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Zu viel Kritik vom Ehepartner

21. August um 14:23

Hallo Zusammen!

Ich hoffe, dass einige von euch mir ihre Meinung zu folgendem Problem äußern können.

Erst mal ein bisschen was zu meiner Person.

Ich bin 28 Jahre alt, ich habe studiert mit 24 Jahren geheiratet und nun berufstätig. Mein Mann und ich haben vor einem halben Jahr ein Haus gebaut.
Hört sich soweit alles ja gut an.

Allerdings habe ich vor knapp 4 Monaten einen Nervenzusammenbruch erlitten. Ich bin mit starken Depressionen und Selbstmordgedanken für 3 Monate in eine Klinik gekommen. Mittlerweile bin ich in therapeutischer Behandlung und es geht mir besser.

Ich bin nun dabei mein Leben aufzuräumen. 

1. Baustelle

Ich hatte über Jahre total die Belastung im Job. Hier steht demnächst ein Wechsel an, sodass ich da erstmal eine Perspektive habe.

2. 

Der Hausbau ist soweit erledigt. Es stehen nur noch Kleinigkeiten an.

3. 

Probleme mit meinem Ehemann

Dazu muss man sagen, ich bin ein Mensch, der nie Nein sagen kann, ich möchte absolute Harmonie haben usw.
Also die perfekten Bedingungen für eine Depression. Mein Selbstbewusstsein basierte immer nur auf meinen Leistungen im Leben.

 Quasi schaut her, was ich alles erreicht habe, aber innerlich war ich selten glücklich, weil ich immer besser und besser sein wollte als andere.

Zu meinem Mann:

Mein Mann und ich haben uns im Studium kennengelernt.
Es hat einfach alles gepasst. Er war ruhig, entspannt, zuvorkommend und war richtig stolz, dass er so eine lebensfrohe, witzige und hübsche Freundin gefunden hat. Wir führten 2 Jahre eine Fernbeziehung. Es hat gut geklappt, weil wir uns schön am Wochenende getroffen haben und die gemeinsame Zeit total genossen haben.

Ich war mir sicher, dass es was für die Ewigkeit ist und dann haben wir mitten im Prüfungsstress geheiratet. Wir haben es auch insbesondere wegen unserem Studium gemacht. Wir sind Beamte und wenn man verheiratet ist, hat man eine höhere Chance an einen gemeinsamen Dienstort versetzt zu werden.

Am Anfang der Beziehung ist mir schon aufgefallen, dass mein Mann in einigen Situationen übertreibt. Es ist total schwierig zu erklären...

Ich bin eine Frohnatur gewesen, tollpatschig und vorallendingen tolerant.
Das ist bei mir als erstes an ihm aufgefallen. Er stempelt Menschen einfach so ab.
Bsp meine beste Freundin ist etwas dicker. Als er sie kennengelernt hat, meinte er, er mag einfach dicke Menschen nicht, weil er selber mal dick war. Ich fand’s unschön, aber ich konnte es nach vielen inneren kämpfen akzeptieren. Er hat mir das so häufig unter die Nase gerieben und macht sich auch über sie lustig.

Das tut mir weh, weil das meine beste Freundin ist. Er sagt, dass ist nur Spaß, bittet um Entschuldigung. Innerlich sitzt aber ein Stachel bei mir. Mittlerweile mögen sich beide.
Mit meiner Familie ist es auch so. Die mag er nicht, mit denen kann er nur reden, wenn er Alkohol getrunken hat. Es tut mir unheimlich weh.
Er sagt dazu. Es ist halt so. Es kann sich nicht jeder mögen. Mir tut es aber höllisch weh, weil ich mit diesem Mann ja eigentlich für den Rest des Lebens zusammen sein wollte und es immer komplizierter mit ihm wurde.
Was für mich immer sichtbarer wurde war, dass er ein soziales Problem hat. Er kann einige Meinungen überhaupt nicht akzeptieren und kann monatelang sich drüber aufregen.  Kurzgesagt das Glas ist für ihn immer halb leer. Aufgrund seiner schwierigen Kindheit kritisiert er alles. Er möchte mit mir nicht verreisen, weil er sich zu Hause wohl fühlt. Ich fühle mich dort erdrückt. Ich bin jung, ich möchte ein bisschen was sehen. Wenn ich ihn nach langen Diskussionen dazu überredet habe ein Wochenende gemeinsam in einem Hotel zu verbringen. Dann kritisiert er vieles am Hotel. Wenn ich dann sage, können wir uns nicht einmal entspannen, dann sagt er, er kann das zu Hause am besten. Ich bin frustriert. Ich verreise teilweise schon alleine um Ruhe zu haben. Er kritisiert mich regelmäßig in einem Spaß - Ton. Lange Zeit konnte ich es ignorieren, aber jetzt in der Depression könnte ich bei jedem Kommentar ausflippen, weil ich einfach Ruhe brauche.

Ich habe ihm alles erzählt. Wie ich mich fühle, was ich über uns denke usw. Ich glaube ihm zu 100%, dass er nur das beste für mich will. Er bemüht sich auch seine Kommentare wegzulassen. Er sagt, dass er dann gar nichts mehr sagen kann, weil er über jedes Wort nachdenken muss. Mal lache ich darüber und dann verletzt es mich wieder.
Er leidet unheimlich unter der Situation. Wenn ich nicht wüsste, dass dieser Mann mich total liebt und ich ihn auch, dann hätte ich schon eher einen Schlussstrich gezogen. Ich stehe bei ihm an erster Stelle und dann kommt er.
Da ich das weiß, ist es so schwer sich zu trennen. Deswegen versuche ich ja schon seit Jahren mit seinen Kommentaren klarzukommen, aber es zermürbt mich. 
Ich habe Angst die Trennung zu bereuen. Vor allem Dingen mache ich mir Sorgen um ihn. Er ist psychisch auch nicht der stabilste.


Ich möchte jetzt in der Krise keine vorschnellen Entscheidungen treffen. Allerdings merke ich, dass es mir immer schlechter geht.

Ich möchte nicht alles auf ihn schieben, wie oben beschrieben bin ich auch ein anstrengender Mensch. Ich brauche viel Aufmerksamkeit in einer Beziehung.

Ich könnte noch so viele Sachen aufzählen, die mich verletzt haben und nicht mehr los lassen.

Er hat mir in der Depression super geholfen. Ich weiß, dass er mich nie verlassen wird, weil ich seine Traumfrau bin. Für ihn wird eine Welt zusammenbrechen, wenn ich mich trenne. Er hat sein Lebensziel erreicht: Haus, Ehefrau und irgendwann Kinder.

Vielleicht habt ihr einen Tipp.

Ich bin momentan alles andere als stabil. Eine Trennung würde an die Substanz gehen und einfach so weitermachen, kann ich mir auch nicht vorstellen. Vor allen Dingen wenn die Spüche kommen, dann will ich einfach nur weg. Dann stelle ich mir aber vor, was ich alles verlieren würde und bleibe. So oder so, es ist schmerzlich.

Sorry für die viele Zeilen!
 

21. August um 14:32

Ich glaube, dass du deinen Mann zu sehr verbiegen willst. Wenn er reisen nicht mag, dann ist das nunmal so und das kannst du auch nicht ändern - auch nicht wenn du ihn zu irgendwas drängst. Da musst du eben alleine reisen oder dir Freunde suchen, mit denen du gemeinsam verreisen kannst.

Auch dass er deine Familie nicht mag kannst du nicht ändern - und genausowenig er! Man kann sich nicht selbst zwingen jemanden zu mögen. An eurer Stelle würde ich ihn einfach in Zukunft aus den Familienfeiern rauslassen, dann kannst du deine Familie genießen und er muss sich diese Treffen nicht antun. Es gibt sehr viele Paare, die nicht gemeinsam bei Familienfesten auftauchen.

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21. August um 14:41

Danke für die ehrliche Antwort. Das denke ich auch häufig. Einen Menschen kann man nicht verändern/verbiegen.
Ich versuche es seit Jahren mit Akzeptanz, aber es fällt mir sehr sehr schwer. Es ist jeden Tag eine neue Herausforderung.

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21. August um 14:41

Ich rate euch zu einer Eheberatung zu gehen. Ihr habt nichts zu verlieren.  Ein Versuch ist es wert. 

Sehr schön, wie gefasst und ruhig du uns deine Situation schilderst.  

Ist es möglich, dass du halbtags arbeitest? Ich finde es etwas seltsam, dass man nach sehr wenigen berufsjahren nach dem Studium so erschöpft ist? Hoffentlich liegt das nur an deinen derzeitigen psychischen Problemen.  

Kannst du etwas Abstand von ihm gewinnen? Zu deinen Eltern gehen? 
Schade, dass er sozial so schwach aufgestellt ist. 

Ich mag auch nicht, dass jede Macke auf de Kindheit gemünzt wird. Was soll das eigentlich? Hatten es andere denn nicht schwer? Trotzdem kann man ein toller Mensch sein. 

Alles gute

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21. August um 14:45

Mich würde mal interessieren was er so alles an dir kritisiert. Ich bin der Meinung bei deiner Vorgeschichte sollte er sich doch bei sowas sehr sehr zurücknehmen. 

Das mit der Familie und dem verreisen scheinen mir nebenkriegsschauplätze zu sein.

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21. August um 14:46

Wo ist denn eigentlich genau das soziale Problem bei ihm? Du schreibst ja nur, dass er sich oft monatelang über gewisse Meinungen ärgert? In einem gewissen Rahmen ist das ja recht normal - würde mir ein Bekannter etwas sagen, was mir absolut nicht passt z.B. was Schwulenfeindliches, dann würde ich mich auch länger drüber aufregen und den Kontakt einstellen.

Kann es sein, dass du eher bei allen beliebt sein willst und ihm ist die Meinung anderer egal und das führt bei dir zu Unverständnis?

Das ist jetzt nurmal so ins Blaue geraten, weil das Problem öfter bei Pärchen auftritt.

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21. August um 14:47
In Antwort auf fresh089

Ich rate euch zu einer Eheberatung zu gehen. Ihr habt nichts zu verlieren.  Ein Versuch ist es wert. 

Sehr schön, wie gefasst und ruhig du uns deine Situation schilderst.  

Ist es möglich, dass du halbtags arbeitest? Ich finde es etwas seltsam, dass man nach sehr wenigen berufsjahren nach dem Studium so erschöpft ist? Hoffentlich liegt das nur an deinen derzeitigen psychischen Problemen.  

Kannst du etwas Abstand von ihm gewinnen? Zu deinen Eltern gehen? 
Schade, dass er sozial so schwach aufgestellt ist. 

Ich mag auch nicht, dass jede Macke auf de Kindheit gemünzt wird. Was soll das eigentlich? Hatten es andere denn nicht schwer? Trotzdem kann man ein toller Mensch sein. 

Alles gute

Danke für die Antwort. An eine Eheberatung habe ich auch schon gedacht. 

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21. August um 14:54
In Antwort auf moe0815

Mich würde mal interessieren was er so alles an dir kritisiert. Ich bin der Meinung bei deiner Vorgeschichte sollte er sich doch bei sowas sehr sehr zurücknehmen. 

Das mit der Familie und dem verreisen scheinen mir nebenkriegsschauplätze zu sein.

Es geht um alltägliche Sachen bsp im Haushalt. Das muss man so und so machen. Das geht aber nicht. Du hast den Müll falsch getrennt. Er ist sehr penibel. 
Er versucht damit witzig zu sein. „Bsp: du hast das Glas falsch weggestellt. Du liegst auf meinem Kissen. Du hast den Stuhl nicht weggeräumt. Es nervt mich unheimlich, weil ich krank bin. Gerade eben kam er wieder rein und hat wieder etwas gesagt, obwohl er weiß, dass ich schlecht drauf bin. Er sagt, er kann das nicht zurückfahren.

ich bekomme am Tag bestimmt 20 Sprüche. Das doofe ist, dass ich weiß, dass er es nicht böse meint, aber es nervt und ich fühle mich hilflos.

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21. August um 14:58
In Antwort auf dubravushka

Wo ist denn eigentlich genau das soziale Problem bei ihm? Du schreibst ja nur, dass er sich oft monatelang über gewisse Meinungen ärgert? In einem gewissen Rahmen ist das ja recht normal - würde mir ein Bekannter etwas sagen, was mir absolut nicht passt z.B. was Schwulenfeindliches, dann würde ich mich auch länger drüber aufregen und den Kontakt einstellen.

Kann es sein, dass du eher bei allen beliebt sein willst und ihm ist die Meinung anderer egal und das führt bei dir zu Unverständnis?

Das ist jetzt nurmal so ins Blaue geraten, weil das Problem öfter bei Pärchen auftritt.

Das trifft auf jeden Fall zu. Ich versuche da auch etwas lockerer zu werden. 

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21. August um 15:01
In Antwort auf vicky123418

Es geht um alltägliche Sachen bsp im Haushalt. Das muss man so und so machen. Das geht aber nicht. Du hast den Müll falsch getrennt. Er ist sehr penibel. 
Er versucht damit witzig zu sein. „Bsp: du hast das Glas falsch weggestellt. Du liegst auf meinem Kissen. Du hast den Stuhl nicht weggeräumt. Es nervt mich unheimlich, weil ich krank bin. Gerade eben kam er wieder rein und hat wieder etwas gesagt, obwohl er weiß, dass ich schlecht drauf bin. Er sagt, er kann das nicht zurückfahren.

ich bekomme am Tag bestimmt 20 Sprüche. Das doofe ist, dass ich weiß, dass er es nicht böse meint, aber es nervt und ich fühle mich hilflos.

Dafür fehlt mir ehrlich gesagt das Verständnis und da bin ich doch auch leicht schockiert,  wie man so mit seinem kranken Ehepartner umgehen kann. Ganz ehrlich das liest sich als wäre er ein holzklotz. 
 

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21. August um 15:07
In Antwort auf moe0815

Dafür fehlt mir ehrlich gesagt das Verständnis und da bin ich doch auch leicht schockiert,  wie man so mit seinem kranken Ehepartner umgehen kann. Ganz ehrlich das liest sich als wäre er ein holzklotz. 
 

Ich weiß...er kann sich sehr sehr schwer in andere hineinversetzen. Ich drücke so viele Augen zu, aber es ist anstrengend (ich will hier auch nicht allzuviel jammern  

Es tut einfach nur gut unabhängige Meinungen dazu zu hören! 

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21. August um 15:14

Wieviel macht er denn im Haushalt? Bzw. wieviel machst du?

Ich sag solche Sachen auch manchmal (öfters) zu meinem Mann, wenn er sich mal zu sehr gehen lässt.Wo da der Spaß sein soll, weiß ich nicht. Offensichtlich ist er einfach von manchen Sachen genervt, vielleicht bist du ihm ja etwas zu chaotisch. Es gibt ja durchaus Leute, die einfach nie daran denken, Untersetzer zu benutzen, den Sessel nach dem Aufstehen zurückzuschieben, die neue Klopapierrolle reintun, etc.

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21. August um 15:19
In Antwort auf dubravushka

Wieviel macht er denn im Haushalt? Bzw. wieviel machst du?

Ich sag solche Sachen auch manchmal (öfters) zu meinem Mann, wenn er sich mal zu sehr gehen lässt.Wo da der Spaß sein soll, weiß ich nicht. Offensichtlich ist er einfach von manchen Sachen genervt, vielleicht bist du ihm ja etwas zu chaotisch. Es gibt ja durchaus Leute, die einfach nie daran denken, Untersetzer zu benutzen, den Sessel nach dem Aufstehen zurückzuschieben, die neue Klopapierrolle reintun, etc.

Du hast aber schon von ihrer Erkrankung gelesen? 
Da würde mich als ihr Mann ganz gepflegt zurückhalten und wenn mich etwas ganz akut stört es selber machen. 

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21. August um 15:20

Das ist bei uns beiden ausgewogen. Er hat seine Macken und ich habe meine Macken.

Ich sage da momentan nichts zu ihm, weil ich keine Lust drauf habe.
Das einzige was mich wirklich stört sind seine unnötigen Sprüche. Ich weiß, das hört sich total übertrieben an, aber es frustriert sehr, dass er es aktuell nicht einstellen kann.

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21. August um 15:33

In so einem Fall fände ich gemeinsame Therapie sinnvoll denn auch der Ehemann braucht eine Gebrauchsanweisung um mit seiner nicht so stabile Frau passend umzugehen außerdem ist wenn einer innerhalb einer Familie psychisch dekompensiert derjenige nur der Indikator und die gesamte Familie hat eigentlich ein ernstes Problem.

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21. August um 15:40

Danke für die Antwort.
Mein Mann hat keine lust auf eine Therapie momentan. Er sagt, dass ich erst mal meine Einzeltherapien abschließen soll.

Ich habe ihm auch gesagt, dass wir ein gemeinsames Problem haben!

Er hofft, dass ich ein paar Therapiestunden bekomme, wieder arbeiten gehe und dann schon wieder fit werde.
Er sagt er kann sich nicht verändern. Seine Aussage ist, er kommt mit allem zurecht. Er hat ein dickes Fell. 
Für mich ist es in der jetzigen Situation schwer dagegen anzukämpfen. 

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21. August um 15:46

Ich kenne das etwas anders herrum. Meine Ex hat immer an allem und jedem rumgenörgelt und vorallem an mir. Nicht das das Glas im nur halb leer war. Wenn man ihr ein volles hingestellt hat, hat sie einen angeschaut und gefragt: "Warum nur so ein kleines Glas?". Das war wörtlich so und bei allen anderen Dingen. Irgendwie scheint es so sein zu müssen, dass die netten und eher unsichere  Menschen oft an Egozentrischen geraten.
Tja wenn er eine schwierige Kindheit hatte dann ist er jetzt mal alt genung das aufzuarbeiten.  Ansonsten musst Du dich fragen wie sehr Du dich verbiegen willst.
LG Marc

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21. August um 16:04
In Antwort auf marcmuc

Ich kenne das etwas anders herrum. Meine Ex hat immer an allem und jedem rumgenörgelt und vorallem an mir. Nicht das das Glas im nur halb leer war. Wenn man ihr ein volles hingestellt hat, hat sie einen angeschaut und gefragt: "Warum nur so ein kleines Glas?". Das war wörtlich so und bei allen anderen Dingen. Irgendwie scheint es so sein zu müssen, dass die netten und eher unsichere  Menschen oft an Egozentrischen geraten.
Tja wenn er eine schwierige Kindheit hatte dann ist er jetzt mal alt genung das aufzuarbeiten.  Ansonsten musst Du dich fragen wie sehr Du dich verbiegen willst.
LG Marc

Danke für die Antwort.

Ich bezweifle es stark, dass er sich da ändern kann...
Er ist so von sich selbst überzeugt.
Er sagt das auch jedes mal.
"Mich gibt es nur so."
Ich versuche mich seit Jahren zu verbiegen, aber harmonie entsteht dadurch nicht, im Gegegnteil.

Eigentlich weiß ich auch schon die Antwort auf meine Frage. Da meine Mutter in der Nähe wohnt, werde ich sobald sie aus dem Urlaub wieder da ist zu ihr ziehen. Auch wenn es der schwierigere Weg von beiden ist...

Die Entscheidung kann mir keiner abnehmen.

Danke auf jeden Fall für eure Tipps!

Ich fand alle konstruktiv und gut!

Ihr könnt mir natürlich noch weitere Meinungen schreiben 😉

Lg

 

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21. August um 16:17

Furchtbar. Aber da du mit 24 ohne gearbeitet zu haben schon ein Haus (!) gebaut hast, muss es doch genügend Ressourcen geben, dass du auch eine Trennung überlebst? Am besten noch VOR den Kindern.

Was für ein eingebildeter Typ und Beamter  sorry, habe da meine Vorurteile schwer im Griff. Was wohl passiert, wenn du mal zunimmst? Er macht sich lustig über die dicke Freundin. Puh. Du verreist alleine, um deine Ruhe zu haben. Das sagt doch schon alles. Du willst frei sein. Das wird noch "dicker" kommen!

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21. August um 16:17

Nja, wenn jemand alles und jeden runtermacht und sich nicht ändern kann und nicht fähig ist einen Schritt aus seinem Vorgarten zu machen, ist das für mich kein Zeichen der Stärke. Eher das Gegenteil.
Na dann kannst Du hoffentlich auch mal den Urlaub machen den Du schon lange geplant hast.

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