ihr treffen könnte. Aber nein, ich muss ja unbedingt einen Eindruck machen, wie ich in diesem Forum festgestellt habe. Euch Frauen interessieren wirklich nur Oberflächlichkeiten.

@Venusfinsternis: was soll ich sonst machen? 4 weitere Monate ohne körperlichen Kontakt und menschliche Wärme auskommen? Ich bin schon seit 3 Monaten single. Was war die längste Zeit ohne Sex bei dir in deinen 20ern? Na? Bei mir kommen in 4-5 Monaten bestimmt weitere Verpflichtungen. Soll ich dann weiter verzichten? Ich bin ja Student und MUSS leiden, nicht wahr? Nein, meine Prioritäten kenne ich. Ich will leben. Hier und jetzt.

Erwachsen
Wirst du jetzt noch lange nicht. Es ist ein Schritt in die Richtung aber du wirst mit der Einstellung eh scheitern.
Wir oberflächlichen miststücke werden jetzt nur nicht mehr sofort merken was für ein lebensunfähiges Wesen du bist. Nutze deine Woche schonfrist gut bevor sie wieder flüchtet....

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17. November 2015 um 7:52
In Antwort auf mirjam_12660345

Welche Deko?
Welche Deko? Glaubst du, hier sind Poster von Eminem oder WorldOfWarcraft?

Mein Problem hat sich übrigens erledigt. Das Loch, wo ich nächsten Monat hinziehe (Zweck-WG eine Strasse weiter, nur dank Kontakten möglich gewesen), wird anfangs aber auch nicht besser sein. Aber dann bin ich ja auf einmal erwachsen und kein Kind mehr, von einem Tag auf den anderen. Hurra.

Und für den Scheiß dann auch noch Miete zahlen und mitten in Abschlussarbeit-Schreibphase Wände streichen etc, nur damit ein potenzielles Frauchen sich wohlfühlt. Es wäre ja so viel besser, wenn man sich einfach bei ihr treffen könnte. Aber nein, ich muss ja unbedingt einen Eindruck machen, wie ich in diesem Forum festgestellt habe. Euch Frauen interessieren wirklich nur Oberflächlichkeiten.

@Venusfinsternis: was soll ich sonst machen? 4 weitere Monate ohne körperlichen Kontakt und menschliche Wärme auskommen? Ich bin schon seit 3 Monaten single. Was war die längste Zeit ohne Sex bei dir in deinen 20ern? Na? Bei mir kommen in 4-5 Monaten bestimmt weitere Verpflichtungen. Soll ich dann weiter verzichten? Ich bin ja Student und MUSS leiden, nicht wahr? Nein, meine Prioritäten kenne ich. Ich will leben. Hier und jetzt.

Kein Kind mehr...
... bist Du dann, wenn Du Selbstreflektion gelernt hast und die Meinungen anderer akzeptieren kannst statt herumzujammern, wie schrecklich die Welt im allgemeinen und wir ach so bösen Damen im besonderen sind.
Kann also noch locker 10 oder 30 oder 50 Jahre dauern. ^^
Ob die garstigen Damen von Dir angetan sind, bis dahin... naja, manche Frauen sind wirklich wunderlich. Könnte also klappen.

Mein herzliches Beileid an Deine Mitbewohner, mit jemandem, der so davon spricht, möchte ich meine Wohnung auch unbedingt teilen...

Na denn, viel Glück beim Erwachsenwerden, Eure Weinerlichkeit ^^

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17. November 2015 um 21:51
In Antwort auf mirjam_12660345

Welche Deko?
Welche Deko? Glaubst du, hier sind Poster von Eminem oder WorldOfWarcraft?

Mein Problem hat sich übrigens erledigt. Das Loch, wo ich nächsten Monat hinziehe (Zweck-WG eine Strasse weiter, nur dank Kontakten möglich gewesen), wird anfangs aber auch nicht besser sein. Aber dann bin ich ja auf einmal erwachsen und kein Kind mehr, von einem Tag auf den anderen. Hurra.

Und für den Scheiß dann auch noch Miete zahlen und mitten in Abschlussarbeit-Schreibphase Wände streichen etc, nur damit ein potenzielles Frauchen sich wohlfühlt. Es wäre ja so viel besser, wenn man sich einfach bei ihr treffen könnte. Aber nein, ich muss ja unbedingt einen Eindruck machen, wie ich in diesem Forum festgestellt habe. Euch Frauen interessieren wirklich nur Oberflächlichkeiten.

@Venusfinsternis: was soll ich sonst machen? 4 weitere Monate ohne körperlichen Kontakt und menschliche Wärme auskommen? Ich bin schon seit 3 Monaten single. Was war die längste Zeit ohne Sex bei dir in deinen 20ern? Na? Bei mir kommen in 4-5 Monaten bestimmt weitere Verpflichtungen. Soll ich dann weiter verzichten? Ich bin ja Student und MUSS leiden, nicht wahr? Nein, meine Prioritäten kenne ich. Ich will leben. Hier und jetzt.

Meine Güte ...
So wie du jetzt schon jammerst, sitzt du wenige Tage später wieder in deinem Kinderzimmer. Für den *scheiss Miete zahlen* ist im übrigen genau das was *Erwachsene* machen. Man nennt das Eigenverantwortung und ein selbständiges Leben führen. Und genau weil du darauf keinen Bock hast, und es dir scheinbar egal ist welches Dach du übern Kopf hast (und vielleicht sogar zu knauserig bist um Miete zu zahlen), bezeichnen dich andere Menschen als Waschlappen.

Du musst mal begreifen, dass es nichts damit zu tun hat welches Dach man über den Kopf hat, sondern dass man Menschen, die außerhalb ihres Elterhauses in ihren eigenen vier Wänden leben eine gewisse Selbständigkeit und Eigenverantwortung unterstellt. Und das Gegenteil finden Frauen unattraktiv,

Und Kollege, was auch zum erwachsen werden gehört: Weniger jammern, sondern machen. Du wirkst ja extrem unbelastbar, wenn wenn Wände streichen in ner Prüfungsphase und 3 Monate ohne Sex dich schon völlig aus der Bahn bringen. Und genau diese Einstellung lässt dich *weich* und unmännlich wirken.
Und jetzt trotzig nen trotzigen Ton zu bekommen nur weil du nicht anders an Frauen kommst und hier alle recht hatten, setzt dem männlichen Kleinkind die Krone auf.

(Im übrigen überlebt man sexuelle Durststrecken, man nimmt weder körperlich noch mentalen Schaden - eine Durststrecke von > 3 Monaten kennt wohler JEDER.)

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18. November 2015 um 14:38
In Antwort auf ratzepueh82

Meine Güte ...
So wie du jetzt schon jammerst, sitzt du wenige Tage später wieder in deinem Kinderzimmer. Für den *scheiss Miete zahlen* ist im übrigen genau das was *Erwachsene* machen. Man nennt das Eigenverantwortung und ein selbständiges Leben führen. Und genau weil du darauf keinen Bock hast, und es dir scheinbar egal ist welches Dach du übern Kopf hast (und vielleicht sogar zu knauserig bist um Miete zu zahlen), bezeichnen dich andere Menschen als Waschlappen.

Du musst mal begreifen, dass es nichts damit zu tun hat welches Dach man über den Kopf hat, sondern dass man Menschen, die außerhalb ihres Elterhauses in ihren eigenen vier Wänden leben eine gewisse Selbständigkeit und Eigenverantwortung unterstellt. Und das Gegenteil finden Frauen unattraktiv,

Und Kollege, was auch zum erwachsen werden gehört: Weniger jammern, sondern machen. Du wirkst ja extrem unbelastbar, wenn wenn Wände streichen in ner Prüfungsphase und 3 Monate ohne Sex dich schon völlig aus der Bahn bringen. Und genau diese Einstellung lässt dich *weich* und unmännlich wirken.
Und jetzt trotzig nen trotzigen Ton zu bekommen nur weil du nicht anders an Frauen kommst und hier alle recht hatten, setzt dem männlichen Kleinkind die Krone auf.

(Im übrigen überlebt man sexuelle Durststrecken, man nimmt weder körperlich noch mentalen Schaden - eine Durststrecke von > 3 Monaten kennt wohler JEDER.)

Na ja
Nachdem die eigentlich guten Ratschläge von euch so miserabel verpackt wurden, waren die letzten Posts von mir sowieso Getrolle. Also mit Absicht dreist formuliert, als stammen sie von einem verwöhnten Bengel.

Ich kenne meine Probleme und ich weiß, dass ich für mich selbst Verantwortung übernehmen muss. Ich mache mir nur Gedanken über den nächjsten Schritt, für jemand anderen Verantwortung zu übernehmen.

Ich habe in der Hinsicht einfach die Angst, dass ich so oder so niemanden für mich finden werde, weil mich Frauen für unreif halten werden, ganz gleich, ob ich mich zu 100% selbst finanziere. Ich hatte leider nur eine einzige Beziehung im Leben, erst mit Mitte 20 und die meisten Frauen haben mich da schon in ihren Teenagerjahren überholt. Sie haben mit unterschiedlichen Partnern wie eine Familie zusammengewohnt, haben die Zukunft gemeinsam geplant, unterschiedliche Partnertypen und ihre jeweiligen Eigenheiten kennengelernt und für sich rausgefunden, was an ihren Partnern ihnen wichtig ist. Ich habe diese Dinge nur kurz angerissen und da klafft so eine riesige Lücke in Sachen Beziehungserfahrung.

Ich weiß nicht, ob eine eigene Wohnung wirklich so viel ändern würde. Wenn ich dann immer noch ein Kind in den Augen von Frauen bliebe (und den Eindruck habt ihr mir vermittelt), hätte ich nur ein Paar Monate Miete rausgeschmissen. Ich frage im Grunde nur, ob der Zug abgefahren ist, oder nicht.

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19. November 2015 um 0:17
In Antwort auf mirjam_12660345

Na ja
Nachdem die eigentlich guten Ratschläge von euch so miserabel verpackt wurden, waren die letzten Posts von mir sowieso Getrolle. Also mit Absicht dreist formuliert, als stammen sie von einem verwöhnten Bengel.

Ich kenne meine Probleme und ich weiß, dass ich für mich selbst Verantwortung übernehmen muss. Ich mache mir nur Gedanken über den nächjsten Schritt, für jemand anderen Verantwortung zu übernehmen.

Ich habe in der Hinsicht einfach die Angst, dass ich so oder so niemanden für mich finden werde, weil mich Frauen für unreif halten werden, ganz gleich, ob ich mich zu 100% selbst finanziere. Ich hatte leider nur eine einzige Beziehung im Leben, erst mit Mitte 20 und die meisten Frauen haben mich da schon in ihren Teenagerjahren überholt. Sie haben mit unterschiedlichen Partnern wie eine Familie zusammengewohnt, haben die Zukunft gemeinsam geplant, unterschiedliche Partnertypen und ihre jeweiligen Eigenheiten kennengelernt und für sich rausgefunden, was an ihren Partnern ihnen wichtig ist. Ich habe diese Dinge nur kurz angerissen und da klafft so eine riesige Lücke in Sachen Beziehungserfahrung.

Ich weiß nicht, ob eine eigene Wohnung wirklich so viel ändern würde. Wenn ich dann immer noch ein Kind in den Augen von Frauen bliebe (und den Eindruck habt ihr mir vermittelt), hätte ich nur ein Paar Monate Miete rausgeschmissen. Ich frage im Grunde nur, ob der Zug abgefahren ist, oder nicht.

...
Natürlich funktioniert Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen nur, wenn du bereits für dich selber Verantwortung übernehmen kannst. Das hast du gut erkannt.

Dass du Angst hast, ist durchaus verständlich. Allerdings muss dir auch klar sein, wenn du deine Problematik immer weiter nach hinten schiebst, isses dann eines Tages auch zu spät.
Mit 27 sicherlich noch nicht. Du hast immer noch gute Chancen *nachzureifen* und in einigen Monaten/Jahren auf dem Stand deiner gleichaltrigen Mitmenschen zu sein.

Allerdings musst du dafür auch aktiv was tun. Nicht nur in deinem Kinderzimmer hocken und dich selbst bemitleiden und dir sagen, der Zug sei eh schon abgefahren.
Du solltest zuschauen, dass du raus in die Welt gehst, neue Leute kennen lernst, Lebenserfahrung und Menschenkenntnis sammelst und an deiner Widerstandsfähigkeit arbeitest.
Gut wäre zum Beispiel, wenn du deine Arbeitszeit hochschrauben könntest. 2-3 mal die Woche arbeiten ist nicht wirklich viel. Vielleicht geht das nach den Prüfungen. Vielleicht kannst du irgendeine Aktivität aufnehmen (Sport, Hobbies o.ä.), bei der du neue Leute kennen lernst und Freunde gewinnst. An solchen Aktivitäten kann man auch teilnehmen, wenn man wenig Zeit hat. Zweimal die Woche für eine Stunde wäre schon mal besser als gar nichts. Ich weiß nicht was für Interesse du hast, vielleicht kann man das damit koppeln.
Hamburg ist eine große Stadt und man hat dort eben auch wahnsinnig viele Möglichkeiten - wenn man denn will.

Und eben Ausziehen ist ein großer Punkt. In meinem Augen formt das ungemein die Persönlichkeit. Man lernt sich und seinen Alltag komplett neu zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen (vor allem finanziell) und *nabelt* sich letztendlich vom Elternhaus ab. Das mag wahrscheinlich auf dich *überflüssig* wirken ... wenn du das allerdings hinter dir hast, wirst du das durchaus verstehen.

Ich musste im Sommer für 2 Wochen bei meinen Eltern leben (mein Vater war im Krankenhaus und meine Mutter kommt leider nicht gut alleine zurecht), und ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern ... aber es war ganz schrecklich. Ich war kaum 12h wieder in mein Kinderzimmer eingezogen, schon war ich wieder *Kind*. Man bleibt auch immer Kind bei seinen Eltern, egal in welchem Alter. Das bedeutet nicht, dass ich mich infantil verhalten habe oder dass meine Mutter nicht begreift, dass ich mittlerweile ein erwachsener Mann bin. Man fällt nur einfach wahnsinnig schnell wieder in alte Verhaltensweisen. Und dann gab es wirklich so Situationen, dass meine alte kleine Mutter vor mir stand und mit ihrem 33 Jahre alten Sohn *geschimpft* hat, dass ich die Katze nicht ärgern soll.
Und da wurde mir persönlich mal wieder klar, was es heißt dem Elternhaus entwachsen zu sein. Ich hoffe es wird irgendwie klar, was ich damit meine.

Kurzes Fazit: Ja, du hast Defizite. Nein, es ist nicht zu spät, du kannst durchaus nachreifen. Du musst allerdings auch aktiv was dafür tun. Und Ausziehen ist da der erste Schritt. Die nächsten Schritte sind dann, Erfahrungen machen, die andere Menschen in deinem Alter bereits hinter sich gebracht haben. Aber sowas kommt automatisch sobald du auf eigenen Füßen stehst.

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19. November 2015 um 2:47
In Antwort auf ratzepueh82

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Natürlich funktioniert Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen nur, wenn du bereits für dich selber Verantwortung übernehmen kannst. Das hast du gut erkannt.

Dass du Angst hast, ist durchaus verständlich. Allerdings muss dir auch klar sein, wenn du deine Problematik immer weiter nach hinten schiebst, isses dann eines Tages auch zu spät.
Mit 27 sicherlich noch nicht. Du hast immer noch gute Chancen *nachzureifen* und in einigen Monaten/Jahren auf dem Stand deiner gleichaltrigen Mitmenschen zu sein.

Allerdings musst du dafür auch aktiv was tun. Nicht nur in deinem Kinderzimmer hocken und dich selbst bemitleiden und dir sagen, der Zug sei eh schon abgefahren.
Du solltest zuschauen, dass du raus in die Welt gehst, neue Leute kennen lernst, Lebenserfahrung und Menschenkenntnis sammelst und an deiner Widerstandsfähigkeit arbeitest.
Gut wäre zum Beispiel, wenn du deine Arbeitszeit hochschrauben könntest. 2-3 mal die Woche arbeiten ist nicht wirklich viel. Vielleicht geht das nach den Prüfungen. Vielleicht kannst du irgendeine Aktivität aufnehmen (Sport, Hobbies o.ä.), bei der du neue Leute kennen lernst und Freunde gewinnst. An solchen Aktivitäten kann man auch teilnehmen, wenn man wenig Zeit hat. Zweimal die Woche für eine Stunde wäre schon mal besser als gar nichts. Ich weiß nicht was für Interesse du hast, vielleicht kann man das damit koppeln.
Hamburg ist eine große Stadt und man hat dort eben auch wahnsinnig viele Möglichkeiten - wenn man denn will.

Und eben Ausziehen ist ein großer Punkt. In meinem Augen formt das ungemein die Persönlichkeit. Man lernt sich und seinen Alltag komplett neu zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen (vor allem finanziell) und *nabelt* sich letztendlich vom Elternhaus ab. Das mag wahrscheinlich auf dich *überflüssig* wirken ... wenn du das allerdings hinter dir hast, wirst du das durchaus verstehen.

Ich musste im Sommer für 2 Wochen bei meinen Eltern leben (mein Vater war im Krankenhaus und meine Mutter kommt leider nicht gut alleine zurecht), und ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern ... aber es war ganz schrecklich. Ich war kaum 12h wieder in mein Kinderzimmer eingezogen, schon war ich wieder *Kind*. Man bleibt auch immer Kind bei seinen Eltern, egal in welchem Alter. Das bedeutet nicht, dass ich mich infantil verhalten habe oder dass meine Mutter nicht begreift, dass ich mittlerweile ein erwachsener Mann bin. Man fällt nur einfach wahnsinnig schnell wieder in alte Verhaltensweisen. Und dann gab es wirklich so Situationen, dass meine alte kleine Mutter vor mir stand und mit ihrem 33 Jahre alten Sohn *geschimpft* hat, dass ich die Katze nicht ärgern soll.
Und da wurde mir persönlich mal wieder klar, was es heißt dem Elternhaus entwachsen zu sein. Ich hoffe es wird irgendwie klar, was ich damit meine.

Kurzes Fazit: Ja, du hast Defizite. Nein, es ist nicht zu spät, du kannst durchaus nachreifen. Du musst allerdings auch aktiv was dafür tun. Und Ausziehen ist da der erste Schritt. Die nächsten Schritte sind dann, Erfahrungen machen, die andere Menschen in deinem Alter bereits hinter sich gebracht haben. Aber sowas kommt automatisch sobald du auf eigenen Füßen stehst.

Danke
ich hoffe, du hast recht. Ich denke auch, ich werde den Master abbrechen oder im Fern/Teilzeitstudium zu Ende machen, sobald ich in einen Job gewechselt habe, der nicht nur als Nebenbeschäftigung, sondern Karrierestart angesehen werden kann.

An der Uni merke ich zwar, dass ich etwas lerne, aber nichts praktisch Relevantes mehr, was ich mit meinen beruflichen Zielen verbinden könnte.

Schade nur, dass diese Phase meines Lebens so unscheinbar vorübergeht. Als ich mit dem Studium anfing, dachte ich mir, ich würde hier so viele coole Leute kennenlernen, mit jungen, intelligenten Frauen ausgehen und noch ein Stück länger jung und sorglos sein und dann habe ich die Zeit nur verschwendet. Ich schätze, ich muss mich wohl oder übel meinem Alter gerecht verhalten.

Danke dir nochmal. Den anderen auch - selbst wenn sie etwas provokant geschrieben haben, die Kritik war ja konstruktiv.

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