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Partner mit Burnout plus Kinder

20. April um 18:48

Ich weiß es gibt hier viele Threads über Burnout....habe aber keinen passenden gefunden.
Hat jemand einen Partner der Burnout hat, nicht zur Therapie oder auch nur zum Arzt geht und dabei noch Haus und ein Kind bzw. Bald zwei?

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21. April um 7:35

warum geht er nicht zum Arzt? - und was macht Dich so sicher, dass es Burnout ist? Kein Arzt keine Diagnose - nicht falsch verstehen, aber Symptome psych. Krankheiten / Störungen sind selten klar und eindeutig und ich halte wenig von Laien-"Diagnosen".

Burnout hatte ich nicht, aber teilweise schlimme Phasen von Depression (die teilweise sehr ähnliche Symptome haben) u.a.m. - auch mit Partner und Kind.

Ich mag

21. April um 14:30
In response to avarrassterne1

warum geht er nicht zum Arzt? - und was macht Dich so sicher, dass es Burnout ist? Kein Arzt keine Diagnose - nicht falsch verstehen, aber Symptome psych. Krankheiten / Störungen sind selten klar und eindeutig und ich halte wenig von Laien-"Diagnosen".

Burnout hatte ich nicht, aber teilweise schlimme Phasen von Depression (die teilweise sehr ähnliche Symptome haben) u.a.m. - auch mit Partner und Kind.

Die Diagnose gab es vor über 10 Jahren... Bestätigung das letzte Mal als er das letzte Mal vor drei Jahren war....Er sagt halt die Ärzte machen ihn kränker als er schon ist 😞

Ich mag

21. April um 14:35
In response to tarzanjane2008

Die Diagnose gab es vor über 10 Jahren... Bestätigung das letzte Mal als er das letzte Mal vor drei Jahren war....Er sagt halt die Ärzte machen ihn kränker als er schon ist 😞

hm... vor 10 Jahren. Das letzte Mal war er vor 3 Jahren. Sind also 7 Jahre - und dann war er immer noch nicht wieder heraus bzw. wußte immer noch nicht, wie er bei einem neuen Schub wieder herauskommen kann?!?
Da kann ich ihm schwer wiedersprechen, was 7 Jahre lang nicht hilft, wird auch nach 10 oder 15 Jahren nicht helfen.

Ich mag

21. April um 15:15
In response to tarzanjane2008

Die Diagnose gab es vor über 10 Jahren... Bestätigung das letzte Mal als er das letzte Mal vor drei Jahren war....Er sagt halt die Ärzte machen ihn kränker als er schon ist 😞

und was hat er in all den jahren dagegen gemacht?

Ich mag

21. April um 17:27
In response to tarzanjane2008

Die Diagnose gab es vor über 10 Jahren... Bestätigung das letzte Mal als er das letzte Mal vor drei Jahren war....Er sagt halt die Ärzte machen ihn kränker als er schon ist 😞

ist er in Behandlung?

Ich mag

21. April um 17:27
In response to tarzanjane2008

Die Diagnose gab es vor über 10 Jahren... Bestätigung das letzte Mal als er das letzte Mal vor drei Jahren war....Er sagt halt die Ärzte machen ihn kränker als er schon ist 😞

arbeitet er dann überhaupt?

Ich mag

25. April um 8:22
In response to avarrassterne1

hm... vor 10 Jahren. Das letzte Mal war er vor 3 Jahren. Sind also 7 Jahre - und dann war er immer noch nicht wieder heraus bzw. wußte immer noch nicht, wie er bei einem neuen Schub wieder herauskommen kann?!?
Da kann ich ihm schwer wiedersprechen, was 7 Jahre lang nicht hilft, wird auch nach 10 oder 15 Jahren nicht helfen.

Das mag sein...aber er hat ja auch noch nie eine Therapie versucht leider er war lediglich einmal beim Psychologen...Meiner Meinung nach heilt dich ein Besuch jedoch nicht...Er schluckt einfach nur seine Medikamente...
Bleibt einfach alles an mir hängen mit ein bzw bald zwei Kindern wird das einfach nur immer schwieriger zu bewältigen....Versteh mich nicht falsch ich rede nicht von mal nem Schub nur diese werden immer heftiger und länger momentan....

Ich mag

25. April um 8:23

Er hat sporadisch gearbeitet war bei seiner Mama angestellt. Da gab es viel viel Verständnis...Mal ging es auch zwei drei Monate voll dann konnte er wieder wochenlang nicht 

Ich mag

25. April um 9:38
In response to tarzanjane2008

Er hat sporadisch gearbeitet war bei seiner Mama angestellt. Da gab es viel viel Verständnis...Mal ging es auch zwei drei Monate voll dann konnte er wieder wochenlang nicht 

aber du merkst dass er dich nur ausnützt oder?

Ich mag

25. April um 10:15
In response to tarzanjane2008

Das mag sein...aber er hat ja auch noch nie eine Therapie versucht leider er war lediglich einmal beim Psychologen...Meiner Meinung nach heilt dich ein Besuch jedoch nicht...Er schluckt einfach nur seine Medikamente...
Bleibt einfach alles an mir hängen mit ein bzw bald zwei Kindern wird das einfach nur immer schwieriger zu bewältigen....Versteh mich nicht falsch ich rede nicht von mal nem Schub nur diese werden immer heftiger und länger momentan....

Du solltest dringend anfangen, Dich selbst (und Eure Kinder) zu schützen, bevor Du Deine Grenzen noch weiter überschreitest.

3 likes - Ich mag

25. April um 10:34

Da stimme ich den anderen zu.
Burnout muss therapiert werden, wenn er damit keinen Erfolg hatte lag es daran dass er entweder nicht bereit war, oder die Therapeutenbeziehung nicht gestimmt hat.
Das Problem ist: Die Einsicht muss er selber haben. Da kannst du nicht nachhelfen.
Weil es allerdings um dich und eure Kinder geht, würde ich eine Trennung bedenken. Lass dich nicht mitreißen. Alles gute! 

Ich mag

25. April um 10:37
In response to tarzanjane2008

Das mag sein...aber er hat ja auch noch nie eine Therapie versucht leider er war lediglich einmal beim Psychologen...Meiner Meinung nach heilt dich ein Besuch jedoch nicht...Er schluckt einfach nur seine Medikamente...
Bleibt einfach alles an mir hängen mit ein bzw bald zwei Kindern wird das einfach nur immer schwieriger zu bewältigen....Versteh mich nicht falsch ich rede nicht von mal nem Schub nur diese werden immer heftiger und länger momentan....

Wo genau die Ursache liegt ist immer schwer zu sagen. Ich hatte auch ein Burn-out vor ein paar Jahren, mit schweren Depressionen und Dauerpuls 150, im Alter von 30 Jahren. Die Wirkmechanismen der Medikamente ueberzeugten mich nicht (z.B. Resorptionshemmer oder hormonell wirksame Substanzen) - ich wollte einfach, dass mein Koerper wieder funktioniert und nicht irgendwas ausgeblendet wird.  Letztendlich bin ich, nach einem Jahr Dauerleiden und erfolglosen Versuchen, bei einem Regulationsmediziner gelandet, der mich mit Naehrstoffen vollgeladen hat, ohne ein einziges Medikament zu benutzen. Nach 3 Monaten waren alle meine Probleme weg und sind auch nicht mehr wieder gekommen.

Es gibt aber auch Faelle, die nach medikamentoesen Phasen wieder geworden sind. Da muss jeder seinen Weg finden. 10 Jahre denselben erfolglos gehen ist natuerlich Bloedsinn.

Da fragt man sich, ob dein Mann ueberhaupt gesund werden will. Er muesste in allen Richtungen Versuche unternehmen, auch in abstrus erscheinenden Richtungen.

Ohne den unbedingten Willen, gesund werden zu wollen geht gar nichts.

Ich mag

25. April um 10:44
In response to tarzanjane2008

Das mag sein...aber er hat ja auch noch nie eine Therapie versucht leider er war lediglich einmal beim Psychologen...Meiner Meinung nach heilt dich ein Besuch jedoch nicht...Er schluckt einfach nur seine Medikamente...
Bleibt einfach alles an mir hängen mit ein bzw bald zwei Kindern wird das einfach nur immer schwieriger zu bewältigen....Versteh mich nicht falsch ich rede nicht von mal nem Schub nur diese werden immer heftiger und länger momentan....

"er war lediglich einmal beim Psychologen..."

vor 10 jahren? und der hat ihm nicht geholfen?       

p.s. "psychologen" verschreiben i.d.r. keine medikamente, sondern reden mit den leuten. somit ist auch klar, warum ein besuch deinem mann nicht helfen konnte. das reichte ja vermutlich nicht mal für eine ordentliche diagnose seiner probleme! für medikamente sind "psychiater" oder eben ärzte zuständig... psychologen sind keine ärzte!!!

Ich mag

25. April um 11:19
In response to derspieltdochblos

"er war lediglich einmal beim Psychologen..."

vor 10 jahren? und der hat ihm nicht geholfen?       

p.s. "psychologen" verschreiben i.d.r. keine medikamente, sondern reden mit den leuten. somit ist auch klar, warum ein besuch deinem mann nicht helfen konnte. das reichte ja vermutlich nicht mal für eine ordentliche diagnose seiner probleme! für medikamente sind "psychiater" oder eben ärzte zuständig... psychologen sind keine ärzte!!!

ein Psychologe macht auch keine Diagnosen, höchstens Anamnesen - eben weil es keine Ärzte sind

Aber was man da tun muss, damit es hilft, hätte der Psychologe schon in der ersten Sitzung klären können / müssen. DER hätte erklären müssen, dass eine Sitzung nicht helfen wird und nicht helfen kann, DER hätte erklären müssen, was er dagegen zu tun gedenkt und wie. Wäre sein Job gewesen.

Ich mag

25. April um 14:55

Das hat der gute Mann er hatte auch weitere Termine....ist dann aber eben einfach nicht mehr gegangen....so wie er eben einfach nicht zum Arzt geht oder oder oder....das war nicht immer so....anfangs war er psychisch labiler als jetzt und da gingen wir zusammen auch mal einkaufen....
Die Frage ob er gesund werden will ist schwierig zu beantworten....führt immer zum Streit...Ich denke einfach ein Teil Bequemlichkeit kommt auch dazu....denn es läuft ja alles

Ich mag

25. April um 15:14
In response to tarzanjane2008

Das hat der gute Mann er hatte auch weitere Termine....ist dann aber eben einfach nicht mehr gegangen....so wie er eben einfach nicht zum Arzt geht oder oder oder....das war nicht immer so....anfangs war er psychisch labiler als jetzt und da gingen wir zusammen auch mal einkaufen....
Die Frage ob er gesund werden will ist schwierig zu beantworten....führt immer zum Streit...Ich denke einfach ein Teil Bequemlichkeit kommt auch dazu....denn es läuft ja alles

nein, das meinte ich nicht.

Ich versuche es mal anders herum:
ich bin Informatiker. Die Kunden unserer Firma arbeiten meist im Marketing - haben also einen völlig anderen Blickwinkel auf das gleiche Thema als ich. Da kann ich denen natürlich sagen, ich würde ihnen raten, das und das machen zu lassen und zwar diese Woche, nächste Woche und ind 3 Wochen. Dann habe ich meinen Job aber wahrscheinlich nicht richtig gemacht. Denn wenn ich ihnen das raten möchte, weil ich andernfalls eine Gefahr sehe oder mögliche negative Konsequenzen - dann muss ich DAS erklären. Und zwar nicht so, dass es einem Informatiker klar ist - sondern so, dass ein "Marketing-Mensch" das versteht, die Gefahr bzw. die Konsequenzen erkennt und den Sinn und den Wert meiner Gegenmaßnahmen auch. DANN erst habe ich meinen Job richtig gemacht. Stimmt, ich schaffe das auch nicht immer und es gibt auch Kunden, die trotzdem den Auftrag nicht erteilen - ich bin nicht Gott, ich komme nicht auf 100% und das ist bei Psychologen nicht anders.
Zumal da dazu kommt, dass man zu seinem Psychologen kompatibel sein muss - da muss aber der Psychologe auch darauf hinweisen und auf die Möglichkeit, ggf. zu einem anderen zu wechseln. Zumindest, wenn er / sie im Interesse des Patienten handelt.

Einfach nur 5 weitere Termine festzulegen, zumal es in diesem Falle zu den klassischsten Symptomen des Krankheitsbildes gehört, dass der Patient es beim zweiten, dritten, ... Termin viel schwerer hat, den auch wahrzunehmen, weil die Hürde viel, viel, viel höher ist, als beim ersten, reicht da eben nicht, wenn man seinen Job richtig machen will. Zumindest meiner (!) Meinung (!) nach.

Ich mag

25. April um 15:19

aber bevor jemand meinen letzten Beitrag falsch versteht:
das ändert nichts daran, dass Du (@TE) Dich selbst schützen sollst und musst und Deine Kinder auch und es falsch ist (meiner Meinung nach) Deine eigenen Grenzen (zu weit) zu überschreiten.

Ich mag

25. April um 16:11
In response to tarzanjane2008

Das hat der gute Mann er hatte auch weitere Termine....ist dann aber eben einfach nicht mehr gegangen....so wie er eben einfach nicht zum Arzt geht oder oder oder....das war nicht immer so....anfangs war er psychisch labiler als jetzt und da gingen wir zusammen auch mal einkaufen....
Die Frage ob er gesund werden will ist schwierig zu beantworten....führt immer zum Streit...Ich denke einfach ein Teil Bequemlichkeit kommt auch dazu....denn es läuft ja alles

Klingt für mich nicht nach gesund-werden-wollen.

Ich würde weder mir selbst noch meinen ungeborenen Kindern eine Beziehung zu einem dauerhaft selbstverschuldet ausgebrannten Menschen nicht zumuten wollen. Niemand muss 10 Jahre in diesem Zustand sein. In diesem Zeitrahmen hätte er minimum schon 20 verschiedene Stationen und Ansätze ausprobieren können - und er wäre sicher schon lange draussen aus dem Burnout.

Ich finde es von deinem Partner auch vollkommen unverantwortlich, sich einfach hängen zu lassen und dich damit zu belasten.

1 likes - Ich mag

25. April um 16:12

Ich verstehe schon was du meinst. Wie das Gespräch damals lief kann ich natürlich nicht sagen ich war ja nicht dabei...Kenne nur die Konsequenz...Die da wie bereits gesagt hieß ich geh da nicht mehr hin. Ich weiß nicht ob er weitere Hinweise gegeben hat... deswegen kann ich die Kompetenz nicht einschätzen 


Leider kann ich nach all den Jahren nicht mehr sagen wo mein Grenzen liegen und ob diese schon überschritten sind oder nicht...Man lebt sich da ja auch als Partne leider einfah irgendwie rein...Ich weis nur dass ich oft auf wenig Verständnis stoße wenn ich phasenweise das Gefühl habe es geht nicht mehr....Denn jeder nimmt ihn in Schutz...Ich versuche jetzt irgendwie zu verstehen...und ob es vllt Hoffnung gibt das alles gut wird.

Ich mag

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