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21j.Tochter manipuliert ihren Vater

12. Juli 2009 um 20:02

Mein Freund ist schon einige Jahre geschieden und hat 2 Töchter (18 u.21J.). Die jüngere lebt bei der Mutter und bis vor einigen Monaten auch die essgestörte 21j. Die Mutter hat nach langem Zickenterror der Tochter diese gebeten, zum Vater zu ziehen. Sie hat versucht, den neuen Mann rauszuekeln, was die Mutter nicht zuließ. Jetzt ist der Vater an der Reihe. Er macht keinen Schritt mehr ohne ihre Zustimmung und hat jetzt unsere Beziehung beendet. Die Tochter hat sich vernachlässigt gefühlt, wenn er bei mir war und er hatte ein schlechtes Gewissen, wenn er nicht bei ihr war. Sie ist ein Biest und spielt mit ihrem Vater, der es nicht bemerkt. Was kann ich hier tun, um ihm die Augen zu öffnen und die Beziehung wieder retten? Ich halte mich derzeit im Hintergrund und lasse ihn. Nur: Ich will ihm zeigen, dass ich ihn vermisse und ihn liebe. Es kommt aber nur ein Rivalinnenkampf bei ihm an. Ich fühle mich total hilflos. Was soll ich tun????

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12. Juli 2009 um 20:11

Erfahrung aus der Vater-Glucken-Situation
Hai,
ich würde dich gerne trösten...das kann ich aber nicht. Die Situation zwischen Kindern und Eltern ist für die neuen Partner fast unerträglich, wenn eine Problem Situation entsteht. Je mehr wir versuchen, dem anderen die Probleme aufzuzeigen, desto mehr entfernen sie sich. Ich bin nach kurzer Zeit mehr oder weniger verlassen worden...aber das aber mit heraufbeschwört.

Entweder aussitzen und warten (auf was warten?) oder loslassen und nichts tun. Wenn er es aus eigenem Antrieb merkt, dann ist es gut, so muss es sein.
Nur, wenn Du nicht losläßt und versuchst die Lösung zu sein, wird er stiften gehen.

Loslassen, lass ihn machen und mache Du mal schön was anderes. Lenk dich ab, gehe mit Freunden aus, vergnüge dich, aber lenk dich ab und lass los damit ihr zueinander finden könnt. Mach nicht meine Fehler...ich hätte loslassen sollen und habe nur gehofft eine Veränderung in sein Leben zu bringen...Irrtum, er muss sich nach Dir sehnen um seinen Weg zu gehen.
Wenn er alles aufgibt für seine Tochter...dann ist es wohl so!

LG und trösten dich anschau...weil keine Hilfe geben kann

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18. Juli 2009 um 17:14

Danke
Hallo Crueless,
danke für deine vielen Worte. Vieles hat es auf den Punkt gebracht, vieles habe ich auch schon versucht. Unterschiedliche Sichtweisen zwischen den beiden Elternteilen machen die Situation nicht einfacher. Er sieht sich als den großen Tochter-Versteher und macht alles wieder kaputt, was die Mutter aufbauen will. Sie scheint manchmal weitsichtiger zu sein als der Vater. Er will aber der beste Papa der Welt sein und immer für sie da sein - aus schlechtem Gewissen, weil er sie nicht bemerkte, als sie mit den Essstörungen begann. Er will die heile Welt haben, die Tochter nur seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Ich habe ihm gesagt, dass ich nichts gegen seine Tochter habe, im Gegenteil und helfen möchte. Aber alles wird nur gegen mich verwendet. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm die Zeit mit seiner Tochter lassen werde. Sie wird ab Ende August für 4 Jahre nach NL wegen des Studiums ziehen und er wird ihr dort eine Wohnung einrichten. Bis dahin werde ich auf ihn warten und hoffen, dass er sich auf unsere Gemeinsamkeiten bezieht und erinnert. Vielleicht ist aber auch alles kalt und emotional abgeklungen. Das tut mir sehr sehr weh. Ich treffe Verabredungen und pflege wieder Freundschaften, die etwas gelitten hatten. Ich fühle mich aber sehr ausgeschlossen aus seinem Leben und habe nicht den Eindruck, dass er mich vermisst. Es macht mich hilflos und mein Wissen um die zur Essstörung geführten Gründe machen mich noch trauriger. Es lässt sich ja nicht mehr rückgängig machen und die Mutter hat ein neues Leben nach ihrer neuen Heirat begonnen, in dem die Tochter keine Rolle mehr spielt. Sie hat sie erwachsen werden lassen und eigenverantwortlich leben lassen. Wie ich weiß, geht die Tochter auch noch weiterhin seit der Klinikentlassung zu einer Therapeutin. Seit sie ihren Vater allein für sich hat, leben die beiden wir ein Paar in seinem Hause zusammen und scheinen glücklich zu sein. Ich würde so gern das Glück teilen......

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19. Juli 2009 um 12:55

Die neuen Partner der Eltern
können auch gleichzeitig Rivalen sein um die Gunst von Liebe und Zuneigung zu bekommen.
Hat das Mädchen überhaupt Liebe und Zuneigung von ihren Eltern bekommen?
Das bzw. die Opfer sind eigentlich IMMER die Kinder aus gescheiterten Ehen.
Die Opfer sind Nie die neuen Partner oder die Eltern.
Die Kinder müssen irgendwie damit klarkommen, dass die Eltern neue Partner haben. Die Kinder haben sich ja die neue Situation nicht ausgesucht, sondern sind dieser Lage hilflos ausgeliefert.
Hier an Verständnis zu appelieren ist falsch, auch wenn es sich schon um "große" Kinder handelt. Damit macht man letzlich alles kaputt.
Es ist auch keine Manipulation, Zickigkeit oder gar krankhafte Eifersucht im Spiel, wenn Kinder die Liebe der Eltern erhalten wollen.
Das Schlüsselwort heißt:Ich liebe dich, mein Kind ,ich kann deine Eifersucht verstehen, denn sie ist auch ein Stück hausgemacht und wenn wir keine neuen Partner hätten, wäre diese Eifersucht nicht da.
Die Mutter hat den neuen Partner ihrer Tochter vorgezogen, womöglich hatte auch der neue Partner Probleme mit der Tochter und sie habe sie letztendlich (aus eigener Hilfslossigkeit )fallengelassen.
Ein schwerer Part für den Vater, der jetzt alles wieder in Ordnung bringen soll. Aber wenn die Mutter das jetzt nicht kann oder wollte, so ist der Halt vom Vater jetzt wichtiger als die eigenen Interessen.
Helfe du jetzt deinem Partner ,wo du kannst, zieh dich zurück falls nötig ,sein da wenn er dich braucht, halt dich zurück mit negativen Äußerungen oder gar Anfeindungen, die Wunden sind noch zu groß ,aber können mit Diplomatie und Zuwendung wieder geheilt werden. Das dauert, aber es lohnt sich für Euch drei.

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22. Juli 2009 um 23:18
In Antwort auf granin

Die neuen Partner der Eltern
können auch gleichzeitig Rivalen sein um die Gunst von Liebe und Zuneigung zu bekommen.
Hat das Mädchen überhaupt Liebe und Zuneigung von ihren Eltern bekommen?
Das bzw. die Opfer sind eigentlich IMMER die Kinder aus gescheiterten Ehen.
Die Opfer sind Nie die neuen Partner oder die Eltern.
Die Kinder müssen irgendwie damit klarkommen, dass die Eltern neue Partner haben. Die Kinder haben sich ja die neue Situation nicht ausgesucht, sondern sind dieser Lage hilflos ausgeliefert.
Hier an Verständnis zu appelieren ist falsch, auch wenn es sich schon um "große" Kinder handelt. Damit macht man letzlich alles kaputt.
Es ist auch keine Manipulation, Zickigkeit oder gar krankhafte Eifersucht im Spiel, wenn Kinder die Liebe der Eltern erhalten wollen.
Das Schlüsselwort heißt:Ich liebe dich, mein Kind ,ich kann deine Eifersucht verstehen, denn sie ist auch ein Stück hausgemacht und wenn wir keine neuen Partner hätten, wäre diese Eifersucht nicht da.
Die Mutter hat den neuen Partner ihrer Tochter vorgezogen, womöglich hatte auch der neue Partner Probleme mit der Tochter und sie habe sie letztendlich (aus eigener Hilfslossigkeit )fallengelassen.
Ein schwerer Part für den Vater, der jetzt alles wieder in Ordnung bringen soll. Aber wenn die Mutter das jetzt nicht kann oder wollte, so ist der Halt vom Vater jetzt wichtiger als die eigenen Interessen.
Helfe du jetzt deinem Partner ,wo du kannst, zieh dich zurück falls nötig ,sein da wenn er dich braucht, halt dich zurück mit negativen Äußerungen oder gar Anfeindungen, die Wunden sind noch zu groß ,aber können mit Diplomatie und Zuwendung wieder geheilt werden. Das dauert, aber es lohnt sich für Euch drei.

Aw: "Die neuen Partner der Eltern"
Du hast mich auf den Weg gebracht. Ich habe zwei Treffen wieder mit meinem (Ex-?)Partner gehabt und habe ihm signalisiert, dass ich ihm die Zeit mit seiner Tochter gebe und er bis zum Studiumsbeginn im Sept. alle Zeit der Welt hat. Ich merke, dass er noch hin und her gerissen ist - dass er mich liebt. Wir werden sehen, was die nächsten Wochen bringen und ob wir uns wieder annähern können. Ich sehe, dass die Tochter bedauernswert ist und außer ihrem Vater niemanden hat, der ihr Zuneigung entgegen bringt. Ich habe keine Chance, da etwas für sie zu tun - jedenfalls lässt sie es nicht zu. Aber ich werde mich diplomatisch verhalten und es scheint schon etwas zu fruchten. Danke für deine Zeilen.
LG
Smartie

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