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dem Ex-Verlobten in einer Notsituation helfen?

19. März um 21:41

Hallo ihr Lieben

Folgendes:
Mein Ex-Verlobter und ich gehen seit Jahresanfang wieder getrennte Wege - nach 3,5 Jahren Liebesbeziehung. Es gab sehr viel Schönes in der Beziehung aber auch Vieles, das nicht so gut harmoniert hat. Jedenfalls hat er sich schließlich vorgewagt, hat die Beziehung beendet und ist ausgezogen. Ich habe ihn nicht versucht davon abzuhalten, weil ich auch schon länger an der Beziehung gezweifelt habe! Dennoch tut mir die Trennung immer noch weh - manchal sehr und manchmal etwas weniger. Wir respektieren und schätzen uns nach wie vor, und ganz vereinzelt helfen wir uns auch emotional über die schwierige Zeit hinweck. Der Kontakt wird derweil allerdings auf ein Minimum beschränkt. Das geht von mir aus, weil mir die Trennung sonst zu weh tut und ich befürchte nicht zu mir finden zu können.

Jedenfalls befindet er sich in einer sehr schwierigen persönlichen Situation. Er ist ohne Aufenthaltstitel da und läuft somit Gefahr jeder Zeit abgeschoben zu werden. Er hat natürlich große Angst davor. Dieses Thema hat auch unsere Beziehung sehr gefordert und auch belastet. Aus Liebe habe ich ihn, so gut ich halt konnte, bei seinen rechtlichen Angelegenheiten unterstützt. D.h. ich bin ihm mit Rat und Tat zur Seite gestanden - und habe ihm vereinzelt auch etwas Geld ausgeborgt. Natürlich hat mich die mit seiner rechtlichen Situation verbundene Unsicherheit sehr belastet! Und das ist - für mich - natürlich einer der Hauptgründe warum es für mich nicht gepasst hat.

Vor einigen Tagen hatten wir wieder mal ein klärendes Gespräch, und im Zuge dessen hat er mich gebeten, ob ich ihm im Notfall weiterhin helfen kann. Ich habe mich im ersten Moment gleich davon abgegrenzt und ihm gesagt, dass ich das nicht machen kann - aus Selbstschutz. Nunmehr bin ich aber voll verwirrt. Ich habe in den letzten Tagen immer wieder darüber nachgedacht und bemerkt, dass ich ihm irgendwie doch gerne helfen würde. Vermutlich kann ich nicht wirklich viel ausrichten, wenn die Kacke echt am Dampfen ist - aber ich würde dann gerne für ihn dasein. Ich wertschätze ihn und unsere Beziehung nach wie vor. Außerdem mag ich seine Eltern ebenfalls sehr, und ich fühle mich ihnen irgendwie ein Bisschen verantwortlich. Andererseits habe ich Bedenken, dass ich mir da was aufhalse was mir nicht gut tut. Oder dass ich so nicht von ihm loskomme - weil ja dann doch noch immer eine Verbindlichkeit zwischen uns besteht.

Was sagt ihr dazu? 
Habt ihr eine Idee, wie ich mit meinen beiden "innerer Stimmen" umgehen soll?



 

19. März um 23:37

Ohne aufenthaltstitel heisst er ist schwarz hier.inwiefern konntest du ihm da rechtlich helfen? Sobald er sich beim amt meldet, kommt er in abschiebehaft.
Ausser ihn zu heiraten kannst du ihm null helfen.
Da ihr nicht mehr zusammen seid, wuede ich mich da jetzt wirklich zurueckziehen. So hat er dich immer noch emotional in der hand und im fall das er abgeschoben wird, wuerdest du ihn wahrscheinlich dann noch heiraten. Ihr habt es versucht, hat nicht geklappt,jetzt muss er allein klarkommen. Er hat ja anscheinend noch familie hier... der kommt schon klar.

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19. März um 23:40

Ich glaube nicht, dass du dir damit gut tust. Du bist emotional noch nicht frei und je mehr kontakt du zu ihm hast, desto schwerer machst du dir den endgültigen absprung. Er hat sich entschieden, eure beziehung zu beenden, somit kann er auch keine Unterstützung mehr von dir erwarten. Er wird sich an familie und freunde wenden müssen. 

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20. März um 4:30

Liebe sole!

Das ist eine schwierige Situation, in der Du Dich befindest. Wir nehmen mal folgende Extrem-Beispiel an: Ein Schwerverbrecher ist am Ertrinken. Ich weiß das deshalb, dass er ein Schwerverbrecher ist, weil die Medien ausführlich darüber berichteten. Bevor es jetzt zu Missverständnissen kommt: Ich habe NICHT gesagt, dass Dein Ex ein Schwerverbrecher ist !!! Nun, ich glaube, ich würde in den See springen und den Schwerverbrecher an Land ziehen. Anschließend würde ich die Polizei rufen. Bei Deinem Freund, der KEIN !!! Schwerverbrecher ist, ist aber das etwas völlig anderes: Für mich wäre die Sache gelaufen, schon aus dem Grund, da er - im Fall einer Heirat - weiß, dass er nicht mehr abgeschoben werden kann. Stimmst Du einer Heirat nicht zu, wird er sich vermutlich - das sagt mir mein Bauchgefühl -, eine Andere suchen. Jetzt schreibst DU: "Die Trennung tut mir immer noch sehr weh ..." Für mich heißt das, dass Du noch immer Gefühle für ihn hast, was die ganze Sache natürlich noch komplizierter macht. Mein Tipp: Du musst versuchen, den Kontakt vollends abzubrechen, sonst geht alles wieder von vorne los. Aber, wenn Du das willst ...

Liebe Grüße,

lib   

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20. März um 6:37
In Antwort auf sole020307

Hallo ihr Lieben

Folgendes:
Mein Ex-Verlobter und ich gehen seit Jahresanfang wieder getrennte Wege - nach 3,5 Jahren Liebesbeziehung. Es gab sehr viel Schönes in der Beziehung aber auch Vieles, das nicht so gut harmoniert hat. Jedenfalls hat er sich schließlich vorgewagt, hat die Beziehung beendet und ist ausgezogen. Ich habe ihn nicht versucht davon abzuhalten, weil ich auch schon länger an der Beziehung gezweifelt habe! Dennoch tut mir die Trennung immer noch weh - manchal sehr und manchmal etwas weniger. Wir respektieren und schätzen uns nach wie vor, und ganz vereinzelt helfen wir uns auch emotional über die schwierige Zeit hinweck. Der Kontakt wird derweil allerdings auf ein Minimum beschränkt. Das geht von mir aus, weil mir die Trennung sonst zu weh tut und ich befürchte nicht zu mir finden zu können.

Jedenfalls befindet er sich in einer sehr schwierigen persönlichen Situation. Er ist ohne Aufenthaltstitel da und läuft somit Gefahr jeder Zeit abgeschoben zu werden. Er hat natürlich große Angst davor. Dieses Thema hat auch unsere Beziehung sehr gefordert und auch belastet. Aus Liebe habe ich ihn, so gut ich halt konnte, bei seinen rechtlichen Angelegenheiten unterstützt. D.h. ich bin ihm mit Rat und Tat zur Seite gestanden - und habe ihm vereinzelt auch etwas Geld ausgeborgt. Natürlich hat mich die mit seiner rechtlichen Situation verbundene Unsicherheit sehr belastet! Und das ist - für mich - natürlich einer der Hauptgründe warum es für mich nicht gepasst hat.

Vor einigen Tagen hatten wir wieder mal ein klärendes Gespräch, und im Zuge dessen hat er mich gebeten, ob ich ihm im Notfall weiterhin helfen kann. Ich habe mich im ersten Moment gleich davon abgegrenzt und ihm gesagt, dass ich das nicht machen kann - aus Selbstschutz. Nunmehr bin ich aber voll verwirrt. Ich habe in den letzten Tagen immer wieder darüber nachgedacht und bemerkt, dass ich ihm irgendwie doch gerne helfen würde. Vermutlich kann ich nicht wirklich viel ausrichten, wenn die Kacke echt am Dampfen ist - aber ich würde dann gerne für ihn dasein. Ich wertschätze ihn und unsere Beziehung nach wie vor. Außerdem mag ich seine Eltern ebenfalls sehr, und ich fühle mich ihnen irgendwie ein Bisschen verantwortlich. Andererseits habe ich Bedenken, dass ich mir da was aufhalse was mir nicht gut tut. Oder dass ich so nicht von ihm loskomme - weil ja dann doch noch immer eine Verbindlichkeit zwischen uns besteht.

Was sagt ihr dazu? 
Habt ihr eine Idee, wie ich mit meinen beiden "innerer Stimmen" umgehen soll?



 

er hat die beziehung beendet.
jetzt kommt er wieder an und fordert hilfe von dir.
wie soll denn die hilfe aussehen? geld oder eine heirat?

​ex ist ex und vorbei  ist vorbei. halt dich da raus und versau dir nicht dein leben.

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20. März um 7:07
In Antwort auf coquette164

Ich glaube nicht, dass du dir damit gut tust. Du bist emotional noch nicht frei und je mehr kontakt du zu ihm hast, desto schwerer machst du dir den endgültigen absprung. Er hat sich entschieden, eure beziehung zu beenden, somit kann er auch keine Unterstützung mehr von dir erwarten. Er wird sich an familie und freunde wenden müssen. 

Das sehe ich ebenso.

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20. März um 9:23
In Antwort auf apfelsine8

er hat die beziehung beendet.
jetzt kommt er wieder an und fordert hilfe von dir.
wie soll denn die hilfe aussehen? geld oder eine heirat?

​ex ist ex und vorbei  ist vorbei. halt dich da raus und versau dir nicht dein leben.

hierzu gibt es absolut nichts hinzuzufügen...

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20. März um 9:40

Wie stellt er sich das denn bitte konkpvor? Außer ein paar tröstenden Worten,  einer warmen Mahlzeit und der Vermittlung von Anwaltsadresse oder gemeinnützigen Organisationen, evtl. einem Sofa für ein oder zwei Übernachtungen könnte ich mir nichts vorstellen was ich in so einer Situation für jemanden tun würde...

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20. März um 22:32
In Antwort auf lightinblack

Liebe sole!

Das ist eine schwierige Situation, in der Du Dich befindest. Wir nehmen mal folgende Extrem-Beispiel an: Ein Schwerverbrecher ist am Ertrinken. Ich weiß das deshalb, dass er ein Schwerverbrecher ist, weil die Medien ausführlich darüber berichteten. Bevor es jetzt zu Missverständnissen kommt: Ich habe NICHT gesagt, dass Dein Ex ein Schwerverbrecher ist !!! Nun, ich glaube, ich würde in den See springen und den Schwerverbrecher an Land ziehen. Anschließend würde ich die Polizei rufen. Bei Deinem Freund, der KEIN !!! Schwerverbrecher ist, ist aber das etwas völlig anderes: Für mich wäre die Sache gelaufen, schon aus dem Grund, da er - im Fall einer Heirat - weiß, dass er nicht mehr abgeschoben werden kann. Stimmst Du einer Heirat nicht zu, wird er sich vermutlich - das sagt mir mein Bauchgefühl -, eine Andere suchen. Jetzt schreibst DU: "Die Trennung tut mir immer noch sehr weh ..." Für mich heißt das, dass Du noch immer Gefühle für ihn hast, was die ganze Sache natürlich noch komplizierter macht. Mein Tipp: Du musst versuchen, den Kontakt vollends abzubrechen, sonst geht alles wieder von vorne los. Aber, wenn Du das willst ...

Liebe Grüße,

lib   

Wir haben darüber geredet, und uns beiden ist völlig klar, dass ich ihn nicht aus Mitleid bzw. zur Hilfe heiraten kann und werde! Wenn er NUR auf den Aufenthalt ausgwesen wäre, hätte er mit mir ein leichtes Spiel gehabt: Er hätte mir einfach was vormachen können. Ich hätte ihn bestimmt geheiratet. Er war aber ehrlich zu mir: hat mir offen gesagt, dass es für ihn nicht mehr passt. Also es geht es ihm nicht um Hilfe im Sinne von Notheirat. Offenbar geht es um meine Fähigkeiten und mein Wissen - denn ich bin jetzt ja quasie ne Expertin, was seine rechtliche Situation anbelangt. Zudem ist die Landessprache meine Muttersprache, ich kenne das System ... es geht da wohl eher um sozialarbeiterische Tätigkeiten

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20. März um 22:33
In Antwort auf herbstblume6

Wie stellt er sich das denn bitte konkpvor? Außer ein paar tröstenden Worten,  einer warmen Mahlzeit und der Vermittlung von Anwaltsadresse oder gemeinnützigen Organisationen, evtl. einem Sofa für ein oder zwei Übernachtungen könnte ich mir nichts vorstellen was ich in so einer Situation für jemanden tun würde...

Ja, so wie ich ihn verstanden habe meint er genau das. Vielleicht noch Übersetzungen oder Kommunikation mit den Behörden ... 

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21. März um 20:09

Ich schau mir das mal an und geb mir noch ein bisschen Zeit ... ich muss das ja nicht heute und sofort entscheiden ich denke, solang ich emotional noch nicht genug Distanz habe geht das auf keinen Fall! Wenns mir aber vll. irgendwann mal besser geht ... kann ich sowas schon in Betracht ziehen.

Ich danke euch herzlichst für Eure Beiträge. Ihr habt mir dabei geholfen etwas klarer zu sehen. DANKE

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22. März um 17:37
In Antwort auf sole020307

Wir haben darüber geredet, und uns beiden ist völlig klar, dass ich ihn nicht aus Mitleid bzw. zur Hilfe heiraten kann und werde! Wenn er NUR auf den Aufenthalt ausgwesen wäre, hätte er mit mir ein leichtes Spiel gehabt: Er hätte mir einfach was vormachen können. Ich hätte ihn bestimmt geheiratet. Er war aber ehrlich zu mir: hat mir offen gesagt, dass es für ihn nicht mehr passt. Also es geht es ihm nicht um Hilfe im Sinne von Notheirat. Offenbar geht es um meine Fähigkeiten und mein Wissen - denn ich bin jetzt ja quasie ne Expertin, was seine rechtliche Situation anbelangt. Zudem ist die Landessprache meine Muttersprache, ich kenne das System ... es geht da wohl eher um sozialarbeiterische Tätigkeiten

Lass dich auf nichts ein! Du wirst ausgenutzt!

Hilfe heißt hier entweder HEIRAT, Vermittlung einer Frau, die ihn heiraten würde - und/oder GELD. 

Die ersten beiden sind illegal - Scheinehe, eine Straftat!

Also wird er dich anpumpen. Lass die Finger davon. Das Geld siehst du nie wieder. 

Du bist zu gutmütig. Und Sozialarbeiterin musst du nicht spielen. 

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22. März um 17:51

er ist 3,5 jahre illegal hier ?

warum meldet er sich nicht bei den zuständigen behörden ?

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