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Unsicher wegen (zukünftigem) Kinderwunsch

20. April um 11:54

Hallo ihr Lieben,

mein Freund und ich haben uns gestern über das Thema Kinder unterhalten. Wir sind beide noch relativ jung, 24 und 25 Jahre. Er sagte von vorneherein, dass er keine Kinder möchte und mit dem Gedanken spielt eine Vasektomie durchführen zu lassen. Ich möchte (Stand heute) auch keine Kinder. Natürlich mag ich Kinder, aber der Gedanke selber eines zu haben, bereitet mir Ängste. Meine größte Angst ist es, dass es Komplikationen bei der Schwangerschaft gibt (meine Mutter hatte 2 Fehlgeburten). Ich stelle mir dann oft vor, wie es wäre, wenn mir eine Fehlgeburt passieren würde, da würde eine Welt zusammenbrechen. Des Weiteren hätte ich wahrscheinlich keine ruhige Minute mehr, da ich mir fast ständig Sorgen mache (vor allem das dem Kind etwas passiert). Und außer Acht lassen darf man auch nicht, dass wahrscheinlich die Beziehung sehr darunter leidet (Frau den ganzen Tag zu Hause und kümmert sich um das Baby, Mann den ganzen Tag auf der Arbeit --> Frust vorprogrammiert).

Ich weiß nur nicht, ob sich nicht doch in ein paar Jahren der Kinderwunsch bei mir einstellt? Ich bin da echt hin- und hergerissen. Wie empfindet ihr das?

20. April um 11:59

Ich glaube, das Problem bei dir ist, dass du aus den falschen Gründen keine Kinder bekommen willst und das spürst du selbst auch. Ich denke, jede werdende Mutter (und bestimmt auch jeder werdende Vater hat Ängste). Gerade der Gedanke an die Geburt kann einem Sorgen bereiten und natürlich will man nicht, dass seinem Kind etwas zu stößt. Und wahrscheinlich machen sich auch viele Gedanken, wie die Beziehung sich mit Kind entwickelt. Ich bezweifel aber, dass das alles letzendlich viele Leute vom Kinder kriegen abhält. Ich glaube, die Leute, die sich bewusst gegen ein Kind entscheiden, haben dafür andere Gründe.

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20. April um 12:39

Das klingt so, als hättest du ja doch bereits einen Kinderwunsch und momentan überwiegen halt noch die rationalen Gegenargumente. Ich glaube so geht es vielen Frauen in deinem Alter und irgendwann kriegen immer mehr Freundinnen Kinder, man wird ruhiger, hat sich auch die Szenarien schon zehntausendmal überlegt, die biologische Uhr tickt immer mehr und dann wirst du wahrscheinlich einen größeren Kinderwunsch haben.
Stell dir mal Folgendes vor: In ca. 7 Jahren werden so gut wie alle in deinem Umfeld Eltern werden, Thema Nummer Eins werden die Kinder sein, alle werden weniger Zeit haben, weil sie was mit der eigenen Familie machen - ist es für dich dann hunderprozentig klar, dass du total glücklich sein wirst, weil du so eine Belastung nicht hast und mit deinem Freund tun und lassen kannst was du willst, Karriere machen kannst etc.. Oder stellst du dir das schon ein bisschen traurig vor und wärst eher neidisch auf die Anderen? Wenn du den ganzen Tag mit Kindern einer Freundin spielst und dann nach Hause kommst und die Stille dort traurig findest?

Das sind natürlich zwei Extreme, aber vielleicht hilft dir das ja dabei, dir über deine Gefühle klar zu werden.

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20. April um 12:53
In Antwort auf pieti92

Hallo ihr Lieben,

mein Freund und ich haben uns gestern über das Thema Kinder unterhalten. Wir sind beide noch relativ jung, 24 und 25 Jahre. Er sagte von vorneherein, dass er keine Kinder möchte und mit dem Gedanken spielt eine Vasektomie durchführen zu lassen. Ich möchte (Stand heute) auch keine Kinder. Natürlich mag ich Kinder, aber der Gedanke selber eines zu haben, bereitet mir Ängste. Meine größte Angst ist es, dass es Komplikationen bei der Schwangerschaft gibt (meine Mutter hatte 2 Fehlgeburten). Ich stelle mir dann oft vor, wie es wäre, wenn mir eine Fehlgeburt passieren würde, da würde eine Welt zusammenbrechen. Des Weiteren hätte ich wahrscheinlich keine ruhige Minute mehr, da ich mir fast ständig Sorgen mache (vor allem das dem Kind etwas passiert). Und außer Acht lassen darf man auch nicht, dass wahrscheinlich die Beziehung sehr darunter leidet (Frau den ganzen Tag zu Hause und kümmert sich um das Baby, Mann den ganzen Tag auf der Arbeit --> Frust vorprogrammiert).

Ich weiß nur nicht, ob sich nicht doch in ein paar Jahren der Kinderwunsch bei mir einstellt? Ich bin da echt hin- und hergerissen. Wie empfindet ihr das?

Hm, ich denke, eigentlich willst du doch Kinder haben, nur hast du Angst davor, weil du die Fehlgeburten deiner Mutter mitbekommen hast.

Lass dich doch mal beim Frauenarzt gründlich durchchecken und kläre ab, ob es wirklich begründete Ursachen dafür gibt, dass du eine Fehlgeburt haben könntest. Natürlich kann man nicht alles zu 100% ausschließen, aber zumindest kann man sich ansehen, ob prinzipiell körperlich eine Schwangerschaft möglich ist. Du kannst ja sagen, dass deine Mutter Fehlgeburten hatte und du das deshalb jetzt abklären möchtest. Dann wäre dieser eine Druck schon mal von deiner Seele.

Bzgl. deiner Ängste, dass deinem Kind was passieren  könnte, rede einmal mit einem Psychologen darüber. Kann es sein, dass deine Mutter ein wenig überbeschützend dir gegenüber war?

Abgesehen davon: wer bestimmt denn, dass die Frau den ganzen Tag zu Hause beim Baby sein muss und der Mann arbeitet? Man kann ja auch andere Lösungen finden, wenn man das möchte. Solche Regelungen sind ja nicht in Stein gemeißelt.

Was deinen Freund betrifft: nun, er sagt ganz klar, dass er keine Kinder möchte und dass er eine Vasektomie haben möchte. Nimm das ernst und glaub nicht, dass er sich das nochmal überlegen wird! Solange du keinen Kinderwunsch hast, kannst du auf jeden Fall mit ihm zusammenbleiben, aber dir muss klar sein, dass du die Beziehung beenden musst, wenn sich bei dir doch noch ein Kinderwunsch einstellen sollte.

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20. April um 13:00
In Antwort auf coquette164

Ich glaube, das Problem bei dir ist, dass du aus den falschen Gründen keine Kinder bekommen willst und das spürst du selbst auch. Ich denke, jede werdende Mutter (und bestimmt auch jeder werdende Vater hat Ängste). Gerade der Gedanke an die Geburt kann einem Sorgen bereiten und natürlich will man nicht, dass seinem Kind etwas zu stößt. Und wahrscheinlich machen sich auch viele Gedanken, wie die Beziehung sich mit Kind entwickelt. Ich bezweifel aber, dass das alles letzendlich viele Leute vom Kinder kriegen abhält. Ich glaube, die Leute, die sich bewusst gegen ein Kind entscheiden, haben dafür andere Gründe.

Das denke ich auch, jedenfalls trifft das auf mich zu. Ich habe mich bewusst gegen Kinder entschieden, und zwar aus folgenden Gründen:

Mir geben Kinder nichts. Ich finde sie nicht süß oder herzig oder sonst was. Ich empfinde Kindern gegenüber nicht mehr oder weniger als Erwachsenen gegenüber. Manche mag ich, manche nicht.

Ich finde Kinder allgemein eher nervig und anstrengend. Sie sind mir zu laut und zu quirlig, außerdem wollen sie ständig was von einem.

Ich hatte mein ganzes Leben noch nie den Wunsch, Mutter zu sein.

Wenn ich es mir aussuchen kann, weiche ich Orten, an denen sich viele Kinder befinden, großräumig aus.

Ich möchte mein Leben so wenig wie möglich nach den Bedürfnissen anderer ausrichten und diesen anpassen. Ich möchte jederzeit spontan entscheiden können, was ich tue und möglichst frei in meinen Entscheidungen sein. Bei Erwachsenen ist das zum Glück möglich, bei Kindern aber nicht.

Irgendwelche Ängste haben bei mir nie eine Rolle gespielt, was diese Entscheidung betrifft. Es ist bei mir eher ein großes Bedürfnis nach Selbstbestimmung.

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20. April um 13:05

Als Frau ohne jeden Kinderwusch kommt es mir bei dir nicht so vor, als würdest du grundsätzlich keine Kinder wollen, sondern nur aus Angst nicht. Diese Gefühle sind unterschiedlich, ich wollte einfach nie Kinder und will nie Kinder. Das hat sich nie geändert und wird sich auch nicht mehr ändern ( gehe auf die 40 zu) Du solltest dir also jetzt klar werden, willst du abgesehen von deinen Ängsten doch irgendwann mal Kinder oder kannst du dir ein Leben ohne Kinder gut vorstellen. Sollte ersteres der Fall sein, wird die Beziehung zu deinem Freund, wenn er wirklich eine Vasektomie machen lässt, irgendwann schwierig werden. Mein Mann will auch keine Kinder, deswegen funktioniert unsere Ehe wunderbar, aber wenn nicht beide das selbe wollen sind enorme Konflikte vorprogramiert.

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20. April um 13:21
In Antwort auf pieti92

Hallo ihr Lieben,

mein Freund und ich haben uns gestern über das Thema Kinder unterhalten. Wir sind beide noch relativ jung, 24 und 25 Jahre. Er sagte von vorneherein, dass er keine Kinder möchte und mit dem Gedanken spielt eine Vasektomie durchführen zu lassen. Ich möchte (Stand heute) auch keine Kinder. Natürlich mag ich Kinder, aber der Gedanke selber eines zu haben, bereitet mir Ängste. Meine größte Angst ist es, dass es Komplikationen bei der Schwangerschaft gibt (meine Mutter hatte 2 Fehlgeburten). Ich stelle mir dann oft vor, wie es wäre, wenn mir eine Fehlgeburt passieren würde, da würde eine Welt zusammenbrechen. Des Weiteren hätte ich wahrscheinlich keine ruhige Minute mehr, da ich mir fast ständig Sorgen mache (vor allem das dem Kind etwas passiert). Und außer Acht lassen darf man auch nicht, dass wahrscheinlich die Beziehung sehr darunter leidet (Frau den ganzen Tag zu Hause und kümmert sich um das Baby, Mann den ganzen Tag auf der Arbeit --> Frust vorprogrammiert).

Ich weiß nur nicht, ob sich nicht doch in ein paar Jahren der Kinderwunsch bei mir einstellt? Ich bin da echt hin- und hergerissen. Wie empfindet ihr das?

puh was soll ich sagen. Mit 25 hatte ich auch noch keinen Kinderwunsch. Jetzt mit 40 bin ich froh, dass meine Rasselbande da ist. Vor 30 würde ich eine Vasektomie nicht machen lassen, viele Ärzte machen das auch nicht. Ja deine Ängste sind nicht unbegründet, damit muss man leben lernen. Jeder macht das anders.  Ja auch Sorgen machen ist normal und ja mache ich mir auch, aber es ist auch wunderschön und man bekommt viel, viel zurück   Ja Kinder belasten eine Beziehung, aber das ist wenn man sich liebt und beide daran arbeiten gut bewältigbar. Äh wer sagt denn das Frau zu hause bleiben muss?

Ja das können wir und du jetzt noch nicht beantworten. einfach mal auf dich zukommen lassen und nichts überstürzen. beide entscheidungen können richtig sein

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20. April um 14:01
In Antwort auf pieti92

Hallo ihr Lieben,

mein Freund und ich haben uns gestern über das Thema Kinder unterhalten. Wir sind beide noch relativ jung, 24 und 25 Jahre. Er sagte von vorneherein, dass er keine Kinder möchte und mit dem Gedanken spielt eine Vasektomie durchführen zu lassen. Ich möchte (Stand heute) auch keine Kinder. Natürlich mag ich Kinder, aber der Gedanke selber eines zu haben, bereitet mir Ängste. Meine größte Angst ist es, dass es Komplikationen bei der Schwangerschaft gibt (meine Mutter hatte 2 Fehlgeburten). Ich stelle mir dann oft vor, wie es wäre, wenn mir eine Fehlgeburt passieren würde, da würde eine Welt zusammenbrechen. Des Weiteren hätte ich wahrscheinlich keine ruhige Minute mehr, da ich mir fast ständig Sorgen mache (vor allem das dem Kind etwas passiert). Und außer Acht lassen darf man auch nicht, dass wahrscheinlich die Beziehung sehr darunter leidet (Frau den ganzen Tag zu Hause und kümmert sich um das Baby, Mann den ganzen Tag auf der Arbeit --> Frust vorprogrammiert).

Ich weiß nur nicht, ob sich nicht doch in ein paar Jahren der Kinderwunsch bei mir einstellt? Ich bin da echt hin- und hergerissen. Wie empfindet ihr das?

Das mit dem Kinderwunsch kann man finde ich so gut wie nie nie fest sagen. Zeiten/Vorstellungen ändern sich einfach im Laufe des Lebens. Mit 16-24 wollte ich unbedingt Kinder, heute weiß ich es nicht und wie es in 5 Jahren aussieht, keine Ahnung.
Ich finde deine Gründe auch falsch. Ich denke jede Mutter/jeder Vater hat diese Ängste. Im endeffekt liegt es ja an euch wie ihr damit umgeht. Nur weil ein paar damit gar nicht oder super zurecht kommen, muss das ja bei euch nicht so laufen.
Rede nochmal mit deinem Freund. Sowas gehört einfach geklärt. Wenn das die einzigen Gründe sind, kann ich mir gut vorstellen, dass du es in ein paar Jahren doch versuchen willst und dann kann es ein, dass deine Beziehung aufgrund des Kinderwunsches kaputt geht, da er ja keine will.

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20. April um 15:31
In Antwort auf pieti92

Hallo ihr Lieben,

mein Freund und ich haben uns gestern über das Thema Kinder unterhalten. Wir sind beide noch relativ jung, 24 und 25 Jahre. Er sagte von vorneherein, dass er keine Kinder möchte und mit dem Gedanken spielt eine Vasektomie durchführen zu lassen. Ich möchte (Stand heute) auch keine Kinder. Natürlich mag ich Kinder, aber der Gedanke selber eines zu haben, bereitet mir Ängste. Meine größte Angst ist es, dass es Komplikationen bei der Schwangerschaft gibt (meine Mutter hatte 2 Fehlgeburten). Ich stelle mir dann oft vor, wie es wäre, wenn mir eine Fehlgeburt passieren würde, da würde eine Welt zusammenbrechen. Des Weiteren hätte ich wahrscheinlich keine ruhige Minute mehr, da ich mir fast ständig Sorgen mache (vor allem das dem Kind etwas passiert). Und außer Acht lassen darf man auch nicht, dass wahrscheinlich die Beziehung sehr darunter leidet (Frau den ganzen Tag zu Hause und kümmert sich um das Baby, Mann den ganzen Tag auf der Arbeit --> Frust vorprogrammiert).

Ich weiß nur nicht, ob sich nicht doch in ein paar Jahren der Kinderwunsch bei mir einstellt? Ich bin da echt hin- und hergerissen. Wie empfindet ihr das?

Dachte früher auch, man müsste das eben tun. Bis ich erkannt habe, eigentlich will ich das gar nicht. Wollte es dann auch wirklich nie. Niemand muss, wer sagt das? Warte doch einfach ab.

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20. April um 19:38

Ich finde es einfach wahnsinnig früh sich schon so endgültig in so einer entscheidenden Frage festlegen zu wollen...

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