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Bin ich bi? Bin total verwirrt, brauche Ratschläge...

3. September um 16:59

Hallo liebe Community.


habe mich nun hier angemeldet in der Hoffnung, dass mir jemand etwas zu meiner Situation sagen kann.

Ich bin w. 23, bald 24, und mit der "Tatsache" aufgewachsen hetero zu sein, irgendwann einen Mann zu finden den ich heirate, mit ihm Kinder bekomme usw. Habe dies nie angezweifelt, weil dieser Lebensweg ja schließlich normal ist. Hatte daher auch immer nur Sex mit Männern.

Bin jetzt seit 4,5 Jahren mit meinem Verlobten zusammen und bin in letzter Zeit ins Grübeln gekommen. Ich liebe ihn und wir passen auf zwischenmenschlicher Ebene 1000% zusammen und ich will mich auch nicht trennen nur irgendwie zieht er mich körperlich kaum an. Es gab einige wenige Männer die mich wirklich extrem angezogen haben und diese hatten alle eher feminine Züge. Schlank, volle Haare, volle Lippen, schmale und feminine Gesichtszüge. Das sind körperliche Eigenschaften die mich faszinieren, sowohl bei Männlein als auch Weiblein. Mein Freund ist optisch das genaue Gegenteil.

Auf der Straße schaue ich nur Frauen hinterher. Das ist mir erst zuletzt wirklich bewusst geworden.
Ich sehe mir fast ausschließlich Lesbenpornos an. Allerdings erregen mir auch Schwulenpornos viel mehr als die Standard-Heteropornos. Was läuft falsch bei mir?  Ist das nur eine "Phase"? 

Ich hatte vor 5 Jahren eine Arbeitskollegin, die in meinen Augen eine Wahnsinns-Frau war. Hätte ich nein zu ihr gesagt? Wenn ich ehrlich zu mir bin, nein. Aber natürlich war sie hetero, wie alle anderen Frauen auch mit denen ich zu tun habe. Ich hab nicht einmal gewusst, wie ich es anstellen sollte bei einer Frau. Ich kann ja nicht zu ihr gehen und fragen ob sie auf Frauen steht? Wie stellt man das an? Abgesehen davon habe ich ja meinen Freund, also sind das nur Hirngespinnste....

Irgendwie habe ich das Bedürfnis mit jemandem darüber zu reden, aber soll ich meinen Freund jetzt wirklich damit aufschrecken? Abgesehen davon, spricht er über diese Themen immer nur abfällig/frauenverachtend.

Was ist bloß los mit mir? Sind andere sich ihrer Sexualität nicht schon viel früher bewusst? Ich fühle mich nicht mehr "normal". 


Ich würde mich so so sehr über ernstgemeinte Antworten freuen. Danke

3. September um 17:04
In Antwort auf luluan5

Hallo liebe Community.


habe mich nun hier angemeldet in der Hoffnung, dass mir jemand etwas zu meiner Situation sagen kann.

Ich bin w. 23, bald 24, und mit der "Tatsache" aufgewachsen hetero zu sein, irgendwann einen Mann zu finden den ich heirate, mit ihm Kinder bekomme usw. Habe dies nie angezweifelt, weil dieser Lebensweg ja schließlich normal ist. Hatte daher auch immer nur Sex mit Männern.

Bin jetzt seit 4,5 Jahren mit meinem Verlobten zusammen und bin in letzter Zeit ins Grübeln gekommen. Ich liebe ihn und wir passen auf zwischenmenschlicher Ebene 1000% zusammen und ich will mich auch nicht trennen nur irgendwie zieht er mich körperlich kaum an. Es gab einige wenige Männer die mich wirklich extrem angezogen haben und diese hatten alle eher feminine Züge. Schlank, volle Haare, volle Lippen, schmale und feminine Gesichtszüge. Das sind körperliche Eigenschaften die mich faszinieren, sowohl bei Männlein als auch Weiblein. Mein Freund ist optisch das genaue Gegenteil.

Auf der Straße schaue ich nur Frauen hinterher. Das ist mir erst zuletzt wirklich bewusst geworden.
Ich sehe mir fast ausschließlich Lesbenpornos an. Allerdings erregen mir auch Schwulenpornos viel mehr als die Standard-Heteropornos. Was läuft falsch bei mir?  Ist das nur eine "Phase"? 

Ich hatte vor 5 Jahren eine Arbeitskollegin, die in meinen Augen eine Wahnsinns-Frau war. Hätte ich nein zu ihr gesagt? Wenn ich ehrlich zu mir bin, nein. Aber natürlich war sie hetero, wie alle anderen Frauen auch mit denen ich zu tun habe. Ich hab nicht einmal gewusst, wie ich es anstellen sollte bei einer Frau. Ich kann ja nicht zu ihr gehen und fragen ob sie auf Frauen steht? Wie stellt man das an? Abgesehen davon habe ich ja meinen Freund, also sind das nur Hirngespinnste....

Irgendwie habe ich das Bedürfnis mit jemandem darüber zu reden, aber soll ich meinen Freund jetzt wirklich damit aufschrecken? Abgesehen davon, spricht er über diese Themen immer nur abfällig/frauenverachtend.

Was ist bloß los mit mir? Sind andere sich ihrer Sexualität nicht schon viel früher bewusst? Ich fühle mich nicht mehr "normal". 


Ich würde mich so so sehr über ernstgemeinte Antworten freuen. Danke

Außerdem finde ich die Vorstellung eine hübsche zarte Frau in einem weißen Hochzeitskleid zu heiraten nicht weniger schön, als einen Mann in einem Anzug zu ehelichen. 
Auch mit einer Frau zu kuscheln, in der Öffentlichkeit Händchen zu halten, mit ihr intim zu sein, stelle ich mir irgendwie wirklich schön vor.
Können heterosexuelle Frauen diese Vorstellung haben?
Warum fühle ich mich, als würde ich etwas verpassen?

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3. September um 17:45

Also wenn du dir nur über deine eigene sexuelle Orientierung bewusst werden, aber an deinem Leben konkret gar nix verändern willst - dann wär's m.E. absolut nicht sinnvoll, mit deinem Freund drüber zu sprechen. Nimm dafür als Anlaufstelle lieber ne gute und verschwiegene Freundin, oder notfalls das Forum hier.
Ich mein, stell dir das nur mal umgekehrt vor: Dein Freund sagt dir plötzlich "du ich glaub, ich steh auf Männer". Und auf deine Nachfrage müsste er dir auch wahrheitsgemäß antworten, dass du ihn körperlich "kaum anziehst". Er würde sich aber trotzdem nicht von dir trennen wollen. Was würdest du mit der Information denn anfangen? Du würdest dich wahrscheinlich heftigst verunsichert und zurückgewiesen fühlen, und das eigentlich für nix und wieder nix.

Wenn du dagegen irgendwelche konkreten Wünsche hast - z.B. Abenteuer mit Frauen neben deiner Beziehung -, dann kannst bzw. solltest du natürlich damit an deinen Partner herantreten, aber ich vermute, du kannst nicht mit allzu viel Verständnis rechnen. Und solche Abenteuer hinter seinem Rücken anzubahnen, fänd ich persönlich auch nicht anders, als wenn du dasselbe mit anderen Männern statt Frauen tätest, also Betrug.

Was nun die Frage betrifft, was tatsächlich "mit dir los" ist: Wenn du's nicht direkt bisexuell nennen willst, dann gibt es dafür auch den Begriff "bi-neugierig". Du merkst also, dass du Frauen anziehend findest, aber weißt noch nicht so recht, was du mit diesem Gefühl anfangen sollst und ob du wirklich mit einer Frau Sex haben oder eine Beziehung führen wollen würdest.
Allgemein gibt es nicht nur die drei Schubladen "hetero", "homo" und "bi", sondern auch alles Mögliche dazwischen. Es gibt Leute, die sich nur in Männer verlieben, aber mit Männern und Frauen gern Sex haben, und umgekehrt. Du kannst dich ganz da einsortieren, wo du dich wohlfühlst, das ist das Schöne, wenn man sich erstmal vom hetero-normativen Zwang befreit hat (Obwohl es natürlich auch Lesben gibt, die das sehr dogmatisch sehen und z.B. behaupten, es gäbe gar keine wirklich bisexuellen Menschen, und jeder angeblich Bisexuelle sei nur ein Homosexueller, der die gesellschaftlichen Normen noch nicht ganz losgelassen hat.)
Und nein, sexuelle Orientierung ist nicht unbedingt was, was man schon in der frühen Pubertät merkt und dann nie mehr ändert. Vor allem nicht, wenn sich's um Vorlieben handelt, die vom "normalen" Hetero-Bild abweichen.
Also, Zusammenfassung : Du darfst so sein, wie du bist. Deine Gedanken (und sexuellen Gefühle) sind frei, nur was deine Beziehung angeht und das Ausleben sexueller Neigungen innerhalb derselben, solltest du halt fair bleiben.

lg
cefeu


 

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3. September um 22:07

mal kurz und knapp: wenn dich dein freund nicht oder nicht mehr anzieht, warum bist du dann noch mit ihm zusammen?

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5. September um 18:40
In Antwort auf luluan5

Hallo liebe Community.


habe mich nun hier angemeldet in der Hoffnung, dass mir jemand etwas zu meiner Situation sagen kann.

Ich bin w. 23, bald 24, und mit der "Tatsache" aufgewachsen hetero zu sein, irgendwann einen Mann zu finden den ich heirate, mit ihm Kinder bekomme usw. Habe dies nie angezweifelt, weil dieser Lebensweg ja schließlich normal ist. Hatte daher auch immer nur Sex mit Männern.

Bin jetzt seit 4,5 Jahren mit meinem Verlobten zusammen und bin in letzter Zeit ins Grübeln gekommen. Ich liebe ihn und wir passen auf zwischenmenschlicher Ebene 1000% zusammen und ich will mich auch nicht trennen nur irgendwie zieht er mich körperlich kaum an. Es gab einige wenige Männer die mich wirklich extrem angezogen haben und diese hatten alle eher feminine Züge. Schlank, volle Haare, volle Lippen, schmale und feminine Gesichtszüge. Das sind körperliche Eigenschaften die mich faszinieren, sowohl bei Männlein als auch Weiblein. Mein Freund ist optisch das genaue Gegenteil.

Auf der Straße schaue ich nur Frauen hinterher. Das ist mir erst zuletzt wirklich bewusst geworden.
Ich sehe mir fast ausschließlich Lesbenpornos an. Allerdings erregen mir auch Schwulenpornos viel mehr als die Standard-Heteropornos. Was läuft falsch bei mir?  Ist das nur eine "Phase"? 

Ich hatte vor 5 Jahren eine Arbeitskollegin, die in meinen Augen eine Wahnsinns-Frau war. Hätte ich nein zu ihr gesagt? Wenn ich ehrlich zu mir bin, nein. Aber natürlich war sie hetero, wie alle anderen Frauen auch mit denen ich zu tun habe. Ich hab nicht einmal gewusst, wie ich es anstellen sollte bei einer Frau. Ich kann ja nicht zu ihr gehen und fragen ob sie auf Frauen steht? Wie stellt man das an? Abgesehen davon habe ich ja meinen Freund, also sind das nur Hirngespinnste....

Irgendwie habe ich das Bedürfnis mit jemandem darüber zu reden, aber soll ich meinen Freund jetzt wirklich damit aufschrecken? Abgesehen davon, spricht er über diese Themen immer nur abfällig/frauenverachtend.

Was ist bloß los mit mir? Sind andere sich ihrer Sexualität nicht schon viel früher bewusst? Ich fühle mich nicht mehr "normal". 


Ich würde mich so so sehr über ernstgemeinte Antworten freuen. Danke

Ja anna
Du bist bi

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13. September um 13:16
In Antwort auf luluan5

Hallo liebe Community.


habe mich nun hier angemeldet in der Hoffnung, dass mir jemand etwas zu meiner Situation sagen kann.

Ich bin w. 23, bald 24, und mit der "Tatsache" aufgewachsen hetero zu sein, irgendwann einen Mann zu finden den ich heirate, mit ihm Kinder bekomme usw. Habe dies nie angezweifelt, weil dieser Lebensweg ja schließlich normal ist. Hatte daher auch immer nur Sex mit Männern.

Bin jetzt seit 4,5 Jahren mit meinem Verlobten zusammen und bin in letzter Zeit ins Grübeln gekommen. Ich liebe ihn und wir passen auf zwischenmenschlicher Ebene 1000% zusammen und ich will mich auch nicht trennen nur irgendwie zieht er mich körperlich kaum an. Es gab einige wenige Männer die mich wirklich extrem angezogen haben und diese hatten alle eher feminine Züge. Schlank, volle Haare, volle Lippen, schmale und feminine Gesichtszüge. Das sind körperliche Eigenschaften die mich faszinieren, sowohl bei Männlein als auch Weiblein. Mein Freund ist optisch das genaue Gegenteil.

Auf der Straße schaue ich nur Frauen hinterher. Das ist mir erst zuletzt wirklich bewusst geworden.
Ich sehe mir fast ausschließlich Lesbenpornos an. Allerdings erregen mir auch Schwulenpornos viel mehr als die Standard-Heteropornos. Was läuft falsch bei mir?  Ist das nur eine "Phase"? 

Ich hatte vor 5 Jahren eine Arbeitskollegin, die in meinen Augen eine Wahnsinns-Frau war. Hätte ich nein zu ihr gesagt? Wenn ich ehrlich zu mir bin, nein. Aber natürlich war sie hetero, wie alle anderen Frauen auch mit denen ich zu tun habe. Ich hab nicht einmal gewusst, wie ich es anstellen sollte bei einer Frau. Ich kann ja nicht zu ihr gehen und fragen ob sie auf Frauen steht? Wie stellt man das an? Abgesehen davon habe ich ja meinen Freund, also sind das nur Hirngespinnste....

Irgendwie habe ich das Bedürfnis mit jemandem darüber zu reden, aber soll ich meinen Freund jetzt wirklich damit aufschrecken? Abgesehen davon, spricht er über diese Themen immer nur abfällig/frauenverachtend.

Was ist bloß los mit mir? Sind andere sich ihrer Sexualität nicht schon viel früher bewusst? Ich fühle mich nicht mehr "normal". 


Ich würde mich so so sehr über ernstgemeinte Antworten freuen. Danke

Hallo luluan5,

zunächst einmal: Es ist völlig in Ordnung, dass du dir deiner Sexualität noch nicht sicher bist. Manche sind sich mit 15 ihrer Orientierung bewusst, andere mit 30 und wieder andere vielleicht auch erst mit 50.
Dass unsere Gesellschaft immer noch so heteronormativ geprägt ist, erschwert das Sich-selbst-finden leider noch zusätzlich.

Ich selbst bin ebenfalls 23 Jahre alt und weiblich. Und ich bin bisexuell. Ich habe lange gebraucht, bis ich mir über meine Sexualität im Klaren war. Jahrelang dachte ich, dass ich heterosexuell bin, denn das ist ja schließlich die "Norm". Es gab immer mal wieder Frauen, die ich attraktiv fand. Und das hat mich vollkommen verunsichert. Wollte ich mit ihnen zusammen oder wollte ich vielleicht einfach nur wie sie sein? "Life goals or wife goals"? Irgendwann hat mich die ganze Verunsicherung einfach nur noch blockiert und ich habe alle Gedanken, die mit Sexualität, die Frage nach dem Wer-bin-ich-eigentlich, weit von mir geschoben.

Erst während der letzten paar Monate habe ich wieder angefangen, mich damit auseinanderzusetzen.

Robyn Ochs, eine bekannte bisexuelle Aktivistin, sagte einmal: “I call myself bisexual because I acknowledge that I have in myself the potential to be attracted – romantically and/or sexually – to people of more than one sex and/or gender, not necessarily at the same time, not necessarily in the same way, and not necessarily to the same degree.”

Für mich selbst habe ich festgestellt, dass ich mich damit gut identifizieren kann. Und dass ich mich mit dem Label wohlfühle.

Was ich dir damit sagen möchte, ist, dass es völlig okay ist, dass du dir "erst jetzt" über deine Sexualität Gedanken machst. Und dass es völlig okay ist, nicht sofort dieses oder jenes Label gut und passend zu finden.

Es braucht Zeit.

Ich möchte dir ein paar Seiten empfehlen, die dir vielleicht dabei helfen, dich selbst zu finden:

Zunächst einmal die Seite des Bisexuellen Netzwerks BiNe: http://www.bine.net/ . Du kannst hier ein paar Foren finden, in denen sich andere die gleichen Fragen wie du auch gestellt haben. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Beziehungs- und Krisenberatung des Netzwerks in Anspruch zu nehmen.
Vielleicht findest du ja sogar einen Bi-Stammtisch oder eine Bi-Gruppe in deiner Nähe

Wenn englischsprachige Foren und Blogs in Ordnung sind kann ich noch folgende empfehlen:

https://www.reddit.com/r/bisexual/  

Auf tumblr gibt es zahlreiche Blogs, die sich ebenfalls mit (Bi-)Sexualität auseinandersetzen. Auf http://gettin-bi-bi-bi.tumblr.com/  und https://sapphic-sex-ed.tumblr.com/ hat man die Möglichkeit, Fragen zu stellen und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Betreiber der Blogs allesamt sympathische und wirklich hilfreiche Menschen sind, die sich für jeden Zeit nehmen

Ich hoffe mal, dass ich dir damit einigermaßen helfen konnte.

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13. September um 17:13
In Antwort auf luluan5

Hallo liebe Community.


habe mich nun hier angemeldet in der Hoffnung, dass mir jemand etwas zu meiner Situation sagen kann.

Ich bin w. 23, bald 24, und mit der "Tatsache" aufgewachsen hetero zu sein, irgendwann einen Mann zu finden den ich heirate, mit ihm Kinder bekomme usw. Habe dies nie angezweifelt, weil dieser Lebensweg ja schließlich normal ist. Hatte daher auch immer nur Sex mit Männern.

Bin jetzt seit 4,5 Jahren mit meinem Verlobten zusammen und bin in letzter Zeit ins Grübeln gekommen. Ich liebe ihn und wir passen auf zwischenmenschlicher Ebene 1000% zusammen und ich will mich auch nicht trennen nur irgendwie zieht er mich körperlich kaum an. Es gab einige wenige Männer die mich wirklich extrem angezogen haben und diese hatten alle eher feminine Züge. Schlank, volle Haare, volle Lippen, schmale und feminine Gesichtszüge. Das sind körperliche Eigenschaften die mich faszinieren, sowohl bei Männlein als auch Weiblein. Mein Freund ist optisch das genaue Gegenteil.

Auf der Straße schaue ich nur Frauen hinterher. Das ist mir erst zuletzt wirklich bewusst geworden.
Ich sehe mir fast ausschließlich Lesbenpornos an. Allerdings erregen mir auch Schwulenpornos viel mehr als die Standard-Heteropornos. Was läuft falsch bei mir?  Ist das nur eine "Phase"? 

Ich hatte vor 5 Jahren eine Arbeitskollegin, die in meinen Augen eine Wahnsinns-Frau war. Hätte ich nein zu ihr gesagt? Wenn ich ehrlich zu mir bin, nein. Aber natürlich war sie hetero, wie alle anderen Frauen auch mit denen ich zu tun habe. Ich hab nicht einmal gewusst, wie ich es anstellen sollte bei einer Frau. Ich kann ja nicht zu ihr gehen und fragen ob sie auf Frauen steht? Wie stellt man das an? Abgesehen davon habe ich ja meinen Freund, also sind das nur Hirngespinnste....

Irgendwie habe ich das Bedürfnis mit jemandem darüber zu reden, aber soll ich meinen Freund jetzt wirklich damit aufschrecken? Abgesehen davon, spricht er über diese Themen immer nur abfällig/frauenverachtend.

Was ist bloß los mit mir? Sind andere sich ihrer Sexualität nicht schon viel früher bewusst? Ich fühle mich nicht mehr "normal". 


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