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Hat er mit seinem Verhalten Recht?

18. Oktober um 10:14

Hallo liebe Ratgebercommunity,

ich befinde mich zurzeit in einer schwierigen Lebenssituationen. Mein Vater ist vor zwei Monaten nach langer Krankheit verstorben, 
meine Mutter liegt seit über einem Monat im Krankenhaus,
mein Bruder ist depressiv und lässt sein Gefühlschaos an mir aus, zusätzlich noch meine Großeltern, die ich zu verpflegen habe und und und...
Mein fester Freund wohnt zurzeit bei mir und unterstützt mich halt. Dazu muss man jedoch sagen, dass er selbst viele schwere Probleme hat. Wir sind normalerweise immer füreinander da und helfen uns gegenseitig. 
Leider fällt es mir zurzeit zunehmend schwerer meine Aufgaben im Alltag zu meistern. Ich kann mich immer schlechter konzentrieren und habe öfter unerwartete Gefühlsausbrüche (Weinen, negative Gedanken,...). Ich fühle mich trotzdem irgendwie alleine mit meinem Schicksal, jetzt all die Aufgaben meiner Mutter zu übernehmen. Es überfordert mich.
Vor zwei Tagen hätte ich meinen Freund zu einem Amt fahren sollen, weil er dort etwas regeln musste (er hat keinen Führerschein). Jedoch ging es mir psychisch und körperlich wieder so schlecht, dass wir es auf den nächsten Tag verschoben haben. Auch gestern ging es mir noch nicht besser, ich bat ihn, dass wir noch einen Tag abwarten könnten, weil ich mich wirklich nicht in der Lage dazu fühlte. Er wurde dann total sauer und sagte: „Ich kann nicht ewig auf dich warten!“. Er hatte dort zwar keinen festen Termin im Amt und es musste halt nur innerhalb der Woche gemacht werden, jedoch verstehe ich seine Reaktion auch. Er wollte dann mit dem Taxi dort hin fahren. Mein schlechtes Gewissen brachte mich dazu, dass ich losgefahren bin um ihn dort abzuholen. Jedoch war er als ich noch unterwegs war, schon wieder zuhause. Ich sollte für ihn da sein. Ich war dieses Jahr immer in solchen Situationen für ihn da, hab ihn unterstützt. War stark für ihn, wobei es mir selbst nicht gut ging. Aber zurzeit kann ich das nicht mehr so, weil ich für so viele Leute da sein muss. 
Jetzt redet er seit zwei Tagen nicht mehr mit mir, schläft auf der Couch und ignoriert mich komplett. Das klassische „Mauern“. Ich hab mich schon tausendmal dafür entschuldigt. Er reagiert nicht darauf. 
Natürlich möchte ich mehr für ihn da sein, ich liebe ihn über alles. Aber ich muss mich um meine Familie auch kümmern. Mittlerweile hab ich das Gefühl, ich mache nur noch alles falsch.
Hat er mit seinem Verhalten Recht?

Top 3 Antworten

18. Oktober um 11:18
In Antwort auf heartart

Hallo liebe Ratgebercommunity,

ich befinde mich zurzeit in einer schwierigen Lebenssituationen. Mein Vater ist vor zwei Monaten nach langer Krankheit verstorben, 
meine Mutter liegt seit über einem Monat im Krankenhaus,
mein Bruder ist depressiv und lässt sein Gefühlschaos an mir aus, zusätzlich noch meine Großeltern, die ich zu verpflegen habe und und und...
Mein fester Freund wohnt zurzeit bei mir und unterstützt mich halt. Dazu muss man jedoch sagen, dass er selbst viele schwere Probleme hat. Wir sind normalerweise immer füreinander da und helfen uns gegenseitig. 
Leider fällt es mir zurzeit zunehmend schwerer meine Aufgaben im Alltag zu meistern. Ich kann mich immer schlechter konzentrieren und habe öfter unerwartete Gefühlsausbrüche (Weinen, negative Gedanken,...). Ich fühle mich trotzdem irgendwie alleine mit meinem Schicksal, jetzt all die Aufgaben meiner Mutter zu übernehmen. Es überfordert mich.
Vor zwei Tagen hätte ich meinen Freund zu einem Amt fahren sollen, weil er dort etwas regeln musste (er hat keinen Führerschein). Jedoch ging es mir psychisch und körperlich wieder so schlecht, dass wir es auf den nächsten Tag verschoben haben. Auch gestern ging es mir noch nicht besser, ich bat ihn, dass wir noch einen Tag abwarten könnten, weil ich mich wirklich nicht in der Lage dazu fühlte. Er wurde dann total sauer und sagte: „Ich kann nicht ewig auf dich warten!“. Er hatte dort zwar keinen festen Termin im Amt und es musste halt nur innerhalb der Woche gemacht werden, jedoch verstehe ich seine Reaktion auch. Er wollte dann mit dem Taxi dort hin fahren. Mein schlechtes Gewissen brachte mich dazu, dass ich losgefahren bin um ihn dort abzuholen. Jedoch war er als ich noch unterwegs war, schon wieder zuhause. Ich sollte für ihn da sein. Ich war dieses Jahr immer in solchen Situationen für ihn da, hab ihn unterstützt. War stark für ihn, wobei es mir selbst nicht gut ging. Aber zurzeit kann ich das nicht mehr so, weil ich für so viele Leute da sein muss. 
Jetzt redet er seit zwei Tagen nicht mehr mit mir, schläft auf der Couch und ignoriert mich komplett. Das klassische „Mauern“. Ich hab mich schon tausendmal dafür entschuldigt. Er reagiert nicht darauf. 
Natürlich möchte ich mehr für ihn da sein, ich liebe ihn über alles. Aber ich muss mich um meine Familie auch kümmern. Mittlerweile hab ich das Gefühl, ich mache nur noch alles falsch.
Hat er mit seinem Verhalten Recht?

ist dein freund in irgendeiner weise körperlich beeinträchtigt? rollstuhlfahrer, geht er an krücken oder ähnliches?

dann könnte ich ansatzweise (nein, auch nicht anatzweise, das schreib ich nur, weil ich versuc he nett zu sein) verstehen, dass er herumzickt.
wenn nicht, dann würde ich ihm erzählenn, dass es mehrere arten der fortbewegung gibt. zu fuss laufen, fahrrad fahren, bus oder strassenbahn.
statt dessen zickt er, weil du nicht seine chauffeuse spielen konntest? er redet 2 tage nicht mit dir und schläft auf dem sofa?

ehrlich, jetzt kann ich nicht mehr nett sein. dem bengel würd ich was heppeln.

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18. Oktober um 10:18
In Antwort auf heartart

Hallo liebe Ratgebercommunity,

ich befinde mich zurzeit in einer schwierigen Lebenssituationen. Mein Vater ist vor zwei Monaten nach langer Krankheit verstorben, 
meine Mutter liegt seit über einem Monat im Krankenhaus,
mein Bruder ist depressiv und lässt sein Gefühlschaos an mir aus, zusätzlich noch meine Großeltern, die ich zu verpflegen habe und und und...
Mein fester Freund wohnt zurzeit bei mir und unterstützt mich halt. Dazu muss man jedoch sagen, dass er selbst viele schwere Probleme hat. Wir sind normalerweise immer füreinander da und helfen uns gegenseitig. 
Leider fällt es mir zurzeit zunehmend schwerer meine Aufgaben im Alltag zu meistern. Ich kann mich immer schlechter konzentrieren und habe öfter unerwartete Gefühlsausbrüche (Weinen, negative Gedanken,...). Ich fühle mich trotzdem irgendwie alleine mit meinem Schicksal, jetzt all die Aufgaben meiner Mutter zu übernehmen. Es überfordert mich.
Vor zwei Tagen hätte ich meinen Freund zu einem Amt fahren sollen, weil er dort etwas regeln musste (er hat keinen Führerschein). Jedoch ging es mir psychisch und körperlich wieder so schlecht, dass wir es auf den nächsten Tag verschoben haben. Auch gestern ging es mir noch nicht besser, ich bat ihn, dass wir noch einen Tag abwarten könnten, weil ich mich wirklich nicht in der Lage dazu fühlte. Er wurde dann total sauer und sagte: „Ich kann nicht ewig auf dich warten!“. Er hatte dort zwar keinen festen Termin im Amt und es musste halt nur innerhalb der Woche gemacht werden, jedoch verstehe ich seine Reaktion auch. Er wollte dann mit dem Taxi dort hin fahren. Mein schlechtes Gewissen brachte mich dazu, dass ich losgefahren bin um ihn dort abzuholen. Jedoch war er als ich noch unterwegs war, schon wieder zuhause. Ich sollte für ihn da sein. Ich war dieses Jahr immer in solchen Situationen für ihn da, hab ihn unterstützt. War stark für ihn, wobei es mir selbst nicht gut ging. Aber zurzeit kann ich das nicht mehr so, weil ich für so viele Leute da sein muss. 
Jetzt redet er seit zwei Tagen nicht mehr mit mir, schläft auf der Couch und ignoriert mich komplett. Das klassische „Mauern“. Ich hab mich schon tausendmal dafür entschuldigt. Er reagiert nicht darauf. 
Natürlich möchte ich mehr für ihn da sein, ich liebe ihn über alles. Aber ich muss mich um meine Familie auch kümmern. Mittlerweile hab ich das Gefühl, ich mache nur noch alles falsch.
Hat er mit seinem Verhalten Recht?

ich glaube, da ist viel mehr, als du uns hier schilderst. er scheint dauerhaft von dir enttäuscht zu sein, sonst würde er vermutlich nicht so reagieren. er hat sich eben total im stich gelassen gefühlt, da du ihn nicht 2 x nicht fahren wolltest. 

es hilft nur ein offenes gespräch.

du machst auch sehr viel durch zur zeit. hol dir doch hilfe von einem psychologen. kann dir nur helfen.

alles gute.

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18. Oktober um 10:26

Für mich hört es sich auch so an, als sei er vorher schon öfters von dir im Stich gelassen worden.

Deine Situation ist hart, das steht ausser Frage. Trotzdem ist es auch für deinen Partner nicht leicht so, denn er kommt vermutlich oft erst an dritter, vielleicht vierter Stelle.

Ich denke auch, wie Fresh schon gesagt hat, dass da nur ein offenes Gespräch hilft.

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18. Oktober um 10:29

Ganz ehrlich: Ob er recht hat oder nicht ist überhaupt keine relevante Frage!
Euch geht es beiden nicht gut, das ist entscheidend.

Und ja, ihr solltet versuchen darüber zu sprechen. Und dann sollte jeder ganz klar formulieren was er sich wünscht und der andere sollte ehrlich sagen ob er das erfüllen kann.

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18. Oktober um 10:31
In Antwort auf fresh089

ich glaube, da ist viel mehr, als du uns hier schilderst. er scheint dauerhaft von dir enttäuscht zu sein, sonst würde er vermutlich nicht so reagieren. er hat sich eben total im stich gelassen gefühlt, da du ihn nicht 2 x nicht fahren wolltest. 

es hilft nur ein offenes gespräch.

du machst auch sehr viel durch zur zeit. hol dir doch hilfe von einem psychologen. kann dir nur helfen.

alles gute.

Danke für die Antwort!
Ich versuche ihn schon immer zu helfen, wo es geht. Ich frage auch ständig nach, ob ich ihm nicht wo helfen kann. Abgesehen von diesem Krach, ist er anscheinend schon mit mir zufrieden, da er mir das oft sagt. Jedoch weiß ich, dass er damit nicht umgehen kann, dass ich zurzeit nicht so stark bin, wie sonst. Das verletzt mich irgendwie, weil es mir das Gefühl gibt „Er liebt mich für das was ich mache, nicht für das was ich bin.“

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18. Oktober um 10:36
In Antwort auf heartart

Hallo liebe Ratgebercommunity,

ich befinde mich zurzeit in einer schwierigen Lebenssituationen. Mein Vater ist vor zwei Monaten nach langer Krankheit verstorben, 
meine Mutter liegt seit über einem Monat im Krankenhaus,
mein Bruder ist depressiv und lässt sein Gefühlschaos an mir aus, zusätzlich noch meine Großeltern, die ich zu verpflegen habe und und und...
Mein fester Freund wohnt zurzeit bei mir und unterstützt mich halt. Dazu muss man jedoch sagen, dass er selbst viele schwere Probleme hat. Wir sind normalerweise immer füreinander da und helfen uns gegenseitig. 
Leider fällt es mir zurzeit zunehmend schwerer meine Aufgaben im Alltag zu meistern. Ich kann mich immer schlechter konzentrieren und habe öfter unerwartete Gefühlsausbrüche (Weinen, negative Gedanken,...). Ich fühle mich trotzdem irgendwie alleine mit meinem Schicksal, jetzt all die Aufgaben meiner Mutter zu übernehmen. Es überfordert mich.
Vor zwei Tagen hätte ich meinen Freund zu einem Amt fahren sollen, weil er dort etwas regeln musste (er hat keinen Führerschein). Jedoch ging es mir psychisch und körperlich wieder so schlecht, dass wir es auf den nächsten Tag verschoben haben. Auch gestern ging es mir noch nicht besser, ich bat ihn, dass wir noch einen Tag abwarten könnten, weil ich mich wirklich nicht in der Lage dazu fühlte. Er wurde dann total sauer und sagte: „Ich kann nicht ewig auf dich warten!“. Er hatte dort zwar keinen festen Termin im Amt und es musste halt nur innerhalb der Woche gemacht werden, jedoch verstehe ich seine Reaktion auch. Er wollte dann mit dem Taxi dort hin fahren. Mein schlechtes Gewissen brachte mich dazu, dass ich losgefahren bin um ihn dort abzuholen. Jedoch war er als ich noch unterwegs war, schon wieder zuhause. Ich sollte für ihn da sein. Ich war dieses Jahr immer in solchen Situationen für ihn da, hab ihn unterstützt. War stark für ihn, wobei es mir selbst nicht gut ging. Aber zurzeit kann ich das nicht mehr so, weil ich für so viele Leute da sein muss. 
Jetzt redet er seit zwei Tagen nicht mehr mit mir, schläft auf der Couch und ignoriert mich komplett. Das klassische „Mauern“. Ich hab mich schon tausendmal dafür entschuldigt. Er reagiert nicht darauf. 
Natürlich möchte ich mehr für ihn da sein, ich liebe ihn über alles. Aber ich muss mich um meine Familie auch kümmern. Mittlerweile hab ich das Gefühl, ich mache nur noch alles falsch.
Hat er mit seinem Verhalten Recht?

Du musst dich nicht um die Großeltern kümmern. Wir sind nicht mehr in der Steinzeit, wo diese Aufgabe an den Frauen hängenbleibt. Hol dir jemanden, es steht dir zu, und sieh zu, dass du dein Leben zurückbekommst.

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18. Oktober um 10:36
In Antwort auf heartart

Hallo liebe Ratgebercommunity,

ich befinde mich zurzeit in einer schwierigen Lebenssituationen. Mein Vater ist vor zwei Monaten nach langer Krankheit verstorben, 
meine Mutter liegt seit über einem Monat im Krankenhaus,
mein Bruder ist depressiv und lässt sein Gefühlschaos an mir aus, zusätzlich noch meine Großeltern, die ich zu verpflegen habe und und und...
Mein fester Freund wohnt zurzeit bei mir und unterstützt mich halt. Dazu muss man jedoch sagen, dass er selbst viele schwere Probleme hat. Wir sind normalerweise immer füreinander da und helfen uns gegenseitig. 
Leider fällt es mir zurzeit zunehmend schwerer meine Aufgaben im Alltag zu meistern. Ich kann mich immer schlechter konzentrieren und habe öfter unerwartete Gefühlsausbrüche (Weinen, negative Gedanken,...). Ich fühle mich trotzdem irgendwie alleine mit meinem Schicksal, jetzt all die Aufgaben meiner Mutter zu übernehmen. Es überfordert mich.
Vor zwei Tagen hätte ich meinen Freund zu einem Amt fahren sollen, weil er dort etwas regeln musste (er hat keinen Führerschein). Jedoch ging es mir psychisch und körperlich wieder so schlecht, dass wir es auf den nächsten Tag verschoben haben. Auch gestern ging es mir noch nicht besser, ich bat ihn, dass wir noch einen Tag abwarten könnten, weil ich mich wirklich nicht in der Lage dazu fühlte. Er wurde dann total sauer und sagte: „Ich kann nicht ewig auf dich warten!“. Er hatte dort zwar keinen festen Termin im Amt und es musste halt nur innerhalb der Woche gemacht werden, jedoch verstehe ich seine Reaktion auch. Er wollte dann mit dem Taxi dort hin fahren. Mein schlechtes Gewissen brachte mich dazu, dass ich losgefahren bin um ihn dort abzuholen. Jedoch war er als ich noch unterwegs war, schon wieder zuhause. Ich sollte für ihn da sein. Ich war dieses Jahr immer in solchen Situationen für ihn da, hab ihn unterstützt. War stark für ihn, wobei es mir selbst nicht gut ging. Aber zurzeit kann ich das nicht mehr so, weil ich für so viele Leute da sein muss. 
Jetzt redet er seit zwei Tagen nicht mehr mit mir, schläft auf der Couch und ignoriert mich komplett. Das klassische „Mauern“. Ich hab mich schon tausendmal dafür entschuldigt. Er reagiert nicht darauf. 
Natürlich möchte ich mehr für ihn da sein, ich liebe ihn über alles. Aber ich muss mich um meine Familie auch kümmern. Mittlerweile hab ich das Gefühl, ich mache nur noch alles falsch.
Hat er mit seinem Verhalten Recht?

Du musst dich nicht um die Großeltern kümmern. Wir sind nicht mehr in der Steinzeit, wo diese Aufgabe an den Frauen hängenbleibt. Hol dir jemanden, es steht dir zu, und sieh zu, dass du dein Leben zurückbekommst.

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18. Oktober um 10:41
In Antwort auf onalim420

Für mich hört es sich auch so an, als sei er vorher schon öfters von dir im Stich gelassen worden.

Deine Situation ist hart, das steht ausser Frage. Trotzdem ist es auch für deinen Partner nicht leicht so, denn er kommt vermutlich oft erst an dritter, vielleicht vierter Stelle.

Ich denke auch, wie Fresh schon gesagt hat, dass da nur ein offenes Gespräch hilft.

Genau das möchte ich auch. 
Ich möchte offen mit ihm darüber reden. Seine Probleme sind mir nicht egal, es sind genauso auch meine Probleme. Das hab ich ihm schon oft gesagt. Bisher hab ich ihn immer überall hingefahren und diverse Anträge etc. für ihn geschrieben. Ob ich krank war oder ob ich gerade Prüfungsstress hatte. Ich war für ihn da und hab alles stehen und liegen gelassen. Ich weiß nicht, wo ich ihn früher enttäuschen hätte können. Sicher läuft nicht immer alles perfekt, aber wir haben’s halt dann gemeinsam so gebogen, bis es gut genug war. Ich würde gerne mit ihm offen reden und uns aussprechen, nur leider redet er nicht.

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18. Oktober um 11:08
In Antwort auf heartart

Genau das möchte ich auch. 
Ich möchte offen mit ihm darüber reden. Seine Probleme sind mir nicht egal, es sind genauso auch meine Probleme. Das hab ich ihm schon oft gesagt. Bisher hab ich ihn immer überall hingefahren und diverse Anträge etc. für ihn geschrieben. Ob ich krank war oder ob ich gerade Prüfungsstress hatte. Ich war für ihn da und hab alles stehen und liegen gelassen. Ich weiß nicht, wo ich ihn früher enttäuschen hätte können. Sicher läuft nicht immer alles perfekt, aber wir haben’s halt dann gemeinsam so gebogen, bis es gut genug war. Ich würde gerne mit ihm offen reden und uns aussprechen, nur leider redet er nicht.

Ich wollte dir auch nichts unterstellen, liebe heartart. Ich verstehe nur nicht, wie er wegen sowas so wütend werden konnte und hatte daher die Vermutung, dass vielleicht vorher schon einiges passiert sein könnte.

Lass ihm Zeit, der wird sich schon wieder beruhigen. Ihn belastet deine ganze Situation nämlich bestimmt auch...

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18. Oktober um 11:18
In Antwort auf heartart

Hallo liebe Ratgebercommunity,

ich befinde mich zurzeit in einer schwierigen Lebenssituationen. Mein Vater ist vor zwei Monaten nach langer Krankheit verstorben, 
meine Mutter liegt seit über einem Monat im Krankenhaus,
mein Bruder ist depressiv und lässt sein Gefühlschaos an mir aus, zusätzlich noch meine Großeltern, die ich zu verpflegen habe und und und...
Mein fester Freund wohnt zurzeit bei mir und unterstützt mich halt. Dazu muss man jedoch sagen, dass er selbst viele schwere Probleme hat. Wir sind normalerweise immer füreinander da und helfen uns gegenseitig. 
Leider fällt es mir zurzeit zunehmend schwerer meine Aufgaben im Alltag zu meistern. Ich kann mich immer schlechter konzentrieren und habe öfter unerwartete Gefühlsausbrüche (Weinen, negative Gedanken,...). Ich fühle mich trotzdem irgendwie alleine mit meinem Schicksal, jetzt all die Aufgaben meiner Mutter zu übernehmen. Es überfordert mich.
Vor zwei Tagen hätte ich meinen Freund zu einem Amt fahren sollen, weil er dort etwas regeln musste (er hat keinen Führerschein). Jedoch ging es mir psychisch und körperlich wieder so schlecht, dass wir es auf den nächsten Tag verschoben haben. Auch gestern ging es mir noch nicht besser, ich bat ihn, dass wir noch einen Tag abwarten könnten, weil ich mich wirklich nicht in der Lage dazu fühlte. Er wurde dann total sauer und sagte: „Ich kann nicht ewig auf dich warten!“. Er hatte dort zwar keinen festen Termin im Amt und es musste halt nur innerhalb der Woche gemacht werden, jedoch verstehe ich seine Reaktion auch. Er wollte dann mit dem Taxi dort hin fahren. Mein schlechtes Gewissen brachte mich dazu, dass ich losgefahren bin um ihn dort abzuholen. Jedoch war er als ich noch unterwegs war, schon wieder zuhause. Ich sollte für ihn da sein. Ich war dieses Jahr immer in solchen Situationen für ihn da, hab ihn unterstützt. War stark für ihn, wobei es mir selbst nicht gut ging. Aber zurzeit kann ich das nicht mehr so, weil ich für so viele Leute da sein muss. 
Jetzt redet er seit zwei Tagen nicht mehr mit mir, schläft auf der Couch und ignoriert mich komplett. Das klassische „Mauern“. Ich hab mich schon tausendmal dafür entschuldigt. Er reagiert nicht darauf. 
Natürlich möchte ich mehr für ihn da sein, ich liebe ihn über alles. Aber ich muss mich um meine Familie auch kümmern. Mittlerweile hab ich das Gefühl, ich mache nur noch alles falsch.
Hat er mit seinem Verhalten Recht?

ist dein freund in irgendeiner weise körperlich beeinträchtigt? rollstuhlfahrer, geht er an krücken oder ähnliches?

dann könnte ich ansatzweise (nein, auch nicht anatzweise, das schreib ich nur, weil ich versuc he nett zu sein) verstehen, dass er herumzickt.
wenn nicht, dann würde ich ihm erzählenn, dass es mehrere arten der fortbewegung gibt. zu fuss laufen, fahrrad fahren, bus oder strassenbahn.
statt dessen zickt er, weil du nicht seine chauffeuse spielen konntest? er redet 2 tage nicht mit dir und schläft auf dem sofa?

ehrlich, jetzt kann ich nicht mehr nett sein. dem bengel würd ich was heppeln.

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18. Oktober um 11:48
In Antwort auf apfelsine8

ist dein freund in irgendeiner weise körperlich beeinträchtigt? rollstuhlfahrer, geht er an krücken oder ähnliches?

dann könnte ich ansatzweise (nein, auch nicht anatzweise, das schreib ich nur, weil ich versuc he nett zu sein) verstehen, dass er herumzickt.
wenn nicht, dann würde ich ihm erzählenn, dass es mehrere arten der fortbewegung gibt. zu fuss laufen, fahrrad fahren, bus oder strassenbahn.
statt dessen zickt er, weil du nicht seine chauffeuse spielen konntest? er redet 2 tage nicht mit dir und schläft auf dem sofa?

ehrlich, jetzt kann ich nicht mehr nett sein. dem bengel würd ich was heppeln.

Sehe ich ganz ähnlich. Zumal wir hier von einer Ausmahmesituation sprechen, in der sich die TE befindet. Ihr da noch weiteren Stress- auch noch wegen so lapidaren Umständen, wie dem Wunsch eines Chauffeurdienstes- zu verursachen, geht gar nicht. In der Situation, in der sich die TE befindet, hat man eben keine Energie über für solche Banalitäten. @TE: statt dich zu entschuldigen (für was auch??), würde ich mal auf den Tisch hauen und meinem Partner klipp & klar verständlich machen, dass sich die Sonne nicht um ihn dreht und dass er, so lange ich mit solchen Sorgen konfrontiert bin, halt seine Befindlichkeiten mal hinten anstellen muss. Einem soveränen Mensch müsste man das eigentlich auch nicht erklären...Der würde dir nämlich- ohne Aufforderung- den Rücken frei halten und den Teufel tun, dir noch weitere Sorgen zu bereiten. 2 Tage nicht mit dir reden? Wegen so was? In dieser Situation? Das ist ein Egotrip in Reinkultur.

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18. Oktober um 11:51
In Antwort auf venusfinsternis

Du musst dich nicht um die Großeltern kümmern. Wir sind nicht mehr in der Steinzeit, wo diese Aufgabe an den Frauen hängenbleibt. Hol dir jemanden, es steht dir zu, und sieh zu, dass du dein Leben zurückbekommst.

um sich um familienmitglieder zu kümmern, ist nicht "frauen-sache", weil man eine frau ist! lern das endlich venus!

man kümmert sich um jemanden, weil man diese person LIEBT und helfen möchte!

das ist liebe und fürsorge! das hat nichts mit frau-sein zu tun und auch nicht mit der steinzeit!

du bist total abgestumpft und flach. schade! du wirst mal ganz alleine sein, falls du es ohnehin schon nicht bist. echt traurig.

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18. Oktober um 12:16
In Antwort auf onalim420

Ich wollte dir auch nichts unterstellen, liebe heartart. Ich verstehe nur nicht, wie er wegen sowas so wütend werden konnte und hatte daher die Vermutung, dass vielleicht vorher schon einiges passiert sein könnte.

Lass ihm Zeit, der wird sich schon wieder beruhigen. Ihn belastet deine ganze Situation nämlich bestimmt auch...

Nein passt schon, hab’s nicht falsch aufgeschnappt. Die Situation ist für uns beide nicht einfach. Ich versuche später nochmal mit ihm zu reden. 
Es belastet mich nur 1000 mal mehr, wenn mit ihm etwas ist. 

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18. Oktober um 12:39
In Antwort auf apfelsine8

ist dein freund in irgendeiner weise körperlich beeinträchtigt? rollstuhlfahrer, geht er an krücken oder ähnliches?

dann könnte ich ansatzweise (nein, auch nicht anatzweise, das schreib ich nur, weil ich versuc he nett zu sein) verstehen, dass er herumzickt.
wenn nicht, dann würde ich ihm erzählenn, dass es mehrere arten der fortbewegung gibt. zu fuss laufen, fahrrad fahren, bus oder strassenbahn.
statt dessen zickt er, weil du nicht seine chauffeuse spielen konntest? er redet 2 tage nicht mit dir und schläft auf dem sofa?

ehrlich, jetzt kann ich nicht mehr nett sein. dem bengel würd ich was heppeln.

Natürlich bin ich nicht seine Chauffeuse. In unserer Beziehung bin ich auch nicht sein Dienstmädchen. Im Gegenteil: Wir BEIDE helfen einander. Normalerweise hält er mir auch den Rücken frei und ich seinen. Er ist zurzeit selbst in einer sehr schwierigen Lage. Seine Probleme sind auch nicht gerade einfach, ehrlich gesagt, sind sie noch viel krasser. Deswegen bin ich auch jetzt für ihn da. Auch wenn ich ihn zweimal versetzen musste. Das war bisher das einzige Mal, wo ich einfach nicht konnte. Natürlich checkt er das, dass es mir nicht gut geht. Er kümmert sich ja auch um mich. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Es ist nicht so, dass ich ihm die Eier schaukle. Er hilft mir und ich ihm. Deswegen bin ich so verunsichert mit seiner Reaktion. 

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18. Oktober um 12:53
In Antwort auf heartart

Natürlich bin ich nicht seine Chauffeuse. In unserer Beziehung bin ich auch nicht sein Dienstmädchen. Im Gegenteil: Wir BEIDE helfen einander. Normalerweise hält er mir auch den Rücken frei und ich seinen. Er ist zurzeit selbst in einer sehr schwierigen Lage. Seine Probleme sind auch nicht gerade einfach, ehrlich gesagt, sind sie noch viel krasser. Deswegen bin ich auch jetzt für ihn da. Auch wenn ich ihn zweimal versetzen musste. Das war bisher das einzige Mal, wo ich einfach nicht konnte. Natürlich checkt er das, dass es mir nicht gut geht. Er kümmert sich ja auch um mich. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Es ist nicht so, dass ich ihm die Eier schaukle. Er hilft mir und ich ihm. Deswegen bin ich so verunsichert mit seiner Reaktion. 

Verstehe- das hatte sich für mich anders angehört. Nun gut: In diesem Fall bleibt dir Nichts über, als nochmal ein Gespräch zu suchen. Dann würde ich ihm sagen, dass ich weiß, dass es für beide gerade nicht leicht ist, aber das Mauern eben so rein gar Nichts bringt und die Situation nur unnötig verkompliziert. Dass es belastet und ich das geklärt haben möchte. Keine Ahnung, welche Probleme ihr noch so habt- ist eig auch irrelevant- denn ohne Kommunikation, gibt's keinen Fortschritt, keine Problemlösung, nur mehr Stress & am Ende verhärtete Fronten. Das muss man verhindern. Vlt hat er nur ein bisschen Zeit gebraucht, um runter zu kommen. Ich hoffe, ihr bekommt das geklärt-denn diese Situation ist auch ohne Beziehungsstress schon belastend genug. Alles Gute...

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18. Oktober um 13:05
In Antwort auf heartart

Danke für die Antwort!
Ich versuche ihn schon immer zu helfen, wo es geht. Ich frage auch ständig nach, ob ich ihm nicht wo helfen kann. Abgesehen von diesem Krach, ist er anscheinend schon mit mir zufrieden, da er mir das oft sagt. Jedoch weiß ich, dass er damit nicht umgehen kann, dass ich zurzeit nicht so stark bin, wie sonst. Das verletzt mich irgendwie, weil es mir das Gefühl gibt „Er liebt mich für das was ich mache, nicht für das was ich bin.“

irgendwie erinnert mich das alles an ein nicht so seltenes Problem, was Du da schreibst.

Du kümmerst Dich um alle und willst ständig allen helfen - klingt toll, geht aber fast grundsätzlich schief, weil es nicht funktionieren KANN.

Zum einen, weil Du Dich dabei um alle kümmerst - nur um Dich nicht. Die Quittung dafür hast Du ja schon bekommen, hm?

Zum anderen: weil Du Grenzen setzen und priorisieren MUSST. In Deinem Interesse und in dem aller anderen Menschen, die Dir nahe stehen.
Du fragst ständig, ob Du ihm nicht irgendwo helfen kannst? - Warum? Würde er Dir es nicht sagen, wenn es wichtig wäre und er Hilfe braucht? - wie beim Amt beispielsweise? So läufst Du nur Gefahr, dass Du Deine Energie für zig weniger oder gar nicht wichtige Dinge verbrätst und wenn dann mal etwas wichtiges kommt, stehst Du mit restlos leerem Akku da.
Wenn Du es bei allen anderen Personen genauso bzw. ähnlich machst, ist das Ergebnis echt kein Wunder.

Mach einfach mal folgendes (gern auch Deinen Partner mit einbeziehen dabei!):
1. schreibe eine Liste ALLER Dinge, die Du in den letzten 14 Tagen für andere getan hast, um zu helfen.
2. bewerte jeden einzelnen Punkt. Wie WICHTIG war das? Von 10 = Weltuntergang über 5 = wäre auch ohne gegangen und 3  = "nice to have" bis 1 = macht nicht wirklich einen Unterschied
3. bewerte jeden einzelnen Punkt noch einmal danach, ob man das auch hätte anders lösen können. Also alles von 1-3 fällt raus (ok, ein paar "nice to have" sollten bleiben, anderen eine Freunde machen ist in Maßen wichtig), alles mit 4 oder 5 kann raus, wenn es in eine verdammt stressige Zeit viel, wo die Energiereserven eh knapp waren, beim Rest ist die Frage, ob das nicht auch hätte wer anders machen können (ich weiß, die instinktive Antwort ist "NEIN!" - aber da lohnt genaues Nachdenken, ob das auch WIRKLICH so ist!"

Denk mal so darüber nach. Hättest Du diese Liste von vernherein so gesiebt, hättest Du wahrscheinlich sehr viel mehr Kraft gehabt und Dir bzw. Euch den Zusammenbruch gespart. Hättest Du die gewonne Zeit noch dazu genutzt, um Deinen / Euren Akku aktiv wieder aufzuladen, statt gehetzt durch die Gegend zu stürzen.... ? Du weißt, was ich meine?

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18. Oktober um 13:08

Wenn man sich ständig nur um andere kümmert, aus Angst sie sonst zu verlieren, verliert man dabei etwas ganz anderes:

Sich selbst.

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18. Oktober um 13:13
In Antwort auf avarrassterne1

irgendwie erinnert mich das alles an ein nicht so seltenes Problem, was Du da schreibst.

Du kümmerst Dich um alle und willst ständig allen helfen - klingt toll, geht aber fast grundsätzlich schief, weil es nicht funktionieren KANN.

Zum einen, weil Du Dich dabei um alle kümmerst - nur um Dich nicht. Die Quittung dafür hast Du ja schon bekommen, hm?

Zum anderen: weil Du Grenzen setzen und priorisieren MUSST. In Deinem Interesse und in dem aller anderen Menschen, die Dir nahe stehen.
Du fragst ständig, ob Du ihm nicht irgendwo helfen kannst? - Warum? Würde er Dir es nicht sagen, wenn es wichtig wäre und er Hilfe braucht? - wie beim Amt beispielsweise? So läufst Du nur Gefahr, dass Du Deine Energie für zig weniger oder gar nicht wichtige Dinge verbrätst und wenn dann mal etwas wichtiges kommt, stehst Du mit restlos leerem Akku da.
Wenn Du es bei allen anderen Personen genauso bzw. ähnlich machst, ist das Ergebnis echt kein Wunder.

Mach einfach mal folgendes (gern auch Deinen Partner mit einbeziehen dabei!):
1. schreibe eine Liste ALLER Dinge, die Du in den letzten 14 Tagen für andere getan hast, um zu helfen.
2. bewerte jeden einzelnen Punkt. Wie WICHTIG war das? Von 10 = Weltuntergang über 5 = wäre auch ohne gegangen und 3  = "nice to have" bis 1 = macht nicht wirklich einen Unterschied
3. bewerte jeden einzelnen Punkt noch einmal danach, ob man das auch hätte anders lösen können. Also alles von 1-3 fällt raus (ok, ein paar "nice to have" sollten bleiben, anderen eine Freunde machen ist in Maßen wichtig), alles mit 4 oder 5 kann raus, wenn es in eine verdammt stressige Zeit viel, wo die Energiereserven eh knapp waren, beim Rest ist die Frage, ob das nicht auch hätte wer anders machen können (ich weiß, die instinktive Antwort ist "NEIN!" - aber da lohnt genaues Nachdenken, ob das auch WIRKLICH so ist!"

Denk mal so darüber nach. Hättest Du diese Liste von vernherein so gesiebt, hättest Du wahrscheinlich sehr viel mehr Kraft gehabt und Dir bzw. Euch den Zusammenbruch gespart. Hättest Du die gewonne Zeit noch dazu genutzt, um Deinen / Euren Akku aktiv wieder aufzuladen, statt gehetzt durch die Gegend zu stürzen.... ? Du weißt, was ich meine?

P.S.: im Zweifelsfalle hat Dein Freund im Moment das gleiche Problem, er fühlt sich völlig überfordert und ausgelaugt und kein Ende in Sicht - nur äußert sich das bei ihm anders als bei Dir.

Überlegt Euch, wie Ihr zusammen den Akku wieder aufladen könnt. Eine gute Idee sind z.B. feste Zeiten (und "fest" meint dabei "sakrosankt"! Und wenn die verdammte Welt untergeht, wenn Ihr festgelegt habt, Samstag von 14-16 Uhr ist "Eure Zeit", dann geht die Welt entweder vor 14 Uhr oder nach 16 Uhr oder halt OHNE EUCH unter!!! Und da wird auch nicht 13:55 Uhr "nur noch schnell..." was auch immer gemacht. KEINE KOMPROMISSE, KEIN ABER, KEINE AUSNAHMEN - sonst habt Ihr das nämlich keine 3 Wochen, weil es IMMER ein Aber und IMMER "Ausnahmen" gibt) - in denen Ihr nur etwas schönes für Euch tut. Etwas, was Eure Seele streichelt, Euch gut tut. Was auch immer das sein mag. Du wirst sehen, das wirkt Wunder. Für Euch beide.

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18. Oktober um 14:48
In Antwort auf fresh089

um sich um familienmitglieder zu kümmern, ist nicht "frauen-sache", weil man eine frau ist! lern das endlich venus!

man kümmert sich um jemanden, weil man diese person LIEBT und helfen möchte!

das ist liebe und fürsorge! das hat nichts mit frau-sein zu tun und auch nicht mit der steinzeit!

du bist total abgestumpft und flach. schade! du wirst mal ganz alleine sein, falls du es ohnehin schon nicht bist. echt traurig.

Sie scheint damit überfordert zu sein, kein Wunder, Pflege ist eine anspruchsvolle Arbeit, die man Fachkräften überlassen sollte. Nicht für jeden heißt Liebe Aufopferung. Und leider hast du Unrecht. Pflege zu Hause ist zu über 90% Sache von Frauen.

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18. Oktober um 14:49
In Antwort auf vevlyn

Wenn man sich ständig nur um andere kümmert, aus Angst sie sonst zu verlieren, verliert man dabei etwas ganz anderes:

Sich selbst.

Sehr richtig.

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