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22 Jahre, im 5. Semester - keine Freunde in der Stadt! Was ist mit mir los?!

31. Mai 2011 um 21:20 Letzte Antwort: 2. Juni 2011 um 13:07

Hallo liebe Mitglieder.

Ich fühle mich momentan total einsam und abnormal und hoffe, hier ein paar aufmunternde Worte oder sogar Ratschläge zu finden!

Seit zweieinhalb Jahren wohne ich in meiner Studienstadt (Heimat weit weg) und ich habe hier immer noch keine Freunde. Naja, so ganz stimmt das nicht: Ich hatte eine wirklich gute Freundin schon im ersten Semester gefunden, aber die hat das Studium letztes Jahr abgebrochen und ist weggezogen. Jetzt bin ich alleine.

Einen Freund habe ich, den sehe ich ca. alle 2 Wochen wegen der Entfernung. Er ist das genaue Gegenteil von mir, ständig unterwegs, großer Freundeskreis, sofort Anschluss im Studium gefunden.

Und ich hocke hier- sogar Freitag abends und tue ich nichts oder lerne oder langweile mich. Wenn mein Freund zu Besuch ist, gehen wir auch auf Studiparties und dann treffe ich auch Kommilitonen mit denen ich kurz plaudere- aber nur oberflächlich.

Ich habe einfach das Gefühl, dass in meinem Semester niemand ist (außer der Freundin die weg ist), der zu mir als Freund/in passt! Ich hatte in meiner Heimat einen festen Freundeskreis, wir waren ein Superteam- hier ist alles anders. Alle haben schon Grüppchen gebildet und ich stehe alleine da.

Was ist denn falsch an mir? Wieso habe ich nicht, wie alle anderen im Studium, einen Freundeskreis gefunden? Bei den anderen hat sich das automatisch ergeben, und ich muss mich jetzt anstrengen und sorgen und weiß nicht was los ist.

Ich weiß nicht was ich noch schreiben soll, aber über ein paar kurze Kommentare oder Fragen würde ich mich sehr freuen.

Pizzateig

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31. Mai 2011 um 21:39

Das weiß ich nicht so genau...
Ich habe das Gefühl, dass ich mich einfach nicht so für andere Menschen interessiere um ehrlich zu sein Aber nur wenn es um Fremde geht. Klar, wie soll man Freundschaften aufbauen ohne sich für Fremde zu interessieren...

Aber ich finde viele Leute einfach belanglos. Leute die nur am Feiern sind und ihr Single- und Studentenleben auskosten. Keine Lust. Und von denen gibts halt viele in meinem Studiengang.

Und wenn ich jemanden sympathisch finde, weiß ich nicht, wie ich mit demjenigen auf eine private Ebene komme. Ich gehe nach der Vorlesung eh nach Hause, da frag ich doch keinen Fremden ob der Lust auf einen Kaffee hat.

Wie kommt man denn von Bekanntschaft zu Freundschaft? Wie wird ein Kommilitone zum privaten Kontakt? Mir kommte es immer so vor, als haben die alle Freunde, ich will mich nicht aufdrängen.

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31. Mai 2011 um 21:40

Hast du keine
Kontakte in der O-Phase genüpft?
Gibt es keine Übungsblätter die man zu zweit oder so machen kann? Gibt es keine Vorlesungskurse in denen Gruppen zur Aufgabenbearbeitung gebildet werden? Gibt es Lerngruppen in denen man zusammen lernt?

Machst du Sport? Dann melde dich doch mal für einen Hochschulsportkurs an. Da habe ich sehr viele Leute kennengelernt.

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31. Mai 2011 um 21:52
In Antwort auf kuschro

Hast du keine
Kontakte in der O-Phase genüpft?
Gibt es keine Übungsblätter die man zu zweit oder so machen kann? Gibt es keine Vorlesungskurse in denen Gruppen zur Aufgabenbearbeitung gebildet werden? Gibt es Lerngruppen in denen man zusammen lernt?

Machst du Sport? Dann melde dich doch mal für einen Hochschulsportkurs an. Da habe ich sehr viele Leute kennengelernt.

Hallo kuschro
In der Anfangszeit habe ich ein paar Wochen mit einer Mädelsrunde Zeit verbracht. Aber die waren so anders als ich, sehr tussig (nicht böse gemeint) und nicht meine Wellenlänge. Dann habe ich meine gute Freundin kennen gelernt. Und wir waren immer zu 2t unterwegs. Jetzt ist sie weg- ich allein.

Ich hab da schon eine Lerngruppe. Aber da ist übermorgen das letzte Treffen und privat wird es da nie, geht nur ums Studium...

Hochschulsport wäre eine Idee. Aber irgendwie habe ich die Sorge, dass ich mich da außenvor fühle, weil ich das Gefühl jetzt schon so verinnerlicht hab... das ist doch scheiße..

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31. Mai 2011 um 21:56

Danke, springenderpunkt
deine nachricht hat mich etwas aufgemuntert, ich dachte schon ich wäre völlig von einem anderen planeten....

Übers Internet Freunde finden- einfach einen wildfremden Menschen treffen, von dem man nichtmal weiß, ob man Gemeinsamkeiten hat? Dazu bin ich, glaube ich, nicht mutig genug. Und allein in eine Kneipe?

Ach, wieso kann das nicht automatisch laufen, man "sucht" doch keine Freunde, das entwickelt sich doch von selbst...

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31. Mai 2011 um 21:59

Hey
ja das kenn ich. hab zwar viele bekannschaften geknüpft und mich mit einigen in der uni ganz gut verstanden, aber so richtig freundschaften sind da nicht entstanden. ab und zu waren wir feiern aber selbst das hatte mit der zeit nachgelassen. irgendwie waren in dem studiengang alle nicht so auf meiner wellenlänge.
hab bei der o-woche ein nettes mädel kennengelrnt mit der ich mich manchmal treffe, aber sie hat auch nicht immer zeit.
also ich kann mit dir mitfühlen

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31. Mai 2011 um 22:02
In Antwort auf lipushka

Hey
ja das kenn ich. hab zwar viele bekannschaften geknüpft und mich mit einigen in der uni ganz gut verstanden, aber so richtig freundschaften sind da nicht entstanden. ab und zu waren wir feiern aber selbst das hatte mit der zeit nachgelassen. irgendwie waren in dem studiengang alle nicht so auf meiner wellenlänge.
hab bei der o-woche ein nettes mädel kennengelrnt mit der ich mich manchmal treffe, aber sie hat auch nicht immer zeit.
also ich kann mit dir mitfühlen

Und du
hast kein problem damit? kann ich mir auch eine einstellung aneignen, damit mich das nicht so wurmt ?

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31. Mai 2011 um 22:14
In Antwort auf pizzateig

Und du
hast kein problem damit? kann ich mir auch eine einstellung aneignen, damit mich das nicht so wurmt ?

Doch
ich finds schon schade, weil ich auch sehr oft daheim hocke wie eine oma und das gefühl habe meine jugend zu verschwenden. aber ich hab das studium jetzt sowieso geschmissen von daher kann ich da eh keine kontakte mehr knüpfen. ich finde es auch sehr schwer einfach so neue leute kennen zu lernen. selbst im fitnessstudio, da geht man hin, trainiert aber wie zum teufel soll man da jemanden kennen lernen? ist ja doch irgendwie ziemlich anonym.
ab und zu mach ich was mit den frauen von den kameraden meines freundes, aber die sind mittlerweile auch alle verheiratet oder stecken mitten in der planung, haben kinder, und da fühl ich mich auch fehl am platz.
hach ja...ist alles nciht so einfach. aber du hast ja nicht mehr lange, dann werden sich für dich auch neue türen öffnen und du lernst sicherlich nette leute kennen

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31. Mai 2011 um 23:02
In Antwort auf pizzateig

Das weiß ich nicht so genau...
Ich habe das Gefühl, dass ich mich einfach nicht so für andere Menschen interessiere um ehrlich zu sein Aber nur wenn es um Fremde geht. Klar, wie soll man Freundschaften aufbauen ohne sich für Fremde zu interessieren...

Aber ich finde viele Leute einfach belanglos. Leute die nur am Feiern sind und ihr Single- und Studentenleben auskosten. Keine Lust. Und von denen gibts halt viele in meinem Studiengang.

Und wenn ich jemanden sympathisch finde, weiß ich nicht, wie ich mit demjenigen auf eine private Ebene komme. Ich gehe nach der Vorlesung eh nach Hause, da frag ich doch keinen Fremden ob der Lust auf einen Kaffee hat.

Wie kommt man denn von Bekanntschaft zu Freundschaft? Wie wird ein Kommilitone zum privaten Kontakt? Mir kommte es immer so vor, als haben die alle Freunde, ich will mich nicht aufdrängen.

Hi du!
Ich kann dich total verstehen - mir ging/geht es genauso... Ich fing an zu studieren in einer anderen Stadt, hab auch versucht Anschluss zu finden in der Uni, bin zum Hochschulsport, Tanzkurs, Internet etc. Was soll ich sagen: Ich war hier in dieser Stadt nun fast sechs Jahre, bin nun fast fertig mit dem Studium, und obwohl ich mit der Zeit ein paar "Freunde" gefunden habe, ist es nie das gleiche wie in meiner Heimatstadt geworden. Durch die entfernung habe ich mich leider auch von meinen alten Freunden entfernt. Zwar hat mir geholfen, dass meine Brüder auch hier studieren, jedoch kann ich im Nachhinein sagen, dass ich es als Fehler betrachte, hier studiert zu haben und meine Freunde verloren zu haben, für eine Stadt in der ich mich doch nie eingelebt habe... Ich kenne ganz genau das Gefühl, seine Jugend "vergeudet" zu haben und kann dir nur raten: Mach etwas! Kannst du nicht in deine Heimatstadt an die ni wechseln? Oder du wartest bis du den Bachelor hast und machst dann den Master dort? Oder du fährst einfach so oft wie`s geht nach hause, um deine Freunde dort nicht zu verlieren?
Mir haben damals auch alle gesagt: Du musst es probieren. Aber was soll ich sagen: Manchmal ist es einfach so im Leben, dass es nicht passt und dass einem die Innere Stimme schon das richtige sagt, man muss sich nur trauen darauf zu hören. Ich meine: Man lebt nur einmal! Mach nicht den gleichen Fehler wie ich, ganz egal was andere Leute sagen. Tu was dir gut tut!

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2. Juni 2011 um 12:30

Das kenn ich!
Hi Pizzateig,


kann dein Problem gut nachvollziehen, geht mir manchmal ähnlich. Bin im 7. Semester und abgesehen von den "Hi, na wie war dein Wochenende?"-Gesprächen geht auch nicht viel. Ich bin auch in den Jahren immer wieder von Grüppchen zu Grüppchen "gesprungen", aber das hat auch nie wirklich geklappt- entweder waren es auch solche "Tussen"-Mädels, die abends noch mit einen "Proseccochen" anstoßen bevor sie weggehen (was einfach nicht zu mir passt) oder es waren Leute die nie weggehen (weils nicht zu ihnen passt und sie lieber lernen)...
Anfangs hat mich das auch total frustriert, ehrlich, ich hab mir auch gedacht "irgendwas stimmt doch nicht mit mir", v.a. wenn mehrere hundert Leute im Studiengang sind. Was ich auch absolut nicht abkann sind Leute, die bereits nach 10 Minuten einen auf "best friends" machen- denn genauso schnell bist du auch wieder vergessen. (Das ist doch unnatürlich!!) Ich hab auch im Verlauf zwei sehr nette Mädels kennen gelernt, aber die eine hat nach einem Semester abgebrochen, die andere hat die Uni gewechselt. (wie bei dir) Das zeigt doch, dass es auch gehen kann, wenn man die "richtige Person" trifft. Also denk dir nichts! Und wie schon gesagt: Bald ist es vorbei. Im Arbeitsleben trifft man komplett neue Leute und was ich so von Bekannten mitbekommen hab, die schon fertig sind mit dem Studium, haben die eh nur noch wenig Kontakt zu ihren Uni-Leuten, auch wenn sie sich gut verstanden haben (-> jeder zieht wo anders hin, gründet Familie, Job hat Überhand etc.)
Ich werd mich jetzt auch aufs reine Studium konzentrieren, erzwingen bringt nichts. Und Leute lernt man auch woanders kennen. Zum Beispiel such dir doch nen Studentenjob, im Kino oder so- da arbeiten auch viele junge Leute.. Kenne jemanden der in einem arbeitet, die gehen manchmal danach noch geschlossen in ne Kneipe. Wie auch immer- an dir ist jedenfalls nichts falsch! Wie du siehst gehts ganz vielen genauso!

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2. Juni 2011 um 13:07

Kenn ich
kenn ich auch
bin zwar kein student aber schüler die leute in der klasse haben anderes zu tun als mit mir mal was zu unternehmen.

Ich selbst bin umgezogen wegen der schule und wegen mir dachte es wäre besser aber irgendwie funzt es nicht.

Ich finde auch keine richtigen leute möchte so gerne eine truppe die nicht nur aus kerlen besteht. Die gerne feiern oder irgendwie halt was macht.

ich selbst bin 22 und m ist man(n) dann etwas verrückt was heißt verrückt aber es wird ja immer aus ausgelegt. Ey der spielt egitarre und eyy der hört rock und metal kann ja nicht normal sein . Dann findet man schwer welche

und die metla bleiben unter sich merkwürdig ist es das ich da auch niemand kennlerne bzw schon viele aber es wird nie was drauß da keiner aus meiner umgebung ist . das ist doch doof

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