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Zu Unterschiedlich?

8. September um 14:08

Hallo, 

ich (23 J) und mein Freund (22 J) sind nun seit 4 1/2 Jahren zusammen, vor drei Monaten sind wir zusammen in unsere erste gemeinsame Wohnung gezogen. 
Ich arbeite Vollzeit und absolviere nebenbei noch ein Fernstudium. Mein Freund ist in seinem letztem Studiensemester und macht bald seinen Bachelor, nächstes Jahr geht es dann mit dem Master los. 

So nun zu meiner Frage an euch. Und zwar brauche ich einen Rat. Schon während unserer Beziehung vorher war ersichtlich das ich ein Frühaufsteher und er ein Morgenmuffel ist. Ich habe einen strikten Zeitplan, stehe auf, mache meinen Sport, gehe zur Arbeit, komme nach Hause und mache das Abendessen. Das ich zeitig ins Bett gehe ( ca. 22-23 Uhr) ist bei mir normal, da ich meine 7-8 Stunden Schlaf schließlich brauche, wenn es morgens wieder los geht. Er, steht immer erst gen Mittag auf, braucht dann noch 1 Stunde zum aufwachen, sprich es wird bis dato noch nichts erledigt. Weder Haushalt noch sonst irgendwelche Kleinigkeiten (Z.B. Katzenklo sauber machen etc. ) werden gemacht, obwohl man ihn am Vorabend darum gebeten hat. Meistens ist es auch noch nicht gemacht, wenn ich dann abends nach Hause komme. Da kommen dann immer Aussagen wie "Habe heute zisch Mails geschrieben und Telefonate geführt", in meinen Augen ist dies aber innerhalb von 1 bis max. 1 1/2 Stunden erledigt und nicht innerhalb von 4-5 Stunden! Jedes Mal bin ich einfach enttäuscht darüber. Er geht immer abends zum Sport (ca. 19 Uhr  bis 22 Uhr), weshalb wir uns auch öfters mal gar nicht sehen. 

Uns ist beiden schon aufgefallen, dass dann so einiges zu kurz kommt, stattdessen ist immer diese Kluft aus Enttäuschung und Unzufriedenheit zwischen uns. Mir ist es wichtig, das wir gemeinsam Abendessen und wenigstens diese Zeit zusammen nutzen, aber aufgrunddessen das er immer alles aufschiebt und herauszögert, muss dann unsere gemeinsame Zeit dafür flöten gehen. Dann bin ich wieder die nörgelnde Freundin... 
Bekomme dann auch noch Sätze wie "Wieso hast du das noch nicht gebügelt?" an den Kopf gehauen. Manchmal möchte man auch einfach nach Hause kommen und nichts tun, wenn man den ganzen Tag auf den Beinen war. Mein Zeitplan ist so terminiert, dass ich einmal die Woche meinen Wäschehaufen wegbügele und mich nicht wegen jedem einzelnen Teil was aus der Wäsche komme mich sofort dran mach. Manchmal wünsche ich mir er würde mir da ein bisschen unter die Arme greifen. Ich weiß es zu schätzen das er sich darum kümmert wenn irgendwas nicht stimmt (Z.B. ist die Wanne unserer Dusche schon seit vor unserem Einzug kaputt und die Vermieter kommen nicht in Gang! Weshalb wir in der Badewanne uns abduschen müssen) und er die Telefonate dafür tätigt. 

Aber ich verstehe einfach nicht wie man erst so spät ins Bett gehen (Meist zwischen 12-3 Uhr nachts) und dann noch bis mittags schläft (12-13 Uhr), da ist für mich der Tag schon wieder gelaufen, wenn ich da erst anfangen würde. 
Sachen wie Wohnung putzen und Einkaufen bleiben auch desöfteren an mir hängen, da ich morgens schon fit bin und gerne die Sachen erledigt habe, um mit ihm Zeit dann für uns zu haben. Dafür mache ich das auch gerne, nur ist es irgendwie wie selbstverständlich... 
Da bekomme ich das Gefühl das einfach der jeweilige Alltag von uns nicht zueinander passt und das macht mir Angst, das wir einfach darin gefangen sind und das UNS nicht mehr existiert. 

Mehrere Male habe ich schon versucht mit ihm darüber zu reden, zumal er jetzt zwei Monate Semesterferien hatte und mir so viel auch hätte abnehmen können, sodass wir auch wieder Zeit für uns haben. 
Wir lieben uns sehr und unsere Beziehung ist für beide Seiten etwas besonderes, das sagt er auch jedesmal, aber so kann das doch auf Dauer nicht weiter gehen... 

Der Satz aus dem Gespräch mit einer Patientin von uns ist mir sehr im Kopf hängen geblieben und zwar "Frauen haben den Mann geboren, daher ist auch ihre Aufgabe, dass er sich bei ihnen fallen lassen kann " 
Die Zukunft von meinem Freund nach seinem Studium wird aus sehr viel Arbeit bestehen und er wird auch spät nach Hause kommen, da es einfach in dieser Branche (Wirtschaftsprüfung) üblich ist und er auch mal Selbstständig werden möchte. Doch manchmal wünscht man sich einfach einen Mann der einen Handwerksberuf erlernt hat und mehr für die Familie da sein kann, anstatt diese Schickimicki Anzugsträger die bei allem gut darstehen müssen und viel Zeit mit anderen Geschäftspartnern verbringen. 
Das alles endet irgendwo im Frust, keine Nähe mehr zu haben, mich ihm gegenüber fremd zu fühlen, obwohl man die Person liebt. 

Aber gibt es einfach Menschen die sich zwar lieben, aber aufgrund der Lebenseinstellung und Vorstellungen nicht zusammen passen? 
Wir haben beide die selbe Denkweise, wollen Familie und sind uns eigentlich immer einig. Doch nur dieses Zeitproblem macht alles zunichte...


Hoffe jemand hat einen Rat für mich... 


LG
Sanny

8. September um 15:28

nicht zu unterschiedlich.... aber mit so einem stinkfaulen Partner könnte ich nix anfangen....
bis mittags schlafen....  
nebenbei arbeiten is nicht?  
wie kommt er zu Geld?

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8. September um 16:21
In Antwort auf sowieso123

nicht zu unterschiedlich.... aber mit so einem stinkfaulen Partner könnte ich nix anfangen....
bis mittags schlafen....  
nebenbei arbeiten is nicht?  
wie kommt er zu Geld?

Naja er arbeitet an seiner Hochschule als Tutor, was ihm auch sehr liegt und er auch sehr angesehen ist. Aber wenn es um uns geht, steht irgendwie alles hinten an. So verdient er sich sein Geld für sich. Den Unterhalt bekommt er während seines Studiums von seinen Eltern gerstellt. Also machen wir auch so gut es geht über all Hälfte Hälfte sodass ich nicht alles stämmen muss... 

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8. September um 16:36
In Antwort auf sanny3313

Hallo, 

ich (23 J) und mein Freund (22 J) sind nun seit 4 1/2 Jahren zusammen, vor drei Monaten sind wir zusammen in unsere erste gemeinsame Wohnung gezogen. 
Ich arbeite Vollzeit und absolviere nebenbei noch ein Fernstudium. Mein Freund ist in seinem letztem Studiensemester und macht bald seinen Bachelor, nächstes Jahr geht es dann mit dem Master los. 

So nun zu meiner Frage an euch. Und zwar brauche ich einen Rat. Schon während unserer Beziehung vorher war ersichtlich das ich ein Frühaufsteher und er ein Morgenmuffel ist. Ich habe einen strikten Zeitplan, stehe auf, mache meinen Sport, gehe zur Arbeit, komme nach Hause und mache das Abendessen. Das ich zeitig ins Bett gehe ( ca. 22-23 Uhr) ist bei mir normal, da ich meine 7-8 Stunden Schlaf schließlich brauche, wenn es morgens wieder los geht. Er, steht immer erst gen Mittag auf, braucht dann noch 1 Stunde zum aufwachen, sprich es wird bis dato noch nichts erledigt. Weder Haushalt noch sonst irgendwelche Kleinigkeiten (Z.B. Katzenklo sauber machen etc. ) werden gemacht, obwohl man ihn am Vorabend darum gebeten hat. Meistens ist es auch noch nicht gemacht, wenn ich dann abends nach Hause komme. Da kommen dann immer Aussagen wie "Habe heute zisch Mails geschrieben und Telefonate geführt", in meinen Augen ist dies aber innerhalb von 1 bis max. 1 1/2 Stunden erledigt und nicht innerhalb von 4-5 Stunden! Jedes Mal bin ich einfach enttäuscht darüber. Er geht immer abends zum Sport (ca. 19 Uhr  bis 22 Uhr), weshalb wir uns auch öfters mal gar nicht sehen. 

Uns ist beiden schon aufgefallen, dass dann so einiges zu kurz kommt, stattdessen ist immer diese Kluft aus Enttäuschung und Unzufriedenheit zwischen uns. Mir ist es wichtig, das wir gemeinsam Abendessen und wenigstens diese Zeit zusammen nutzen, aber aufgrunddessen das er immer alles aufschiebt und herauszögert, muss dann unsere gemeinsame Zeit dafür flöten gehen. Dann bin ich wieder die nörgelnde Freundin... 
Bekomme dann auch noch Sätze wie "Wieso hast du das noch nicht gebügelt?" an den Kopf gehauen. Manchmal möchte man auch einfach nach Hause kommen und nichts tun, wenn man den ganzen Tag auf den Beinen war. Mein Zeitplan ist so terminiert, dass ich einmal die Woche meinen Wäschehaufen wegbügele und mich nicht wegen jedem einzelnen Teil was aus der Wäsche komme mich sofort dran mach. Manchmal wünsche ich mir er würde mir da ein bisschen unter die Arme greifen. Ich weiß es zu schätzen das er sich darum kümmert wenn irgendwas nicht stimmt (Z.B. ist die Wanne unserer Dusche schon seit vor unserem Einzug kaputt und die Vermieter kommen nicht in Gang! Weshalb wir in der Badewanne uns abduschen müssen) und er die Telefonate dafür tätigt. 

Aber ich verstehe einfach nicht wie man erst so spät ins Bett gehen (Meist zwischen 12-3 Uhr nachts) und dann noch bis mittags schläft (12-13 Uhr), da ist für mich der Tag schon wieder gelaufen, wenn ich da erst anfangen würde. 
Sachen wie Wohnung putzen und Einkaufen bleiben auch desöfteren an mir hängen, da ich morgens schon fit bin und gerne die Sachen erledigt habe, um mit ihm Zeit dann für uns zu haben. Dafür mache ich das auch gerne, nur ist es irgendwie wie selbstverständlich... 
Da bekomme ich das Gefühl das einfach der jeweilige Alltag von uns nicht zueinander passt und das macht mir Angst, das wir einfach darin gefangen sind und das UNS nicht mehr existiert. 

Mehrere Male habe ich schon versucht mit ihm darüber zu reden, zumal er jetzt zwei Monate Semesterferien hatte und mir so viel auch hätte abnehmen können, sodass wir auch wieder Zeit für uns haben. 
Wir lieben uns sehr und unsere Beziehung ist für beide Seiten etwas besonderes, das sagt er auch jedesmal, aber so kann das doch auf Dauer nicht weiter gehen... 

Der Satz aus dem Gespräch mit einer Patientin von uns ist mir sehr im Kopf hängen geblieben und zwar "Frauen haben den Mann geboren, daher ist auch ihre Aufgabe, dass er sich bei ihnen fallen lassen kann " 
Die Zukunft von meinem Freund nach seinem Studium wird aus sehr viel Arbeit bestehen und er wird auch spät nach Hause kommen, da es einfach in dieser Branche (Wirtschaftsprüfung) üblich ist und er auch mal Selbstständig werden möchte. Doch manchmal wünscht man sich einfach einen Mann der einen Handwerksberuf erlernt hat und mehr für die Familie da sein kann, anstatt diese Schickimicki Anzugsträger die bei allem gut darstehen müssen und viel Zeit mit anderen Geschäftspartnern verbringen. 
Das alles endet irgendwo im Frust, keine Nähe mehr zu haben, mich ihm gegenüber fremd zu fühlen, obwohl man die Person liebt. 

Aber gibt es einfach Menschen die sich zwar lieben, aber aufgrund der Lebenseinstellung und Vorstellungen nicht zusammen passen? 
Wir haben beide die selbe Denkweise, wollen Familie und sind uns eigentlich immer einig. Doch nur dieses Zeitproblem macht alles zunichte...


Hoffe jemand hat einen Rat für mich... 


LG
Sanny

"Der Satz aus dem Gespräch mit einer Patientin von uns ist mir sehr im Kopf hängen geblieben und zwar "Frauen haben den Mann geboren, daher ist auch ihre Aufgabe, dass er sich bei ihnen fallen lassen kann""

Wieso beeindruckt dich ein altbackener 50er-Jahre-/Übermutti-Spruch so sehr? Du bist doch auch von ner Frau geboren worden (vermute ich), also bei wem sollst du dich denn dann fallen lassen? Oder hast du als Frau gar nicht das Recht dazu und musst immer springen, damit es allen anderen (vor allem den männlichen) Familienmitgliedern gut geht, während die ihren diversen Aufgaben nachgehen und das Geld heimbringen, von dem du lebst?

Mit deinem Freund solltest du dich jedenfalls a) möglichst zeitnah und b) möglichst vorwurfsfrei mal darüber unterhalten, was ihr beide eigentlich grundsätzlich von einer Beziehung erwartet. Wenn das bei deinem Freund im wesentlichen auf "regelmäßiger Sex, dass meine Wäsche gebügelt wird, dass mich jemand zu Geschäftsfeiern begleitet und dabei gut aussieht, und dass die Wohnung nicht so still ist, wenn ich heimkomme" rausläuft, dann weißt du Bescheid, dass er der falsche Partner für dich ist.

lg
cefeu

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8. September um 18:03

Du verstehst nicht, wie jemand so lange schlafen kann und er versteht wahrscheinlich nicht, wie jemand so früh aufstehen und fit sein kann. Das müsst ihr auch nicht, ihr braucht nur ein wenig Verständnis füreinander. Ihr habt einfach beide einen unterschiedlichen Lebensrythmus, von denen aber keiner besser ist als der andere und deshalb per se lebenswerter.

Er scheint abends einfach fitter zu sein und die Arbeit geht ihm da leichter von der Hand. Stell dir vor, du solltest abends deine Sachen machen, für ihn, damit ihr morgens mehr Zeit zusammen habt - das würde DIR schwer fallen und du hättest da sicher keine Lust drauf.

​Und wenn du lieber einen Handwerker hättest, weil der besser in DEINEN Zeitplan passt, dann such dir einen. Du kannst dir aber nicht deinen jetzigen Partner so hinklöppeln, dass er dir am bequemsten ist.

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8. September um 19:23

naja das Problem ist, dass man als 'regelreicht eingeschriebener Student' schon irgendwie dazu neigt, die Nacht zum Tag zu machen. Oft weil es sich von den Kursen her anbietet. Im Endeffekt hat er ja keinen wirklichen Grund morgens früh aufzustehen, außer eben dich. und das ist es ihm wohl einfach nicht wert...

Im Grunde hast du jetzt die Wahl:
1. du hälst es bis Abschluss seines Masters noch mit ihm aus, in der Hoffnung, er möge dann einen mit dir verträglichen Tagesrhythmus haben durch die Arbeit.

2. Du klärst mir ihm in einem Gespräch die Lage und forderst aktiv, dass er sich einen gesünderes Tag-Nacht-Rhythmus zulegt und anfängt um 9 oder so 'zu bibben'. bzw. ihr beide findet eben ein passendes Reglement wie er seinen Tag gestalten könnte, dass er zumindest nicht immer erst gegen 13 uhr aufsteht. Das kann man zur Gewöhnung ja auch schritt für schritt machen. (Um 12, 11 , 10 Uhr etc aufstehen)

3. du lässt ihn ne weile mit dem Haushalt alleine und ziehst mal für 3-4 Wochen zurück zu den Eltern. So ne Art 'Sprung ins kalte Wasser'.

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8. September um 21:35
In Antwort auf deaetlunn

Du verstehst nicht, wie jemand so lange schlafen kann und er versteht wahrscheinlich nicht, wie jemand so früh aufstehen und fit sein kann. Das müsst ihr auch nicht, ihr braucht nur ein wenig Verständnis füreinander. Ihr habt einfach beide einen unterschiedlichen Lebensrythmus, von denen aber keiner besser ist als der andere und deshalb per se lebenswerter.

Er scheint abends einfach fitter zu sein und die Arbeit geht ihm da leichter von der Hand. Stell dir vor, du solltest abends deine Sachen machen, für ihn, damit ihr morgens mehr Zeit zusammen habt - das würde DIR schwer fallen und du hättest da sicher keine Lust drauf.

​Und wenn du lieber einen Handwerker hättest, weil der besser in DEINEN Zeitplan passt, dann such dir einen. Du kannst dir aber nicht deinen jetzigen Partner so hinklöppeln, dass er dir am bequemsten ist.

Bingo. Es muss schon mindestens ein Master Akademiker sein, aber wenn der sich dann benimmt wie ein fauler Student, passt es auch nicht.

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11. September um 12:20

Naja deshalb war ja meine Frage, ob wir zu einfach unterschiedlich sind vom Lebensrhythmus....
Ich finde es einfach nicht passend, wenn die ganze Hausarbeit an mir hängen bleibt, weil ich mehr Zeit mit ihm verbringen möchte. Wenn das natürlich schon erledigt ist und er aufsteht, dann haben wir natürlich Zeit für uns. Aber was mich stört, das es dann wirklich nur von meiner Seite aus kommt. Ich versuche uns Zeit zu verschaffen, obwohl er es uns auch erleichtern könnte. Wenn er denn wenigstens dann Nachts was machen würde, anstatt vor dem PC zu hängen...

Auch nach seinem Master wird es zeitlich nicht besser aussehen, da sein Berufsbild alleine schon sehr zeitfordernd ist. Das habe ich während seinem Praktikum schon gemerkt, wo er hauptsächlich abends erst nach Hause gekommen ist. 
Ich bin kein Mensch dem es genügt einfach immer nur, wenn dann mal Zeit da ist, diese zusammen auf der Couch zu verbringen. Finde da gehört mehr dazu. Dafür zieht man ja auch zusammen, um letztendlich herauszufinden ob es passt. 

Nur ich bin kein Hotel Mama Ersatz und möchte ich auch nicht sein und finde man sollte sich einfach an Abmachungen halten. Wenn ich dann nach meinem Vollzeitjob nach Hause komme und eigentlich noch immer nichts gemacht ist und der Herr dann noch meckert wieso seine "Unterhosen" noch nicht gebügelt sind, frag ich mich halt "Nimm das Bügeleisen doch selbst in die Hand?". 

Wenn der eine sich dann fragt was mich bei ihm hält. Jeder der liebt kann mich da wohl verstehen, das man diese nicht einfach aufgibt, wenn man sonst von den Vorstellungen und Interessen super harmoniert und auch schon viel durchgemacht hat wo sich JEDES andere Paar wohl getrennt hätte. Aber wir haben stets an uns geglaubt und für uns gekämpft. Doch was mir jetzt einfach fehlt, ist dieses uns. 
Ich habe einfach Angst davor zu fremdeln, dass ich irgendwann einfach nicht mehr weiß wer vor mir steht und der Alltag uns zerstört. 
Es gehören nunmal immer zwei dazu. Und ich möchte nicht in die Generation "Wegwerfen anstatt Reparieren" gehören. 

Habe schon öfters mit ihm darüber gesprochen, aber zwei Tage was ändern und dann zurück zum Ursprung ist einfach keine Lösung.

 

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11. September um 13:37
In Antwort auf sanny3313

Naja deshalb war ja meine Frage, ob wir zu einfach unterschiedlich sind vom Lebensrhythmus....
Ich finde es einfach nicht passend, wenn die ganze Hausarbeit an mir hängen bleibt, weil ich mehr Zeit mit ihm verbringen möchte. Wenn das natürlich schon erledigt ist und er aufsteht, dann haben wir natürlich Zeit für uns. Aber was mich stört, das es dann wirklich nur von meiner Seite aus kommt. Ich versuche uns Zeit zu verschaffen, obwohl er es uns auch erleichtern könnte. Wenn er denn wenigstens dann Nachts was machen würde, anstatt vor dem PC zu hängen...

Auch nach seinem Master wird es zeitlich nicht besser aussehen, da sein Berufsbild alleine schon sehr zeitfordernd ist. Das habe ich während seinem Praktikum schon gemerkt, wo er hauptsächlich abends erst nach Hause gekommen ist. 
Ich bin kein Mensch dem es genügt einfach immer nur, wenn dann mal Zeit da ist, diese zusammen auf der Couch zu verbringen. Finde da gehört mehr dazu. Dafür zieht man ja auch zusammen, um letztendlich herauszufinden ob es passt. 

Nur ich bin kein Hotel Mama Ersatz und möchte ich auch nicht sein und finde man sollte sich einfach an Abmachungen halten. Wenn ich dann nach meinem Vollzeitjob nach Hause komme und eigentlich noch immer nichts gemacht ist und der Herr dann noch meckert wieso seine "Unterhosen" noch nicht gebügelt sind, frag ich mich halt "Nimm das Bügeleisen doch selbst in die Hand?". 

Wenn der eine sich dann fragt was mich bei ihm hält. Jeder der liebt kann mich da wohl verstehen, das man diese nicht einfach aufgibt, wenn man sonst von den Vorstellungen und Interessen super harmoniert und auch schon viel durchgemacht hat wo sich JEDES andere Paar wohl getrennt hätte. Aber wir haben stets an uns geglaubt und für uns gekämpft. Doch was mir jetzt einfach fehlt, ist dieses uns. 
Ich habe einfach Angst davor zu fremdeln, dass ich irgendwann einfach nicht mehr weiß wer vor mir steht und der Alltag uns zerstört. 
Es gehören nunmal immer zwei dazu. Und ich möchte nicht in die Generation "Wegwerfen anstatt Reparieren" gehören. 

Habe schon öfters mit ihm darüber gesprochen, aber zwei Tage was ändern und dann zurück zum Ursprung ist einfach keine Lösung.

 

jeder der liebt....

naja wenn du aber die beziehung im alltag nicht ertragen kannst ist die frage ob die liebe alleine ausreicht....

ich würde mich ja noch dazu schämen für so einen stinkfaulen typen

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12. September um 15:13

Du kannst ihm leider nicht vorschreiben wann er aufzustehen hat genau so wenig wie er dir. 

Was den Haushalt angeht, wenn ihr es schon nicht schaft alles gerecht aufzuteilen, dann koch, putz und wasch eben nur für dich. Er muss dann auch alles für sich selber machen bis er kapiert dass es auch anders geht. Nur muss man sowas auch durchziehen, bei dir bezweifel ich das allerdings.

Aber gibt es einfach Menschen die sich zwar lieben, aber aufgrund der Lebenseinstellung und Vorstellungen nicht zusammen passen?

Ja gibt es. Ihr seid ein gutes Beispiel dafür. 

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12. September um 16:01

Warte bis er mit dem Master fertig ist und dann besorgt euch eine Putzfrau! So würde ich das machen wenn du eine Trennung vermeiden möchtest. Sachen die gebügelt werden müssen kommen in die Reinigung, shirts, jeans und andere Alltagskleidung braucht man sowieso nicht bügeln.

Wenn er erstmal im Berufsleben steht ist bis 3 Uhr nachts vorm PC hängen sowieso nicht mehr.

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12. September um 16:11
In Antwort auf sanny3313

Hallo, 

ich (23 J) und mein Freund (22 J) sind nun seit 4 1/2 Jahren zusammen, vor drei Monaten sind wir zusammen in unsere erste gemeinsame Wohnung gezogen. 
Ich arbeite Vollzeit und absolviere nebenbei noch ein Fernstudium. Mein Freund ist in seinem letztem Studiensemester und macht bald seinen Bachelor, nächstes Jahr geht es dann mit dem Master los. 

So nun zu meiner Frage an euch. Und zwar brauche ich einen Rat. Schon während unserer Beziehung vorher war ersichtlich das ich ein Frühaufsteher und er ein Morgenmuffel ist. Ich habe einen strikten Zeitplan, stehe auf, mache meinen Sport, gehe zur Arbeit, komme nach Hause und mache das Abendessen. Das ich zeitig ins Bett gehe ( ca. 22-23 Uhr) ist bei mir normal, da ich meine 7-8 Stunden Schlaf schließlich brauche, wenn es morgens wieder los geht. Er, steht immer erst gen Mittag auf, braucht dann noch 1 Stunde zum aufwachen, sprich es wird bis dato noch nichts erledigt. Weder Haushalt noch sonst irgendwelche Kleinigkeiten (Z.B. Katzenklo sauber machen etc. ) werden gemacht, obwohl man ihn am Vorabend darum gebeten hat. Meistens ist es auch noch nicht gemacht, wenn ich dann abends nach Hause komme. Da kommen dann immer Aussagen wie "Habe heute zisch Mails geschrieben und Telefonate geführt", in meinen Augen ist dies aber innerhalb von 1 bis max. 1 1/2 Stunden erledigt und nicht innerhalb von 4-5 Stunden! Jedes Mal bin ich einfach enttäuscht darüber. Er geht immer abends zum Sport (ca. 19 Uhr  bis 22 Uhr), weshalb wir uns auch öfters mal gar nicht sehen. 

Uns ist beiden schon aufgefallen, dass dann so einiges zu kurz kommt, stattdessen ist immer diese Kluft aus Enttäuschung und Unzufriedenheit zwischen uns. Mir ist es wichtig, das wir gemeinsam Abendessen und wenigstens diese Zeit zusammen nutzen, aber aufgrunddessen das er immer alles aufschiebt und herauszögert, muss dann unsere gemeinsame Zeit dafür flöten gehen. Dann bin ich wieder die nörgelnde Freundin... 
Bekomme dann auch noch Sätze wie "Wieso hast du das noch nicht gebügelt?" an den Kopf gehauen. Manchmal möchte man auch einfach nach Hause kommen und nichts tun, wenn man den ganzen Tag auf den Beinen war. Mein Zeitplan ist so terminiert, dass ich einmal die Woche meinen Wäschehaufen wegbügele und mich nicht wegen jedem einzelnen Teil was aus der Wäsche komme mich sofort dran mach. Manchmal wünsche ich mir er würde mir da ein bisschen unter die Arme greifen. Ich weiß es zu schätzen das er sich darum kümmert wenn irgendwas nicht stimmt (Z.B. ist die Wanne unserer Dusche schon seit vor unserem Einzug kaputt und die Vermieter kommen nicht in Gang! Weshalb wir in der Badewanne uns abduschen müssen) und er die Telefonate dafür tätigt. 

Aber ich verstehe einfach nicht wie man erst so spät ins Bett gehen (Meist zwischen 12-3 Uhr nachts) und dann noch bis mittags schläft (12-13 Uhr), da ist für mich der Tag schon wieder gelaufen, wenn ich da erst anfangen würde. 
Sachen wie Wohnung putzen und Einkaufen bleiben auch desöfteren an mir hängen, da ich morgens schon fit bin und gerne die Sachen erledigt habe, um mit ihm Zeit dann für uns zu haben. Dafür mache ich das auch gerne, nur ist es irgendwie wie selbstverständlich... 
Da bekomme ich das Gefühl das einfach der jeweilige Alltag von uns nicht zueinander passt und das macht mir Angst, das wir einfach darin gefangen sind und das UNS nicht mehr existiert. 

Mehrere Male habe ich schon versucht mit ihm darüber zu reden, zumal er jetzt zwei Monate Semesterferien hatte und mir so viel auch hätte abnehmen können, sodass wir auch wieder Zeit für uns haben. 
Wir lieben uns sehr und unsere Beziehung ist für beide Seiten etwas besonderes, das sagt er auch jedesmal, aber so kann das doch auf Dauer nicht weiter gehen... 

Der Satz aus dem Gespräch mit einer Patientin von uns ist mir sehr im Kopf hängen geblieben und zwar "Frauen haben den Mann geboren, daher ist auch ihre Aufgabe, dass er sich bei ihnen fallen lassen kann " 
Die Zukunft von meinem Freund nach seinem Studium wird aus sehr viel Arbeit bestehen und er wird auch spät nach Hause kommen, da es einfach in dieser Branche (Wirtschaftsprüfung) üblich ist und er auch mal Selbstständig werden möchte. Doch manchmal wünscht man sich einfach einen Mann der einen Handwerksberuf erlernt hat und mehr für die Familie da sein kann, anstatt diese Schickimicki Anzugsträger die bei allem gut darstehen müssen und viel Zeit mit anderen Geschäftspartnern verbringen. 
Das alles endet irgendwo im Frust, keine Nähe mehr zu haben, mich ihm gegenüber fremd zu fühlen, obwohl man die Person liebt. 

Aber gibt es einfach Menschen die sich zwar lieben, aber aufgrund der Lebenseinstellung und Vorstellungen nicht zusammen passen? 
Wir haben beide die selbe Denkweise, wollen Familie und sind uns eigentlich immer einig. Doch nur dieses Zeitproblem macht alles zunichte...


Hoffe jemand hat einen Rat für mich... 


LG
Sanny

Aber gibt es einfach Menschen die sich zwar lieben, aber aufgrund der Lebenseinstellung und Vorstellungen nicht zusammen passen? 

Ja. Sehr oft. Und nein, das geht nicht auf Dauer gut.

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12. September um 16:15
In Antwort auf nikowski

Du kannst ihm leider nicht vorschreiben wann er aufzustehen hat genau so wenig wie er dir. 

Was den Haushalt angeht, wenn ihr es schon nicht schaft alles gerecht aufzuteilen, dann koch, putz und wasch eben nur für dich. Er muss dann auch alles für sich selber machen bis er kapiert dass es auch anders geht. Nur muss man sowas auch durchziehen, bei dir bezweifel ich das allerdings.

Aber gibt es einfach Menschen die sich zwar lieben, aber aufgrund der Lebenseinstellung und Vorstellungen nicht zusammen passen?

Ja gibt es. Ihr seid ein gutes Beispiel dafür. 

Natürlich kann ich ihm das vorschreiben, aber er ist nun mal am längeren Hebel und könnte etwas ändern, denn ich kann es nicht, da ich nunmal meine festen Arbeitszeiten habe und er es sich halt selbst aussuchen kann wann er aufsteht... 

Ich habe auch kein Problem damit wenn man MAL länger schläft oder erst um 9-10 Uhr aufsteht, aber das es halt wirklich schon ein Wunder ist, wenn er um 11:30 Uhr aufsteht und dann ab 12:30 Uhr "ansprechbar" ist... Er würde es ja für UNS tun und das gibt mir halt immer das Gefühl es ist es ihm nicht wert, aber wenn ich ihn darauf anspreche, zeigt er mir eigentlich das es ihm wichtig ist. Nur der innere Schweinehund von ihm ist halt auch sehr groß... 

Aber bezüglich Haushalt. Ich mag es ordentlich, wenn es bei mir nicht ordentlich ist, ist es in meinem Kopf nicht ordentlich, das kann schon mal vorkommen. Aber die Bequemlichkeit lieber alles auf der Spüle abzustellen, anstatt direkt einzuräumen, finde ich halt irgendwie eine schlechte Angewohnheit. Ich räume es dann weg, weil es mich stört. Oder wenn ich ihn darum bitte etwas zu machen und es aber bis zum Abend, wenn ich wieder komme einfach nicht gemacht ist. Man möchte sich ja darauf verlassen. 
Es wird sehr wahrscheinlich so sein, das ich da mal anders durchgreifen muss, da er ja eigentlich auch wert auf Ordnung etc legt, aber einfach immer zur falschen Zeit. 
Vielleicht hast du Recht und die Zeit macht uns einen Strich durch die Rechnung. 
Klar kann man es gegenseitig akzeptieren, aber die Momente des Uns-Seins werden auf das Minimum reduziert, sodass man eigentlich nur noch aneinander vorbeilebt.  

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12. September um 16:15
In Antwort auf nikowski

Du kannst ihm leider nicht vorschreiben wann er aufzustehen hat genau so wenig wie er dir. 

Was den Haushalt angeht, wenn ihr es schon nicht schaft alles gerecht aufzuteilen, dann koch, putz und wasch eben nur für dich. Er muss dann auch alles für sich selber machen bis er kapiert dass es auch anders geht. Nur muss man sowas auch durchziehen, bei dir bezweifel ich das allerdings.

Aber gibt es einfach Menschen die sich zwar lieben, aber aufgrund der Lebenseinstellung und Vorstellungen nicht zusammen passen?

Ja gibt es. Ihr seid ein gutes Beispiel dafür. 

Natürlich kann ich ihm das vorschreiben, aber er ist nun mal am längeren Hebel und könnte etwas ändern, denn ich kann es nicht, da ich nunmal meine festen Arbeitszeiten habe und er es sich halt selbst aussuchen kann wann er aufsteht... 

Ich habe auch kein Problem damit wenn man MAL länger schläft oder erst um 9-10 Uhr aufsteht, aber das es halt wirklich schon ein Wunder ist, wenn er um 11:30 Uhr aufsteht und dann ab 12:30 Uhr "ansprechbar" ist... Er würde es ja für UNS tun und das gibt mir halt immer das Gefühl es ist es ihm nicht wert, aber wenn ich ihn darauf anspreche, zeigt er mir eigentlich das es ihm wichtig ist. Nur der innere Schweinehund von ihm ist halt auch sehr groß... 

Aber bezüglich Haushalt. Ich mag es ordentlich, wenn es bei mir nicht ordentlich ist, ist es in meinem Kopf nicht ordentlich, das kann schon mal vorkommen. Aber die Bequemlichkeit lieber alles auf der Spüle abzustellen, anstatt direkt einzuräumen, finde ich halt irgendwie eine schlechte Angewohnheit. Ich räume es dann weg, weil es mich stört. Oder wenn ich ihn darum bitte etwas zu machen und es aber bis zum Abend, wenn ich wieder komme einfach nicht gemacht ist. Man möchte sich ja darauf verlassen. 
Es wird sehr wahrscheinlich so sein, das ich da mal anders durchgreifen muss, da er ja eigentlich auch wert auf Ordnung etc legt, aber einfach immer zur falschen Zeit. 
Vielleicht hast du Recht und die Zeit macht uns einen Strich durch die Rechnung. 
Klar kann man es gegenseitig akzeptieren, aber die Momente des Uns-Seins werden auf das Minimum reduziert, sodass man eigentlich nur noch aneinander vorbeilebt.  

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12. September um 16:19
In Antwort auf smitee

Warte bis er mit dem Master fertig ist und dann besorgt euch eine Putzfrau! So würde ich das machen wenn du eine Trennung vermeiden möchtest. Sachen die gebügelt werden müssen kommen in die Reinigung, shirts, jeans und andere Alltagskleidung braucht man sowieso nicht bügeln.

Wenn er erstmal im Berufsleben steht ist bis 3 Uhr nachts vorm PC hängen sowieso nicht mehr.

Ja das war er auch von zu Hause gewohnt, seine Mutter ist schon älter und konnte selbst nicht so wirklich waschen,putzen, bügeln etc, wo dann 1x die Woche die Putzfrau kam. 
Er ist da aber auch wirklich so, das die normalen Alltagssachen gebügelt werden sollen, woraufhin ich auch gekontert habe, das er es ja auch selbst machen kann, wenn ich ihm nicht "schnell" genug bin. 

Das ist so meine Hoffnung, das es dann besser sein wird. Hoffe das uns der Alltag vorher keinen Strich durch die Rechnung macht. Gerne würde ich mehr mit ihm unternehmen, aber das übliche Problem Wann? 
Er kam schon auf die Idee einen Plan zu erstellen, wo ich mich frage, ob das auf Dauer gut gehen kann? Letztendlich würde es wahrscheinlich wieder nachlassen...

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12. September um 16:22
In Antwort auf sowieso123

jeder der liebt....

naja wenn du aber die beziehung im alltag nicht ertragen kannst ist die frage ob die liebe alleine ausreicht....

ich würde mich ja noch dazu schämen für so einen stinkfaulen typen

Vielleicht bin ich da auch selbst Schuld... 
Ich liebe es einfach zu kochen und freue mich darüber wenn es ihm schmeckt.... 
darum mache ich es dann einfach gerne, weil ich ihm gerne eine Freude bereite. 
Aber nur geben geht wohl auf Dauer nicht gut...

Doch die kleinen Momente wo wir dan Spazieren gehen und Zeit für uns haben, nimmt mir immer meine Zweifel und erinnert mich daran wie wichtig wir uns sind und uns lieben, doch sobald der Alltag uns dann einholt.... Ciao Ciao... 
Zu mal es ja offensichtlich nur mich stört und ihn nicht...

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12. September um 16:27

Ich glaube du bist echt ein bisschen zu gut, kochen ok aber bügeln kann er ja wohl selbst wenn er jeden Furz gebügelt haben möchte, das würde ich auf jeden Fall liegen lassen, besser wäre es natürlich du hättest das verwöhnen gar nicht erst angefangen.

Aber ich denke eine Putzfrau wird sicher Entspannung bringen, vor allem wenn ihr beide "Karriere" machen wollt, irgendwo muss man da dann schon Abstriche machen. Ich würde alles was geht dann in fremde Hände geben und somit das größte Konfliktpotenzial ausmerzen. Wie lange braucht er denn noch bis er mit seinem Master fertig ist?

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12. September um 16:27
In Antwort auf sanny3313

Natürlich kann ich ihm das vorschreiben, aber er ist nun mal am längeren Hebel und könnte etwas ändern, denn ich kann es nicht, da ich nunmal meine festen Arbeitszeiten habe und er es sich halt selbst aussuchen kann wann er aufsteht... 

Ich habe auch kein Problem damit wenn man MAL länger schläft oder erst um 9-10 Uhr aufsteht, aber das es halt wirklich schon ein Wunder ist, wenn er um 11:30 Uhr aufsteht und dann ab 12:30 Uhr "ansprechbar" ist... Er würde es ja für UNS tun und das gibt mir halt immer das Gefühl es ist es ihm nicht wert, aber wenn ich ihn darauf anspreche, zeigt er mir eigentlich das es ihm wichtig ist. Nur der innere Schweinehund von ihm ist halt auch sehr groß... 

Aber bezüglich Haushalt. Ich mag es ordentlich, wenn es bei mir nicht ordentlich ist, ist es in meinem Kopf nicht ordentlich, das kann schon mal vorkommen. Aber die Bequemlichkeit lieber alles auf der Spüle abzustellen, anstatt direkt einzuräumen, finde ich halt irgendwie eine schlechte Angewohnheit. Ich räume es dann weg, weil es mich stört. Oder wenn ich ihn darum bitte etwas zu machen und es aber bis zum Abend, wenn ich wieder komme einfach nicht gemacht ist. Man möchte sich ja darauf verlassen. 
Es wird sehr wahrscheinlich so sein, das ich da mal anders durchgreifen muss, da er ja eigentlich auch wert auf Ordnung etc legt, aber einfach immer zur falschen Zeit. 
Vielleicht hast du Recht und die Zeit macht uns einen Strich durch die Rechnung. 
Klar kann man es gegenseitig akzeptieren, aber die Momente des Uns-Seins werden auf das Minimum reduziert, sodass man eigentlich nur noch aneinander vorbeilebt.  

eben, er sucht sich ja aus, wann er aufsteht. Er sucht es sich halt nur nicht so aus, wie Du es Dir wünschst - nur das ist gewiß kein Verbrechen. Er hat vielleicht auch kein Problem damit, wenn er MAL 6 oder 7 Uhr aufsteht, obwohl er ausschlafen könnte. ^^

Und es gibt eine Menge Menschen, die keine so ordentliche Wohnung brauchen - und teilweise auch nicht haben möchten und vor allem es super nervig finden, alles immer gleich zu räumen.

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12. September um 17:00

Ich bin zu meiner Unizeit auch immer erst so gegen 12 aufgestanden und war dann um 13 Uhr fit und hab dann in der Nacht gelernt bzw. gearbeitet - warum auch nicht.

Für mich kommt es so rüber, als würdest du alle deine Maßstäbe auf ihn umlegen. "Das ist eine schlechte Angewohnheit", "das macht man nicht so", und lauter solche Aussagen. Deine Ansichten und Meinungen sind nicht die goldenen Regeln, die für alle gelten müssen. Du bügelst gerne alles auf einmal aber wenn er das Geschirr in die Spüle stellt und dann alles auf einmal in die Maschine räumt, dann ist es eine schlechte Angewohnheit?

Wenn er alles gebügelt haben will, soll er einfach selber bügeln. Wenn du gerne für ihn/euch kochst, dann lass dir nicht von irgendwelchen falschen Emanzen einreden, dass er aber auch kochen muss.

Wenn er später mal so viel arbeitet und gut daran verdient, kannst du ja z.B. auch in Teilzeit gehen und deine Zeiten nach ihm richten. Das mach ich z.B. so und bin sehr glücklich damit.

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12. September um 20:34
In Antwort auf dubravushka

Ich bin zu meiner Unizeit auch immer erst so gegen 12 aufgestanden und war dann um 13 Uhr fit und hab dann in der Nacht gelernt bzw. gearbeitet - warum auch nicht.

Für mich kommt es so rüber, als würdest du alle deine Maßstäbe auf ihn umlegen. "Das ist eine schlechte Angewohnheit", "das macht man nicht so", und lauter solche Aussagen. Deine Ansichten und Meinungen sind nicht die goldenen Regeln, die für alle gelten müssen. Du bügelst gerne alles auf einmal aber wenn er das Geschirr in die Spüle stellt und dann alles auf einmal in die Maschine räumt, dann ist es eine schlechte Angewohnheit?

Wenn er alles gebügelt haben will, soll er einfach selber bügeln. Wenn du gerne für ihn/euch kochst, dann lass dir nicht von irgendwelchen falschen Emanzen einreden, dass er aber auch kochen muss.

Wenn er später mal so viel arbeitet und gut daran verdient, kannst du ja z.B. auch in Teilzeit gehen und deine Zeiten nach ihm richten. Das mach ich z.B. so und bin sehr glücklich damit.

zu meiner Studizeit gab es da immer einen schönen Witz:
"warum stehen die Studenten schon um 7 auf? Na weil um 8 die Läden zu machen!"

Abgesehen davon stehe ich im Moment zwar 4:30 Uhr auf - aber nur weil es nun einmal nicht anders geht - aber es liegen bei mir zwischen Aufstehen und wach werden (egal, wann das ist und wie lange ich geschlafen habe) immer min 2h, teils eher 3h inkl min. 2 große Kaffee. Derjenige, der vorher von mir irgendwelche Action erwartet, fliegt sehr hochkant wieder raus. Einen "Frühaufsteher" fände ich genauso unerträglich wie die TE ihren Freund. Allerdings bestimmt nicht, weil der Frühaufsteher etwas falsch macht, sondern weil der eben anders tickt - und das passt mit mir nicht zusammen.

Das sind einfach unterschiedliche Lebensweisen (den Rest sehe ich genauso wie Du) - da ist keine richtig oder falsch, sie sind nur unterschiedlich und halt nicht kompatibel, wenn sie beiden eben wichtig sind.

Dieses Drama ala "er muss auch putzen" nervt mich in solcher Hinsicht zugegeben. In einer Beziehung kann man auch als Team agieren und das bedeutet vor allem, dass eben NICHT jeder kochen und jeder putzen muss, sondern es auch gerne Aufgabenteilung geben darf, wer kocht, wer putzt, wer sich um das Auto kümmert, wer um Verträge, wer um kaputte Glühbirnen, ... und Studium + Tutor ist grundsätzlich auch ein "Vollzeitjob".

 

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