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2 Jahre Beziehung, zweifle manchmal an seiner Liebe zu mir.

19. November 2012 um 15:48

Mein Freund und ich sind jetzt ein wenig mehr als 2 Jahre zusammen. Nach etwa 9 Monaten ist er zu meiner Familie und mir in die Wohnung gezogen. Meine Eltern und mein Bruder verstanden/verstehen sich alle sehr gut mit meinem Freund.
Seit ein paar Monaten läufts aber nicht mehr so schön wie früher. Mir war klar, dass nicht alles so wie am Anfang bleiben würde, so ist das halt. Aber es ist halt so, er küsst mich viel seltener, nimmt mich fast nicht mehr in den Arm, und zeigt mir auch sonst seine Gefühle nicht mehr so. Dann kommt er mit Ausreden wie "Kann ich nichts für, dass ich nicht so gut mit Gefühlen kann." WAS? Anfangs war er immer sehr rücksichtsvoll, gefühlsvoll, sensibel und einfühlsam. War anhänglich und eifersüchtig. Er sagt es nervt ihn wenn ich ihn mal am Po berühre oder ihn sonst wo anfasse (wenn wir im Bett liegen). Und Sex haben wir auch nur, wenn er Lust hat. Wenn ich will, dann will er schlafen oder "jetzt nicht" oder was auch immer. Wenn ich ihn dann darauf anspreche ob ich nicht mehr attraktiv bin für ihn, sagt er nein und wie schön ich doch sei und das er mich über alles liebe. Und er tut immer so lieb wenn ich wütend bin. Er kommt nicht mal zu mir und tröstet mich wenn ich weine. Dann fragt er meist noch "warum weinst du?" Obwohl er den Grund eigentlich weiss. Ich liebe ihn sehr, und manchmal haben wir auch ne gute Woche oder so aber dann kommen wieder die schlechten Tage und dann bin ich mir nicht sicher, ob das mit uns wirklich sein soll..
Ich hoffe jemand von euch kann mir einen guten Rat oder so geben.. :/

...

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19. November 2012 um 18:39

Vielleicht
solltest du einmal versuchen, mit ihm zu reden. Irgend etwas scheint ihn zu beschäftigen, wobei es nicht einmal eure Beziehung sein muss. Eventuell ist er mich sich selbst unzufrieden oder etwas läuft nicht, wie er es sich vorstellt. Versuch ihn dazu zu bringen, offen zu dir zu sein.

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19. November 2012 um 18:52

Kauf dir das
Buch - "Wohin geht die Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist?"
Das erklärt dir alles, was man im Grunde als erwachsener Mensch wissen sollte.
Nein, es ist keine Anleitung, es macht dein Leben entspannter.

Denn Fazit: es ist normal.

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19. November 2012 um 18:58

Du sagst doch selbst...
... dass du sogar weißt, dass es sich irgendwann mal in der Beziehung "normalisieren" kann. Man muss doch nicht immer so sein wie am ersten Tag, vor allen Dingen nicht, wenn man zusammenlebt. Es gibt sicherlich mehrere Moeglichkeiten:
1. Sich damit abfinden, sich vielleicht sogar damit anfreunden, die schoenen "Wochen", wie du sagst, genießen, auch wenns irgendwann nur noch "schoene Momente" sind.
2. Mit ihm sprechen, wie hannes1282 sagt, aber ich bin da weit weniger optimistisch. Ich glaube gar nicht, dass zwischen euch etwas "falsch" laeuft. An der Stelle ausdruecklich: Das ist wenig erfolgversprechend! Ich glaube eher, dass es eben sein Charakter ist, seine Art, vielleicht fuehlt er sich wohler, wenn es etwas Distanz gibt zwischen euch, das solltest du dann auch (lernen zu) respektieren. Du willst ihn doch nicht verbiegen, zurueckbiegen wohl eher gesagt, so wie er mal zu dir war, am "Anfang" etc. Wenn er es jetzt(!) nicht will, dann ist das doch eine Willentsentscheidung, keine kurzfristig loesbare Sache.
3. Er zieht wieder aus, hat seine Distanz wieder und genießt mehr deine Naehe, wenn ihr dann tatsaechlich wieder zusammen seid. Vielleicht sitzt ihr euch einfach nur zu sehr auf der Backe, diese "gefuehlte Enge" kann beste Beziehungen zerstoeren, auch wenn du das gar nicht so siehst. Vielleicht haben ja auch deine Eltern und dein Bruder auf ihn einen unbestimmten Einfluss, vielleicht will er deswegen auch etwas Distanz... Das weißt du ja nicht. Es koennte helfen, wenn jeder seinen Rueckzugsort haette (habt ihr das?).
4. Wenn du dir das alles nicht so vorgestellt hast und du damit gar nicht leben kannst, bleibt wohl (langfristig) nur die Trennung. Ich faende es schade, weil doch scheinbar sonst alles zwischen euch laeuft.

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