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31. Oktober 2007 um 11:13

Ich frage mich, wenn ich das hier so durchlese, woran es liegt, dass manche Frauen hier Probleme schildern, die über "normale" Problematiken die in einer sonst ausgewogenen, verlässlichen und guttuenden Beziehung auftreten weit hinaus gehen - und trotzdem nicht blicken, dass eine Frau, die noch alle Tassen im Schrank hat die Beziehung beenden würde? Dass diese Frauen Tipps wollen, wie sie ihren Freund "umerziehen" können oder die Sitaution ändern können, wo nix zu ändern is!?

Wieso mögen viele nicht wahrhaben, dass es halt nicht passt ("scheiße, mein Freund will mich nur einmal die Woche eine Stunde sehen, das macht mich voll kaputt"), der Typ sie richtig verarscht und nur ... will oder was auch immer - und bilden sich ein, sie hätten die große Liebe gefunden obwohl sie nur in einer kranken Abhängigkeit stecken, weil sie ein massives Selbstwertproblem haben und von LIEBE an sich garkeine ahnung haben, sie allenfalls verwechseln mit ihrer Abhängigkeit über die sich sich definieren..weil sie ansonsten jegliches Gefühl für ihren eigenen Wert und sogar ihre mensschliche Würde verloren haben ("Also, wenn er dann einmal die Woche eine Stunde kommt (und er will sicher NICHT nur ... , dann könnte ich ihn doch mit toller Unterwäsche verführen, ich hoffe, es gefällt ihm, was ist, wenn nicht, verlier ich ihn dann, oh Gott!")

Jedenfalls, dass sie einfach vergessen, dass ihr Wohl an erster Stelle steht und es die Beziehung nicht wert ist "zu kämpfen" - zumindest nicht zu kämpfen für eine Bzeiehung die sonst aus sicht eines Menschen, der auf gesunde Beziehungen steht, nichts zu bieten hat in Sachen Verlässlichkeit, Liebe, Vertrauen und es dem Typen ja sowieso am Arsch vorbei geht - sucht er sich halt ne Neue!
Sogar der völlige Verlust jeglicher Lebensqualität ist ihnen als Preis noch nicht hoch genug...Nein, man zermürbt sich tagelang den Kopf über den Typen und wie er welchen Satz wohl gemeint haben mag....alles dreht sich nur noch um die Frage ob er sie überhaupt liebt...

Stattdessen entschuldigen sie sein beschissenes Verhalten mit ihrem schlechter Verhalten (naja, er hat mich ja nur geschlagen, weil ich ihn provoziert habe) um vielleicht noch ein wenig die Illusion und Selbstlüge aufrechtzuerhalten, dass SIE ja alles in der Hand haben und wenn sie sich ändern würden, würde auch die Beziehung laufen...

Ist das das traurige Resümee lauter verkorkster Kindheiten in denen man nicht gezeigt bekommen hat, was man wert ist? Ist das eine typische Form einer Frau sich mit Konflikten auseinanderzusetzen oder einfach nur total bescheuert?????

für alle, die in soclhen Beziehungen stecken mal folgendes zum mitschreiben:

Eine Beziehung hat höhen und Tiefen. Aber sie bietet Lebensqualität, Verlässlichkeit, Geborgenheit und das Gefühl von Liebe und vertrauen.
eine Beziehung, bei der man ständig an der Liebe des Partners zweifelt, kein Vertrauen hat und die Lebensqualität flöten geht ist keine Liebesbeziehung sondern ABHÄNGIGKEIT!
Also redet nicht von Liebe, wenn ihr davon offenbar keine Ahnung habt!

LG
Traubenkern

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31. Oktober 2007 um 11:24

Traubenkern
ich hätte es nicht besser formulieren können...
ich möchte noch hinzufügen, dass es nicht unbedingt mit verkorkster kindheit zu tun haben muss, sondern einfach die unerfahrenheit...
ich bin der meinung, solche dinge, wie du sie beschrieben hast, sollte frau, wenn sie sie unbedingt durchmachen muss, als jugendlicher, also zwischen 16-21 durchgehabt haben um mit dem älterwerden reifer zu werden und sich solchen firlefanz nicht mehr bieten zu lassen.
das ist meine meinung dazu!

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31. Oktober 2007 um 12:17
In Antwort auf myriam_11970191

Traubenkern
ich hätte es nicht besser formulieren können...
ich möchte noch hinzufügen, dass es nicht unbedingt mit verkorkster kindheit zu tun haben muss, sondern einfach die unerfahrenheit...
ich bin der meinung, solche dinge, wie du sie beschrieben hast, sollte frau, wenn sie sie unbedingt durchmachen muss, als jugendlicher, also zwischen 16-21 durchgehabt haben um mit dem älterwerden reifer zu werden und sich solchen firlefanz nicht mehr bieten zu lassen.
das ist meine meinung dazu!

Nicht..
..bei jeder passiert es in dem Alter zwischen 16-21, manchmal auch später aber selbst wenn es später war, sollte man daraus gelernt haben, das ist das Wichtigste.

Ansonsten stimme ich dir und traubenkern absolut zu.

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31. Oktober 2007 um 12:25

Leider....
... ist es so und wenn man es nüchtern betrachtet kann man deinem post nur voll und ganz zustimmen. weshalb man sich das dann doch antut, kann man sich im nachhinein oft nciht selbst erklären. ich hatte immer wunderbare freunde, aber irgendwann war eben der ofen aus und wir haben und im guten getrennt. beim letzten mal ließ ich mir auch sachen gefallen, die vernünftig betrachteet eine frehheit waren (gut schlagen wär bei mir ein sofortiger trennungsgrund - das hab ich noch nie verstanden - aber gefühlskälte und seelische graumsamkeit machen dich auch mit der dauer fertig) ... es hat dann doch eine zeit lang gedauert bis ich mir im klaren war, dass ich mir das nciht bieten lassen muss und die beziehung beenden sollte ... wahrscheinlich war es vor allem der wunsch nach nähe und wirklicher leibe, der dich dann dioch noch dran hängen lässt obwohl es keinen wirklichen grund mehr gibt.

man kann nur versuchen auf sich selbst aufzupassen und permanent zu reflektieren ob dir der mann nun gut tut oder nicht.

apropos kenn ich genug männern denen es auch nciht besser geht.

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31. Oktober 2007 um 12:27

Holla...
Der letzte Satz in deinem Thread trifft den (Trauben-)Kern. Diese Menschen (denn es sind nicht nur Frauen) haben von Liebe keine Ahnung. Warum? Weil sie Liebe nie kennen gelernt haben. Diese bedauernswerten Menschen aber deswegen so abzuqualifizieren wie Du es tust und sie aufzufordern, aufzuhören von Liebe zu reden, finde ich unangemessen.

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31. Oktober 2007 um 12:33

Hi traubenkern,
ich gebe dir in allen punkten recht - vor allen dingen, was deinen letzten satz betrifft. liebe ist ein weites feld. etwas, was man sich im laufe der zeit erarbeiten muss. etwas, das nicht übernacht bei einem plötzlich zuhause ist. man ist vielleicht verliebt, ja. aber liebe ? die wächst.

oftmals habe ich auch den eindruck, die ein oder andere sonnt sich im selbstmitleid.
dann gibt es diejenigen, die einfach nicht einsehen wollen, dass es nicht so ist/wird wie sie es sich wünschen.

alles in allem kann ich auch bei den meisten nur den kopf schütteln, wenn ich so lese, was speziell frau alles so mit sich machen lässt. mich wundert dann überhaupt nicht, wenn sie von einem mann als das angesehen werden, welchem klischee sie eigentlich entsprechen:
nämlich als blödes huhn, welches keine ahnung hat, alles mit sich machen lässt und glücklicherweise allzeit bereit ist.


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31. Oktober 2007 um 12:34

Klarsicht
Hallo traubenkern,

dein Beitrag finde ich klar durchdacht und sauber strukturiert. Du hast mir aus dem Herzen gesprochen.

sixforever

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2. November 2007 um 10:06

Du hast ja recht
manchmal geben uns aber diese maenner geborgenheit, und das gefuehl der Liebe, und ein verliebtes Herz ist schnell beruhigt.
es ist schwer was wahrhaben zu muessen, wenn man verliebt ist. auch wenn wir merken , dass uns dieser kerl nicht gut tun. uns gehts schlecht, wir haben bauchschmerzen, brechen vor stress, versuchen aber es zu verdaengen. warum es so ist, weiss man nicht.
ich glaube nur nicht, dass es mit verkorsten kindheiten zu tun hat. denn die hatte ich nicht.

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2. November 2007 um 10:38

Ernsthafte Probleme-oder doch nur Selbstmitleid?
Ich würde mir nicht erlauben,darüber ein Urteil zu fällen.Ich habe auch hierher gefunden,weil mein Problem für MICH unerträglich erschien.
Sicher gibts Sachen ,da kommt man ins Grübeln.
Oder wenn hier ganz junge Mädchen ihre Probleme schildern.Da möchte man manchmal die Arme ausbreiten und sagen,Mädchen,wach auf..Da ist vielleicht aktuell grade keiner da,der sie auffängt.
Wir sind doch alle nur Menschen..

.

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2. November 2007 um 11:05

Ja,
ich gebe dir auch Recht.

Aber da ich zu der Spezies der "Abhängigen" gehöre...kann ich auch die andere Seite verstehen.

Ich finde du hast das echt super geschrieben

Aber wie kommt man denn aus diesem Tief der Selbstzweifel raus.

Wie lernt man wieder einen gewissen Eigenstolz zu entwickeln und nicht das ganze Lebensglück auf den Partner abzuwälzen?

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