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Liegt es an mir oder ist er einfach nicht der Richtige?

20. April um 21:06

So, also ich hoffe mir können hier ein paar Leute einen guten Ratschlag geben oder einen neuen Blinkwinkel, weil ich schön langsam an mir selbst verzweifle.

Ich bin seit ca. 6 Monaten mit meinem Freund zusammen und man muss dazu sagen, dass ich davor lange für mein Alter (24) single war. Ich war fast 5 Jahre single und hatte nur eine ernsthaftere Beziehung mit 17-19. Bei ihm dachte ich er wäre die Liebe meines Lebens gewesen, aber es kam dann auch raus, dass er mich betrogen hat und mittlerweile denk ich auch nicht mehr so, aber nach dieser Beziehung hatte ich quasi am laufenden Band irgendwie Pech was Männer oder Beziehungen angeht. Ich bin immer nur auf Männer gestoßen, die mir dann irgendwann einen Korb gegeben haben, meistens mit der Begründung, dass sie grad nichts Festes wollen. 
Vor circa einem halben Jahr bin ich dann endlich an den Punkt gekommen wo mir Männer eigentlich egal waren und ich angefangen hab mich wirklich glücklich alleine zu fühlen und nicht mehr auf der Suche nach einer Beziehung war und natürlich habe ich genau zu dem Zeitpunkt dann meinen jetzigen Freund kennengelernt.
Bei ihm gab es allerdings von Anfang an ein paar grundlegende "Schwierigkeiten", er wohnt 3 Stunden entfernt, hat ein ziemlich extremes (für meine Verhältnisse nicht mehr normal) Verhältnis zu seinen Eltern und es ist bis jetzt eigentlich unklar wo er ab August leben wird, da er dann vermutlich einen neuen Job bekommt irgendwo anders. 
Es war von Anfang an auch da nicht ganz leicht, weil ich bei ihm auch viel zu schnell zu viel wollte und im Endeffekt nach einem Monat schon wollte, dass wir jetzt fest zusammen sind etc obwohl ihm das eigentlich noch zu früh war. Aber ich wahrscheinlich erfahrungsbedingt irgendwie versuche alle direkt an mich zu binden. Irgendwie hab ich dann aber alles bekommen was ich wollte und wir sind fest zusammen und eigentlich passen auch die Grundvoraussetzungen und er ist mir extrem wichtig und der Gedanke ihn zu verlieren bringt mich um. Jedoch ist es wirklich so, dass ich fast jede Woche einen Streitpunkt finde, der die ganze Beziehung in Frage stellt und der mich komplett an allem zweifeln lässt. Egal ob es darum geht, dass er zu wenig Zeit für mich hat bzw. seine Familie und Freunde oft vorgehen oder ob er mir nicht oft genug schreibt oder anruft oder wo er in Zukunft hingeht wegen der Arbeit. Es kommen wirklich jede Woche bei mir aus irgendeinem Grund immer tausend Fragezeichen auf und ich kann dann auch nicht anders als einen Streit zu beginnen und mich zu fragen ob es nicht besser wäre wenn ich Schluss machen würde.
Das immer wiederkehrende Thema ist, dass er am Wochenende meistens Probleme hat Familie, Freunde und mich unter einen Hut zu kriegen und ich mich dann sehr schnell vernachlässigt fühle. Er hat es aber dann auch schon gemacht, dass er unter der Woche direkt nach der Arbeit zu mir gefahren ist und um 5 Uhr in der früh wieder in die Arbeit (wegen der 3 Stunden Fahrt) und mir eigentlich schon öfter bewiesen, dass ihm viel dran liegt mich zu sehen.
Aber egal was er tut ich habe das Gefühl, dass es mir nie reicht und ich nie zufrieden oder glücklich damit bin. 
Ich weiß mittlerweile einfach nicht, ob ich wirklich ein bisschen beziehungsunfähig geworden bin in den letzten Jahren durch meine schlechten Erfahrungen oder ob man wenn es der "Richtige" ist einfach sicher ist und ob es dann unabhängig von bisherigen Erfahrungen einfach "einfach" ist. 
Ich weiß nicht wie es sein kann oder sollte, ich habe da keine Erfahrungswerte, aber es kann einfach nicht sein, dass ich jede Woche verzweifelt bin weil mich irgendwas so sehr stört in der Beziehung. 
Trotzdem bringe ich es nicht über's Herz die Beziehung zu beenden, weil es mir einfach unglaublich wichtig ist und ich nicht weiß, ob es überhaupt jemanden gäbe, bei dem ich dann einfach zufrieden wäre und alles einfacher.
Manchmal denke ich ich suche schon direkt nach irgendwelchen Punkten, die er falsch macht oder was mich verletzt und woraus ich dann wieder einen riesigen Streit mache.
Aber meine Frage ist nun einfach ob es an mir liegt und ich an mir selbst arbeiten muss und das auch in dieser Beziehung oder ob es bei der richtigen Person einfach nicht so ist und ich mir sicherer wäre. 
Ich weiß einfach nicht wie das so weitergehen soll und ich denke er verzweifelt auch langsam wenn ich im jede Woche Vorträge halte und überlege alles zu beenden...

20. April um 21:35

Ich denke,es liegt einfach an dir,weil du schon lange keinen Freund hattest und dich an alleine sein gewohnt bist.Ich kenne dieses Gefühl.
Schätze ihn und die Taten (dass er zu dir unter der 300km fährt),so zeigt er die Liebe zu dir.Es ist eine schwierige Zeit für dich,aber wenn du ihn wirklich liebst dann schaffst es sonst musst es lassen.
Und bitte suche nicht ständig nach Problemen sonst verlässt er dich.Ich hab ähnliche Geschichte hinter mir.
ich halte dir ganz fest die Daumen

Ich mag

21. April um 0:38
In response to vickymicky1

So, also ich hoffe mir können hier ein paar Leute einen guten Ratschlag geben oder einen neuen Blinkwinkel, weil ich schön langsam an mir selbst verzweifle.

Ich bin seit ca. 6 Monaten mit meinem Freund zusammen und man muss dazu sagen, dass ich davor lange für mein Alter (24) single war. Ich war fast 5 Jahre single und hatte nur eine ernsthaftere Beziehung mit 17-19. Bei ihm dachte ich er wäre die Liebe meines Lebens gewesen, aber es kam dann auch raus, dass er mich betrogen hat und mittlerweile denk ich auch nicht mehr so, aber nach dieser Beziehung hatte ich quasi am laufenden Band irgendwie Pech was Männer oder Beziehungen angeht. Ich bin immer nur auf Männer gestoßen, die mir dann irgendwann einen Korb gegeben haben, meistens mit der Begründung, dass sie grad nichts Festes wollen. 
Vor circa einem halben Jahr bin ich dann endlich an den Punkt gekommen wo mir Männer eigentlich egal waren und ich angefangen hab mich wirklich glücklich alleine zu fühlen und nicht mehr auf der Suche nach einer Beziehung war und natürlich habe ich genau zu dem Zeitpunkt dann meinen jetzigen Freund kennengelernt.
Bei ihm gab es allerdings von Anfang an ein paar grundlegende "Schwierigkeiten", er wohnt 3 Stunden entfernt, hat ein ziemlich extremes (für meine Verhältnisse nicht mehr normal) Verhältnis zu seinen Eltern und es ist bis jetzt eigentlich unklar wo er ab August leben wird, da er dann vermutlich einen neuen Job bekommt irgendwo anders. 
Es war von Anfang an auch da nicht ganz leicht, weil ich bei ihm auch viel zu schnell zu viel wollte und im Endeffekt nach einem Monat schon wollte, dass wir jetzt fest zusammen sind etc obwohl ihm das eigentlich noch zu früh war. Aber ich wahrscheinlich erfahrungsbedingt irgendwie versuche alle direkt an mich zu binden. Irgendwie hab ich dann aber alles bekommen was ich wollte und wir sind fest zusammen und eigentlich passen auch die Grundvoraussetzungen und er ist mir extrem wichtig und der Gedanke ihn zu verlieren bringt mich um. Jedoch ist es wirklich so, dass ich fast jede Woche einen Streitpunkt finde, der die ganze Beziehung in Frage stellt und der mich komplett an allem zweifeln lässt. Egal ob es darum geht, dass er zu wenig Zeit für mich hat bzw. seine Familie und Freunde oft vorgehen oder ob er mir nicht oft genug schreibt oder anruft oder wo er in Zukunft hingeht wegen der Arbeit. Es kommen wirklich jede Woche bei mir aus irgendeinem Grund immer tausend Fragezeichen auf und ich kann dann auch nicht anders als einen Streit zu beginnen und mich zu fragen ob es nicht besser wäre wenn ich Schluss machen würde.
Das immer wiederkehrende Thema ist, dass er am Wochenende meistens Probleme hat Familie, Freunde und mich unter einen Hut zu kriegen und ich mich dann sehr schnell vernachlässigt fühle. Er hat es aber dann auch schon gemacht, dass er unter der Woche direkt nach der Arbeit zu mir gefahren ist und um 5 Uhr in der früh wieder in die Arbeit (wegen der 3 Stunden Fahrt) und mir eigentlich schon öfter bewiesen, dass ihm viel dran liegt mich zu sehen.
Aber egal was er tut ich habe das Gefühl, dass es mir nie reicht und ich nie zufrieden oder glücklich damit bin. 
Ich weiß mittlerweile einfach nicht, ob ich wirklich ein bisschen beziehungsunfähig geworden bin in den letzten Jahren durch meine schlechten Erfahrungen oder ob man wenn es der "Richtige" ist einfach sicher ist und ob es dann unabhängig von bisherigen Erfahrungen einfach "einfach" ist. 
Ich weiß nicht wie es sein kann oder sollte, ich habe da keine Erfahrungswerte, aber es kann einfach nicht sein, dass ich jede Woche verzweifelt bin weil mich irgendwas so sehr stört in der Beziehung. 
Trotzdem bringe ich es nicht über's Herz die Beziehung zu beenden, weil es mir einfach unglaublich wichtig ist und ich nicht weiß, ob es überhaupt jemanden gäbe, bei dem ich dann einfach zufrieden wäre und alles einfacher.
Manchmal denke ich ich suche schon direkt nach irgendwelchen Punkten, die er falsch macht oder was mich verletzt und woraus ich dann wieder einen riesigen Streit mache.
Aber meine Frage ist nun einfach ob es an mir liegt und ich an mir selbst arbeiten muss und das auch in dieser Beziehung oder ob es bei der richtigen Person einfach nicht so ist und ich mir sicherer wäre. 
Ich weiß einfach nicht wie das so weitergehen soll und ich denke er verzweifelt auch langsam wenn ich im jede Woche Vorträge halte und überlege alles zu beenden...

Ich glaube, du warst wohl mehr in die Idee einer Beziehung verliebt als in deinen Freund, als du mit ihm die Beziehung eingegangen bist. Du wolltest so sehr eine Beziehung, dass du dir einen Mann dafür ausgesucht hast, mit dem du eigentlich gar nicht zusammenpasst. Und jetzt hast du den Salat.

Eigentlich spürst du, dass es nicht passt und darum suchst du auch immer nach einem Haar in der Suppe.

Analysiere mal ganz für dich deine Gefühle zu ihm und sei ehrlich. Liebst du ihn? Wirklich ihn, den Mann? Oder willst du einfach nur eine Beziehung und nimmst halt ihn, weil er gerade da ist und nach deiner Pfeife tanzt?

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