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Kann man Liebe auffrischen?

11. Oktober um 10:23

Hallo,

Meine Freundin (36) und ich(41) kennen uns fast 5 Jahre. 3 Jahre davon waren toll und wir haben viel unternommen. Dann aber ging der Ärger mit meiner Ex los und wir hatten nur noch Sorgen, Stress mit Anwälten, Jugendamt und allem drum und dran. In dieser Zeit hat unsere Beziehung sehr gelitten. Wir redeten weniger über uns, sondern mehr über Sorgen. Wir haben nicht für uns geplant, sondern nur geplant wie wir den Schikanen der Ex entgehen können. Unser Kinderwunsch wurde meist von mir aus Angst verschoben, was sehr dumm war. Und auch intim lief fast gar nix mehr, durch den Stress und zusätzlichen privaten Strress. Es war ein ganz schönes Trauerspiel.

Aber vor 2 Monaten hat meine Freundin jemanden kennen gerlent, der eben sorgenfrei war und eine totale Abwechslung. Und hat sich in ihn verliebt. und das obwohl sie vorher nie links und rechts geschaut hat. Aber eben durch unsere schlcht laufende Beziehung, ist es passiert.

Sie hat das aber aufgegeben, weil wir uns schon so viel aufgebaut haben, aber die Beziehung zu mir ist von Enttäuschung, Schuld und Sorgen geprägt. Jetzt haben wir langsam wieder alles unter Kontrolle und versuchen wieder Stabilität und Ruhe in die Bezihung zu bringen. Die Probleme sind also abgehakt, nur die Köpfe sind noch zu. Es geht jetzt schon zwei Wochen. Wir leben nebeneinander, machen viel zusammen, verstehen uns wieder prima, reden viel offener als je vorher, und planen auch in die Zukunft.
Aber dennoch findet sie keinen Draht zu mir. Es kommt kaum eine Zuneigung, kein Streicheln, nichts. Sie sorgt sich um mich und bezieht mich auch in Sachen ein, aber man merkt keine Emotionalität.

Ich verstehe ihre Gefühle, und ihre Sorgen und das sie verletzt und unsicher ist. Aber es fühlt sich komisch an. Und es ist nicht leicht für mich. Jetzt wo alle Sorgen rundrum weg sind, sind wir auf keinem grünen Zweig und ich weiß auch nicht wie wir da hin kommen wollen, denn von selbst ... wird es kaum passieren, oder?
Sie sagt, es ist zwischen uns was kaputt gegangen, Enttäuschung über die letzten zwei Jahre herrscht, und sie will das hinbekommen.

Aber geht das? Was kann man tun? Was sollte man tun? Oder kann man nichts mehr tun?

12. Oktober um 10:16

Hat keiner Erfahrungen gemacht?

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12. Oktober um 14:44

Klar kann man eine Beziehung wieder kitten. Man kann sie sogar besser machen als früher.

Vorausgesetzt man will es. Und am diesem Willen scheint es deiner Freundin zu fehlen. Klingt fast so, als wäre sie nur aus Pflichtgefühl noch bei dir. Ist es so?  

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13. Oktober um 8:36
In Antwort auf 6rama9

Klar kann man eine Beziehung wieder kitten. Man kann sie sogar besser machen als früher.

Vorausgesetzt man will es. Und am diesem Willen scheint es deiner Freundin zu fehlen. Klingt fast so, als wäre sie nur aus Pflichtgefühl noch bei dir. Ist es so?  

Pflichtgefühl. Ja das kann sein, den Eindruck hatte ich auch.
Was aber eben anders spricht, ist die Planung in die Zukunft.
Wir haben uns unsere Pläne leichter vorgestellt. 
Und wir haben uns unsere Beziehung anders vorgestellt, aber zu wenig drüber geredet was uns fehlt und was wir denken.
All das geschuldet durch den Stress, aber das soll keine Ausrede oder Begründung sein. Das haben wir einfach nicht geschafft.

Aber wir wollen beide dass es weiter geht. Angst dass es nicht funktionieren könnte, haben wird aber auch beide. Aber da müssen wir drüber weg.

Ich selbst habe jetzt gerade eine Therapie einer leichten Depression angefangen. Ich bin da guter Dinge. 
Ich glaube meiner Freundin würde das auch helfen, aber sie will nicht. Sie möchte selbst an sich arbeiten. 
Ich bin da ber sehr skeptisch, denn sie hängt ganz schön durch und ist echt schwer für etwas zu begeistern, was das ganze nicht gerade einfacher macht.

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13. Oktober um 9:22

ja, man kann Liebe wieder auffrischen und in langen Beziehungen sollte man das auch regelmässig tun.

Sich selbst hinterfragen,
die Wünsche und Bedürfnisse des anderen mal wieder abgleichen,
sich regelmässig bewußte Zeit für einander nehmen (meint: 2h pro Woche bewusste und aktive "FÜR UNS" - Zeit bringt viel mehr als jeden Abend nebeneinander auf der Couch),
wieder miteinander flirten,
...

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13. Oktober um 9:38

Hallo Sergio,

gib Ihr Zeit.
Ich spreche aus Erfahrung. Mir ist etwas ähnliches passiert wie Ihr.
Das braucht Zeit. Gib ihr den Freiraum  & wie oben bereits geschrieben, nehmt euch bewusst Zeit für euch.
Und vorallem redet IMMER offen über eure Gefühle & Vorstellungen in eurer Beziehung.
Solche hänger in Beziehnungen passieren, denke ich in jeder guten Beziehung, das bringt die Zeit & die Gewohnheit mit sich.

Kopf hoch & Geduld haben!

Viel Glück euch beiden!

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13. Oktober um 9:53
In Antwort auf waldfee114

Hallo Sergio,

gib Ihr Zeit.
Ich spreche aus Erfahrung. Mir ist etwas ähnliches passiert wie Ihr.
Das braucht Zeit. Gib ihr den Freiraum  & wie oben bereits geschrieben, nehmt euch bewusst Zeit für euch.
Und vorallem redet IMMER offen über eure Gefühle & Vorstellungen in eurer Beziehung.
Solche hänger in Beziehnungen passieren, denke ich in jeder guten Beziehung, das bringt die Zeit & die Gewohnheit mit sich.

Kopf hoch & Geduld haben!

Viel Glück euch beiden!

Holla die Waldfee

Danke für dei aufmunternden Worte.

Ich bin von Natur aus so:
- liebenswert
- leider ungeduldig
- verständnisvoll
- sehr offen und flexibel

also alles in allem krieg ich das hin. Aber kannst Du "gib ihr Zeit" etwas eingrenzen? Wochen? Monate? Jahre? So ungefähr? Aus Deiner Erfahrung?

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13. Oktober um 10:04
In Antwort auf avarrassterne1

ja, man kann Liebe wieder auffrischen und in langen Beziehungen sollte man das auch regelmässig tun.

Sich selbst hinterfragen,
die Wünsche und Bedürfnisse des anderen mal wieder abgleichen,
sich regelmässig bewußte Zeit für einander nehmen (meint: 2h pro Woche bewusste und aktive "FÜR UNS" - Zeit bringt viel mehr als jeden Abend nebeneinander auf der Couch),
wieder miteinander flirten,
...

Ja, wir verbringen wieder viel Zeit miteinander. 
Aber mit dem flirten ... hmmm, das braucht wohl noch ein Stück. eben weil von ihr da gar nix kommt. Nicht mal ein streicheln. Nur der obligatorische Kuss am Morgen und nach der Arbeit.

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13. Oktober um 11:03
In Antwort auf sergio22222

Ja, wir verbringen wieder viel Zeit miteinander. 
Aber mit dem flirten ... hmmm, das braucht wohl noch ein Stück. eben weil von ihr da gar nix kommt. Nicht mal ein streicheln. Nur der obligatorische Kuss am Morgen und nach der Arbeit.

ja, dann fang Du an? ^^
Jemand, der sich "Sergio" nennt, sollte doch wohl wie wild flirten können, oder?
EROBERE sie (neu)!

Nicht nur "Zeit verbringen" - bewußt Zeit verbringen ist das Geheimnis. Raus aus dem üblichen Trott. Aus der Zeit etwas Besonderes machen.

Erinnere Dich mal zurück an die ersten Wochen, die ersten Monate, die Ihr gemeinsam hattet. Ok, es war alles neu und damit zwangsläufig anders - aber vor allem habt Ihr Euch (beide natürlich) auch ganz anders VERHALTEN. Stimmt's? Und jetzt stell Dir mal ganz rein in der Theorie mit geschlossenen Augen vor, sie würde sich jetzt und heute wieder so verhalten wie "damals" - würde das Gefühle bei Dir auslösen, die Du im Moment nicht (so) hast, auch wenn es jetzt nicht mehr "neu" ist? Würde das bei Dir etwas ändern? Ich wette auf "Ja!" - und Du? Auch Ja? Nun, was sagt Dir das? Das eigene Verhalten kann man immer ändern. Jederzeit. Und den Rest gibt es dazu.

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13. Oktober um 11:14
In Antwort auf avarrassterne1

ja, dann fang Du an? ^^
Jemand, der sich "Sergio" nennt, sollte doch wohl wie wild flirten können, oder?
EROBERE sie (neu)!

Nicht nur "Zeit verbringen" - bewußt Zeit verbringen ist das Geheimnis. Raus aus dem üblichen Trott. Aus der Zeit etwas Besonderes machen.

Erinnere Dich mal zurück an die ersten Wochen, die ersten Monate, die Ihr gemeinsam hattet. Ok, es war alles neu und damit zwangsläufig anders - aber vor allem habt Ihr Euch (beide natürlich) auch ganz anders VERHALTEN. Stimmt's? Und jetzt stell Dir mal ganz rein in der Theorie mit geschlossenen Augen vor, sie würde sich jetzt und heute wieder so verhalten wie "damals" - würde das Gefühle bei Dir auslösen, die Du im Moment nicht (so) hast, auch wenn es jetzt nicht mehr "neu" ist? Würde das bei Dir etwas ändern? Ich wette auf "Ja!" - und Du? Auch Ja? Nun, was sagt Dir das? Das eigene Verhalten kann man immer ändern. Jederzeit. Und den Rest gibt es dazu.

Ja, da hst Du Recht. Ich habe im Moment eh den Eindruck, dass sich ihre Stimmung stark an meiner orientiert. Wenn mich Gedanken und Sorgen plagen, dann zieht sie das auch runter. Bin ich aber ausgelassen, weil was gut funktioniert hat, dann steckt das an. 
Ich schätze da spielen auch ihre Schuldgefühle mit rein.
Also ja, das wäre wohl ein Plan und ich denke ich bin auch langsam in der Lage das zu. In der Lage selbst so stabil gut gelaunt zu sein, um sie gleich mit zu reissen
Auch wenn mein richiger Name nicht Sergio ist

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13. Oktober um 11:37

ich ziehe selbstgewählte Namen eh immer den "richtigen Namen" vor - auch im "echten Leben offline", die haben mehr Person und Persönlichkeit - also mach Deiner Namenswahl mal Ehre

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13. Oktober um 11:37
In Antwort auf sergio22222

Pflichtgefühl. Ja das kann sein, den Eindruck hatte ich auch.
Was aber eben anders spricht, ist die Planung in die Zukunft.
Wir haben uns unsere Pläne leichter vorgestellt. 
Und wir haben uns unsere Beziehung anders vorgestellt, aber zu wenig drüber geredet was uns fehlt und was wir denken.
All das geschuldet durch den Stress, aber das soll keine Ausrede oder Begründung sein. Das haben wir einfach nicht geschafft.

Aber wir wollen beide dass es weiter geht. Angst dass es nicht funktionieren könnte, haben wird aber auch beide. Aber da müssen wir drüber weg.

Ich selbst habe jetzt gerade eine Therapie einer leichten Depression angefangen. Ich bin da guter Dinge. 
Ich glaube meiner Freundin würde das auch helfen, aber sie will nicht. Sie möchte selbst an sich arbeiten. 
Ich bin da ber sehr skeptisch, denn sie hängt ganz schön durch und ist echt schwer für etwas zu begeistern, was das ganze nicht gerade einfacher macht.

Du, Deine Freundin will deshalb keine Thearapie machen, weil sie sich schuldig fühlt und weil durch ihren "Ausbruch" sie auch eine Art neue Freiheit kennen gelernt hat. Und sie wird wahrscheinlich ganz innen drin noch nicht wissen, ob sie dieser neuen Freiheit nachgeben soll, oder ob sie das wieder aufgeben soll für die Zukunft mit Dir. Vielleicht kannst Du ihr helfen, wenn Du ein positives Interesse an ihrem "Ausbruch" zeigst. Was hat sie da erlebt, was hat sie da gefunden? Und kann das vielleicht in den Neuaufbau Eurer Beziehung integriert werden? Und ein letztes: Wenn Du schon eine Therapie machst, dann wird dir das auf jeden Fall helfen; und das kann dann auch für Eure Beziehung was bringen, selbst dann, wenn Deine Freundin keine machen sollte.

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13. Oktober um 12:33

Naja, im Moment kämpft sie noch ganz schon mit sich und "gegen" ihn.
Die letzten "Gespräche" gingen zwischen den beiden wohl eher dahin, dass er sie in der aktuellen Situation nicht glücklich sieht. Super, so ein Fuchs.
Natürlich ist sie das nicht, aber ihre Entscheidung war die schwerere, nämlich es zu probieren und die Beziehung wieder aufzubauen. Aus guten Gründen, hoffe ich.

Dieser Typ wird ihr dabei nicht helfen. Er hat eigene Ziele. Und die haben nichts mit unserer Beziehung zu tun. Ich denke er hat ihr unbewußt Halt gegeben, aber sie dann ganz bewusst beeinflusst. Und das gibt ihr jetzt ganz schön zu denken und zu sortieren.

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13. Oktober um 12:45

Habt ihr euch schonmal überlegt, eine Paarberatung aufzusuchen und euch Tipps vom Fachmann zu holen?

Hat sie denn noch Kontakt zu dem Mann? Du schreibst, sie hat es aufgegeben mit ihm. Wenn das so ist, sollte sie natürlich auch den Kontakt zu ihm ganz abbrechen, alles andere wäre dir gegenüber unfair.

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13. Oktober um 12:58
In Antwort auf purplemoonlight

Habt ihr euch schonmal überlegt, eine Paarberatung aufzusuchen und euch Tipps vom Fachmann zu holen?

Hat sie denn noch Kontakt zu dem Mann? Du schreibst, sie hat es aufgegeben mit ihm. Wenn das so ist, sollte sie natürlich auch den Kontakt zu ihm ganz abbrechen, alles andere wäre dir gegenüber unfair.

Paarberatung war eine Idee, aber wir versuchen es grade so.
Die Probleme die wir hatten, sind uns ja schon klar. Dass wir die vor dem Ärger nicht hatte, wissen wir auch und wodurch sie kamen wisse wir auch.

Es war einfach zu viel Last und Sorgen was unsere Zukunft angeht, ausgelöst durch den ganzen Ärger mit der Ex. Dann ist jeder selbst in seine Hobbies geflüchtet, zur Ablenkung. Die eigenen Probleme und Wünsche sind bei dem Handlich der großen anderen Probleme untergegangen und so haben wir uns aus den Augen verloren. Man hat zwar immer noch als Paar super "funktioniert", aber man selbst als Partner ... naja, eben nicht mehr. Klar, in jeder Beziehung kommt mal irgendwann der Punkt wo man sich mehr mit Aufgaben und Problemen abgibt, aber das kann man ja kompensieren, und das haben wir verpasst.

Der Typ ist seit ein paar Wochen raus. Meledet sich nicht mehr. Sie würde sich schon gern nochmal schreiben, einfach so, zu austauschen. Aber sie lässt es. Es würde ihr nichts bringen. Als Freund (Kumpel) wäre er sicher gar nicht so verkehrt, aber weil da schon was lief geht das eben nicht mehr, weil da Gefühle im Spiel waren. Also sie unterdrückt den Wunsch nach Kontakt und lässt es. Auf Rücksicht auf unsere Beziehung. Denn ich könnte das nicht tolerieren, bei allem Verständnis (oder Dummheit) meinerseits. 
(Dummheit sage ich, weil viele schon längst das Handtuch geworfen hätten, dan den Vorfällen. Ich aber nicht. Denn in den schwierigen zwei Jahren war sie immer für mich da und hat mich gestützt. Es ist ihr also genau so wichtig wie mir. Und deswegen sollte auch sie hier eine Chance bekommen, weil ich es für richtig empfinde)

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13. Oktober um 13:21
In Antwort auf sergio22222

Paarberatung war eine Idee, aber wir versuchen es grade so.
Die Probleme die wir hatten, sind uns ja schon klar. Dass wir die vor dem Ärger nicht hatte, wissen wir auch und wodurch sie kamen wisse wir auch.

Es war einfach zu viel Last und Sorgen was unsere Zukunft angeht, ausgelöst durch den ganzen Ärger mit der Ex. Dann ist jeder selbst in seine Hobbies geflüchtet, zur Ablenkung. Die eigenen Probleme und Wünsche sind bei dem Handlich der großen anderen Probleme untergegangen und so haben wir uns aus den Augen verloren. Man hat zwar immer noch als Paar super "funktioniert", aber man selbst als Partner ... naja, eben nicht mehr. Klar, in jeder Beziehung kommt mal irgendwann der Punkt wo man sich mehr mit Aufgaben und Problemen abgibt, aber das kann man ja kompensieren, und das haben wir verpasst.

Der Typ ist seit ein paar Wochen raus. Meledet sich nicht mehr. Sie würde sich schon gern nochmal schreiben, einfach so, zu austauschen. Aber sie lässt es. Es würde ihr nichts bringen. Als Freund (Kumpel) wäre er sicher gar nicht so verkehrt, aber weil da schon was lief geht das eben nicht mehr, weil da Gefühle im Spiel waren. Also sie unterdrückt den Wunsch nach Kontakt und lässt es. Auf Rücksicht auf unsere Beziehung. Denn ich könnte das nicht tolerieren, bei allem Verständnis (oder Dummheit) meinerseits. 
(Dummheit sage ich, weil viele schon längst das Handtuch geworfen hätten, dan den Vorfällen. Ich aber nicht. Denn in den schwierigen zwei Jahren war sie immer für mich da und hat mich gestützt. Es ist ihr also genau so wichtig wie mir. Und deswegen sollte auch sie hier eine Chance bekommen, weil ich es für richtig empfinde)

Hmm, ich denke trotzdem, dass es nicht schlecht wäre, einen unbeteiligten Dritten, der was davon versteht, mit ins Boot zu holen.

Ihr wisst zwar, woher eure Probleme kommen, aber ihr wisst nicht, wie ihr das alles nun lösen sollt und wie ihr wieder zueinander finden könnt. Gerade für diesen Bereich wären fachmännische Tipps ratsam, denke ich.

Dass der Mann raus ist, finde ich gut und richtig so. Sich entlieben geht nur über kalten Entzug und das bedeutet totaler Kontaktabbruch. Das ist wirklich der einzige Weg und es ist gut, dass deine Partnerin da so vernünftig handelt. Über eine rein freundschaftliche Ebene kann man nachdenken, wenn eure Beziehung wieder in Ordnung ist und der Hormontango überwunden ist.

Ich sehe da bei euch beiden eine große Bereitschaft, eure Beziehung wieder hinzukriegen und das ist sehr positiv. Ich finde deinen Umgang damit auch sehr fair.

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13. Oktober um 13:29
In Antwort auf purplemoonlight

Hmm, ich denke trotzdem, dass es nicht schlecht wäre, einen unbeteiligten Dritten, der was davon versteht, mit ins Boot zu holen.

Ihr wisst zwar, woher eure Probleme kommen, aber ihr wisst nicht, wie ihr das alles nun lösen sollt und wie ihr wieder zueinander finden könnt. Gerade für diesen Bereich wären fachmännische Tipps ratsam, denke ich.

Dass der Mann raus ist, finde ich gut und richtig so. Sich entlieben geht nur über kalten Entzug und das bedeutet totaler Kontaktabbruch. Das ist wirklich der einzige Weg und es ist gut, dass deine Partnerin da so vernünftig handelt. Über eine rein freundschaftliche Ebene kann man nachdenken, wenn eure Beziehung wieder in Ordnung ist und der Hormontango überwunden ist.

Ich sehe da bei euch beiden eine große Bereitschaft, eure Beziehung wieder hinzukriegen und das ist sehr positiv. Ich finde deinen Umgang damit auch sehr fair.

Naja, ja. Also erstmal generell ja.
Ich möchte aber auch hinzufügen dass es nicht ganz so einfach war den Typen da stillzulegen. Denn sie hat es immer wieder angefangen. Das war schon ein Kampf. Es gab immer wieder Beteuerungen, dass es jetzt vorbei ist. Und dann ging es doch wieder los. Und dann wieder Beteuerungen und dann wieder von vorn. Das war schon ganz schön Panne und hat mein Vertrauen in sie ziemlich ruiniert, wobei da eh nicht mehr viel übrig war.

Aber jetzt ist es wohl so. Ruhe, und das merkt man auch.
(Hier könnte jetzt meine Paranoia sagen, dass es jetzt trotzdem heimlich weiter geht, aber meine Vernunft sagt "Halt die Klappe".

Ja. Paarberatung. Wäre was. Grade die Hilfe beim Vertrauensaufbau wäre gut. Aber sie ist im Moment nicht bereit sich helfen zu lassen. Scheinbar ist sie noch nicht tief genug gesucken oder es hat noch nicht genug weh getan.
Ich versuche daher in meiner Therapie auch Tips für uns beide abzufassen. 

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13. Oktober um 20:19

Aber warum sollte sie?
Ich habe ihr alle Wege angeboten.
Wohnungssuche mitgeholfen.
Kredite auflösen.
Wollte sie nicht.
Sie wollte bleiben.

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13. Oktober um 20:26
In Antwort auf sergio22222

Naja, ja. Also erstmal generell ja.
Ich möchte aber auch hinzufügen dass es nicht ganz so einfach war den Typen da stillzulegen. Denn sie hat es immer wieder angefangen. Das war schon ein Kampf. Es gab immer wieder Beteuerungen, dass es jetzt vorbei ist. Und dann ging es doch wieder los. Und dann wieder Beteuerungen und dann wieder von vorn. Das war schon ganz schön Panne und hat mein Vertrauen in sie ziemlich ruiniert, wobei da eh nicht mehr viel übrig war.

Aber jetzt ist es wohl so. Ruhe, und das merkt man auch.
(Hier könnte jetzt meine Paranoia sagen, dass es jetzt trotzdem heimlich weiter geht, aber meine Vernunft sagt "Halt die Klappe".

Ja. Paarberatung. Wäre was. Grade die Hilfe beim Vertrauensaufbau wäre gut. Aber sie ist im Moment nicht bereit sich helfen zu lassen. Scheinbar ist sie noch nicht tief genug gesucken oder es hat noch nicht genug weh getan.
Ich versuche daher in meiner Therapie auch Tips für uns beide abzufassen. 

Es ist wohl nicht so einfach, sich zu entlieben. Anscheinend war deine Freundin halt recht verknallt in diesen Mann und er hat ihr das Gefühl gegeben, ihr alles geben zu können, was ihr in der Beziehung mit dir fehlt. Nur leider ist das ein Trugschluss, das kann nämlich niemand. Für sein Glück ist man immer noch selbst verantwortlich. Ein Partner kann ein Stück weit dazu beitragen, mehr aber auch nicht.

Naja, wenn sie für sich keine Therapie möchte, dann ist das so. Ich fände es aber sinnvoll, zu einer Paarberatung zu gehen (es muss ja nicht gleich eine Therapie sein) um sich Tipps zu holen.  Besprichst du diese Dinge in deiner Therapie auch oder geht es da rein um die Aufarbeitung deiner eigenen Baustellen?
 

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13. Oktober um 20:41
In Antwort auf purplemoonlight

Es ist wohl nicht so einfach, sich zu entlieben. Anscheinend war deine Freundin halt recht verknallt in diesen Mann und er hat ihr das Gefühl gegeben, ihr alles geben zu können, was ihr in der Beziehung mit dir fehlt. Nur leider ist das ein Trugschluss, das kann nämlich niemand. Für sein Glück ist man immer noch selbst verantwortlich. Ein Partner kann ein Stück weit dazu beitragen, mehr aber auch nicht.

Naja, wenn sie für sich keine Therapie möchte, dann ist das so. Ich fände es aber sinnvoll, zu einer Paarberatung zu gehen (es muss ja nicht gleich eine Therapie sein) um sich Tipps zu holen.  Besprichst du diese Dinge in deiner Therapie auch oder geht es da rein um die Aufarbeitung deiner eigenen Baustellen?
 

Es geht bei mir um alle Themen. Das also auch.

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